Die Akara Funds AG hat für den Akara Diversity PK (Akara Swiss Diversity Property Fund PK) die dritte Kapitalerhöhung abgeschlossen. Dem Fonds fliessen nach Zuteilung der Anteile Mittel in der Höhe von rund CHF 194.2 Mio. zu. Diese dritte Kapitalerhöhung des im Oktober 2016 lancierten Immobilienfonds wurde nach Angaben der Fondsgesellschaft überzeichnet. Es sind neu 628’320 Anteile im Umlauf, verteilt auf total 73 Anleger. Die zwei grössten Anleger halten rund 32%, die fünf grössten Anleger rund 54% und die zehn grössten Anleger rund 71%. Liberiert werden die neuen Anteile am 30. November 2018. Die entsprechenden Mittel sollen verwendet werden, um einerseits im Rahmen der Anlagepolitik des Fonds in Immobilienwerte und Immobilienprojekte in der ganzen Schweiz zu investieren und andererseits, um kurzfristiges Fremdkapital abzubauen.

Die europäischen Büroimmobilienmärkte zeigen sich insgesamt in guter Verfassung. Trotz der jüngsten Eintrübung des Geschäftsklima-Index profitieren sie von weiterhin positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der dynamische Beschäftigungsaufbau führt zu hoher Flächennachfrage und lebhafter Vermietungstätigkeit. Die Ratingagentur Scope hat für die 20 wichtigsten europäischen Büroimmobilienmärkte die Mietpreisprognosen aktualisiert: Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Prognosen für sechs Standorte erhöht, für zwölf Standorte wurden sie gesenkt. In 14 der 20 untersuchten Standorten ist die aktuelle Leerstandsquote auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Die Scope-Analysten erwarten in den kommenden fünf Jahren für Berlin mit durchschnittlich 3,5% p.a. die höchsten Mietpreiszuwächse. Damit verteidigt Berlin seinen Spitzenplatz im Ranking knapp vor Madrid (3,4% p.a.). Bereits in den vergangenen drei Jahren wuchs die Anzahl der Büroarbeitsplätze in Berlin jährlich um 4,5%. Scope erwartet eine Fortsetzung des dynamischen Beschäftigungswachstums in Berlin. London nimmt mit einem erwarteten Wachstum von 1,0% p.a. wie schon im Vorjahr den letzten Platz ein. Zwar konnte sich der Londoner Büroimmobilienmarkt gegenüber der Vorjahresprognose (0,7% p.a.) leicht verbessern, er liegt aber weiterhin deutlich unterhalb des durchschnittlichen Mietpreiswachstums der vergangenen fünf Jahre (4,4% p.a.). Über alle 20 betrachteten Büroimmobilienmärkte zeigt Amsterdam den kräftigsten Zuwachs. Die Scope-Analysten erhöhen die Mietpreisprognose für die kommenden fünf Jahre von 2,8% auf 3,2% p.a. Amsterdam verbessert sich damit von Rang sechs auf drei. Den stärksten Rückgang der Mietpreisprognose verzeichnet Dublin. Aktuell erwarten die Scope-Analysten für die kommenden fünf Jahre Zuwächse von 2,0% p.a. In der Vorjahresprognose waren es noch 2,9% p.a. Dublin rutscht damit von Rang vier auf elf.

Für die 30. Ausgabe von «Main Streets Across the World» sammelte Cushman & Wakefield Daten von 446 Top- Geschäftstrassen. Die Spitzenränge 2018 haben sich gegenüber letztem Jahr leicht verändert: Die Einkaufsstrasse mit den höchsten Mietzinsen ist neu die Causeway Bay in Hongkong, während die New Yorker 5th Avenue aufgrund gesunkener Durchschnittsmieten auf Platz zwei gerutscht ist. Die drittteuerste Einkaufsstrasse ist wie bisher die New Bond Street in London, gefolgt von der Pariser Avenue des Champs Elysées (2017: Rang 5) und der Via Montenapoleone in Mailand (2017: Rang 4). Die teuerste Schweizer Einkaufsstrasse, die Zürcher Bahnhofstrasse, befindet sich im weltweiten Ranking erneut auf Platz 9. Auch in der Schweiz gewinnt der Online-Handel weiter an Bedeutung, inbesondere im unteren und mittleren Fashion- Segment. Gleichzeitig führt der starke Schweizer Franken vermehrt dazu, dass Schweizer Konsumenten in EU-Ländern einkaufen. Nichtsdestotrotz sind neue Retailer in den Markt eingetreten, im Luxussektor zum Beispiel Dolce & Gabbana oder Saint Laurent und im mittleren Segment Marken wie Rituals, Pinko, Gant, Oris und Hunkemöller. Gastrobetriebe wie Five Guys, Black Tap oder B.Good sind innovative Treiber des Gastronomiesektors. Es gibt zudem immer mehr Shop-Konzepte in «jungen» Branchen wie Gesundheit, Fitness oder Wellness.

Die Rechtskommission des Ständerates hat diverse Vorstösse zur Modernisierung der Mietzinsvorschriften behandelt. Sie unterstützte einen Vorstoss zur Stärkung von Treu und Glauben beim Abschluss von Mietverträgen. Zudem will sie den Nachweis der Orts- und Quartierüblichkeit vereinfachen. Zufrieden mit diesen Entscheiden ist der Hauseigentümerverband Schweiz, wie er mitteilt. Ein orts- und quartierüblicher Mietzins ist gemäss Gesetz nicht missbräuchlich. Das Gesetz legt allerdings nicht fest, wie man die orts- oder quartierüblichen Mietzinsen erheben muss. Der Zweck der gesetzlichen Mieterschutzbestimmungen sei der Schutz vor Missbräuchen und nicht eine generelle Umverteilung zulasten der Vermietenden. Dem habe die Rechtskommission des Ständerates Rechnung getragen und einen Vorstoss zur gesetzlichen Präzisierung der Anfechtungsvoraussetzungen unterstützt, schreibt der HEV. Die Rechtskommission des Nationalrates kann nun einen entsprechenden Gesetzesvorschlag ausarbeiten. Ein weiterer Vorstoss mit dem Zweck, die heutigen Regeln des Bundesgerichts zur Berechnung der zulässigen Rendite zu vereinfachen und den wirtschaftlichen Aktualitäten anzupassen, hat die Kommission abgelehnt. Die Kommission hat stattdessen eine Kommissionsmotion zur generellen Prüfung der Mietzinsregeln verabschiedet.

Der Stadtrat von Wädenswil hat die Teilrevision der Nutzungsplanung und des entsprechenden privaten Gestaltungsplans befürwortend an den Gemeinderat überwiesen. Mit der positiven Beurteilung durch den Stadtrat wurde ein weiterer Meilenstein in der Umnutzung des ehemaligen Industrieareals «AuCenter» erreicht. Der «AuPark» ist ein Entwicklungsareal der Intershop-Gruppe. Neben der Kantonsschule für das linke Zürichseeufer sollen im «AuPark» etwas mehr als 200 neue Wohnungen sowie eine ergänzende Quartierversorgung entstehen. Im Herzen der Anlage kommt als verbindendes Element und attraktive Begegnungszone für die Bevölkerung von Au ein grosszügiger öffentlicher Park mit Spielplatz zu liegen.

Die seit April 2017 börsennotierte Immobilienentwicklerin Consus Real Estate übernimmt den Konkurrenten SSN und schwingt sich damit zur Nummer eins unter den Projektentwicklern in Deutschland auf. Das berichtet das Handelsblatt. Der Zusammenschluss habe aktuell 2,1 Millionen Quadratmeter Wohn- und Gewerbeflächen im Bau, wobei der Wohnungsbau überwiegt. Conus verweist damit die Bremer Zech Gruppe auf Platz zwei. Der neu formierte Konzern erwartet rund zehn Milliarden Euro Verkaufserlös für die aktuell im Bau und in Planung befindlichen Projekte. Strategie ist es, die Bauvorhaben vor Fertigstellung zu verkaufen. Bei solchen sogenannten Forward Deals nimmt der Käufer dem Entwickler einen Teil des Risikos ab, etwa das Risiko der Vollvermietung, und zahlt dafür einen geringeren Preis als für ein vollvermietetes Gebäude. Angesichts der Wohnungsknappheit in deutschen Städten haben Vermieter zurzeit keine grosse Mühe Mieter zu finden. Grosse Wohnungsprojekte sind zurzeit bei Versicherern und Altersvorsorgeeinrichtungen gefragte Investitionsobjekte. Consus zahlt für SSN rund 470 Millionen Euro, davon 255 Millionen Euro in bar und weitere 215 Millionen in Form eigener Aktien. Hinter Conus steht die Luxemburger Gesellschaft Aggregate Holding, die über sich nicht viel mehr sagt, als dass sie eine Immobiliengesellschaft ist, die sich auf Investitionen in Projektentwicklungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern konzentriert, berichtet das Handelsblatt weiter.

Gleich zwei Auszeichnungen kann die UBS für ihre Immobilienfonds entgegen nehmen: Wie bereits schon für 2016, gewinnt UBS Sima auch für das Jahr 2017 den MSCI Award in der Kategorie «Best Performing Balanced Fund for Switzerland», mit der höchsten Gesamtrendite bezogen auf den All Property Benchmark, annualisiert über drei Jahre bis Dezember 2017. MSCI ist ein Anbieter von Portfolio Bau- und Risikomanagement-Tools für globale Investoren. Dieser jährliche Award zeichnet europäische Immobilienfonds aus, die in den jeweiligen europäischen Ländern während drei Jahren bis Dezember 2017 outperformed haben. Die zweite Auszeichung kommt aus Basel: Alle fünf Jahre vergeben die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft die «Auszeichnung Guter Bauten» und in diesem Jahr wurde UBS Swissreal gleich für zwei seiner Liegenschaften ausgezeichnet. Zum einen für das Hotel Nomad, welches Anfang 2016 Eröffnung feierte und sich am Brunngässlein in der Stadt Basel befindet; und zum anderen für die Magnet-Achse auf dem Magnet Areal in Pratteln, welche 2013 fertiggestellt wurde. Beim Projekt Magnet-Achse handelt es sich um die Haupterschliessungsstrasse des ganzen Areals. Die gesamte Strasse wurde mit einem neuen Belag versehen sowie die Signaletik für die Verkehrsführung erneuert, mit dem Zweck, die Orientierung und Adressbildung einzelner Firmen zu verbessern. Es wurden zudem zentrale Aufenthaltsräume im Freien errichtet und zusätzliche Bäume gepflanzt, um Bereiche zum Verweilen zu schaffen.

Ende 2017 wurden in der Schweiz 1,7 Millionen Gebäude mit Wohnnutzung sowie 4,5 Millionen Wohnungen gezählt, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt. Über die Hälfte der Gebäude waren Einfamilienhäuser und in 46 Prozent dieser Gebäude lebten nur eine oder zwei Personen. Eine Wohnung war durchschnittlich 99 qm gross und verfügte über 3,8 Zimmer. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in ausländischen Haushalten mit mehr als einer Person lag bei 31 qm. In Haushalten, deren Mitglieder alle Schweizer sind, betrug die Fläche pro Person 44 qm. Durchschnittlich verfügte jede Person in der Schweiz über 1,7 Zimmer. Diese Zahl ist je nach Zusammensetzung des Haushaltes unterschiedlich. Beispielsweise wurde im Durchschnitt für einen Einpersonenhaushalt (1 erwachsene Person) 3 Zimmer pro Person gezählt, während es für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen mit minderjähriger/en Person(en) 1,1 Zimmer waren.

Erneut haben sich in Europa die Mietpreise und Spitzenrenditen für Logistik- und Büroflächen erhöht. Dies zeigt der Quartalsbericht «DNA of Real Estate» von Cushman & Wakefield. Der Schweizer Markt bleibt darin praktisch unverändert – mit einer Ausnahme. Der Quartalsbericht verzeichnet bereits seit acht Quartalen eine kontinuierliche Mietzinserhöhung bei kommerziellen Flächen. Dies gilt inbesondere für Logistik- und Büroflächen, die im Vergleich zum vorherigen Quartal um je 0.7% zugelegt haben. Die Mietzinse für High-Street-Retailflächen sind im gleichen Zeitraum durchschnittlich um 0.4% gesunken: Nur vier der 41 beobachteten Retail-Märkte haben in diesem Quartal ein Wachstum verzeichnet. Die europäischen Core-Märkte in Frankreich, Deutschland, Skandinavien, den Benelux-Staaten und UK haben sich von der Finanzkrise 2008 vollständig erholt; das Mietzinsniveau befindet sich nun wieder auf dem Stand vor der Krise. In der Schweiz – wo von Cushman & Wakefield jeweils die Märkte in Genf und Zürich analysiert werden – ist die Lage weitgehend unverändert. In Genf sind die Büromieten im Vorjahresvergleich sogar um 2.5 Prozent gesunken. Keine Veränderung war year to year bei High-Street-Retail- sowie Logistikmieten zu verzeichnen. Die Spitzenrenditen sind ebenfalls unverändert, mit Ausnahme der Zürcher Bahnhofstrasse, wo ein Rückgang des Capital Value Growth um 8,6 Prozent (quarter to quarter) und ein Yield Shift (quarter on quarter) von 30 bp zu verzeichnen ist.

Die Gruppengesellschaften Wincasa und Swiss Prime Site Immobilien AG nehmen personelle Wechsel in den Geschäftsleitungen vor. Beatrice Landolt, aktuell Head Research & Scouting und Head Competence Center Assisted Living bei Swiss Prime Site Immobilien AG, übernimmt Anfang Februar 2019 die Position als Bereichsleiterin Construction & Facility Management und wird damit Geschäftsleitungsmitglied bei Wincasa. Karin Voigt, aktuell Bereichsleiterin Construction & Facility Management bei Wincasa, übernimmt zeitgleich die Position des Head of Portfolio Management im Executive Board bei Swiss Prime Site Immobilien AG.