Die AFIAA Anlagestiftung hat die Anlagegruppe «AFIAA Diversified indirect hedged» lanciert. Sie bietet Schweizer Vorsorgeeinrichtungen einen währungsgesicherten Zugang zu einem internationalen Immobilienportfolio, wie AFIAA mitteilt. Die Investitionen erfolgen indirekt über nicht kotierte Immobilienfonds. Aktuell umfasse das breit diversifizierte Portfolio 14 Zielfonds mit über 1900 Liegenschaften. Die regionalen Investitionsschwerpunkte sind Nordamerika, Europa und Australien. Seit dem «Franken-Schock» habe das Thema Währungsabsicherung bei Schweizer Vorsorgeeinrichtungen eine hohe Priorität. Dies gelte insbesondere auch für Investitionen in ausländische Immobilien, heisst es weiter. Mit der Lancierung von «AFIAA Global hedged» per 30. Juni 2018 und «AFIAA Diversified indirect hedged» per 31. März 2019 verfüge AFIAA nun über zwei währungsgesicherte Anlagegruppen. Es seien rund CHF 240 Millionen an Kapitalzusagen eingegangen. Beide Anlagegruppen sind offen für Neuzeichnungen.

Was lange Zeit als Papiertiger daher kam, hat nun Zähne erhalten: Die Kantone Genf, Luzern, Schwyz, Zug und Zürich dürfen vorerst kein Bauland mehr einzonen, wie der Bundesrat entschieden hat. Diese Kantone haben nicht rechtzeitig eine Mehrwertabgabe eingeführt oder sie haben die bundesrechtlichen Anforderungen nicht erfüllt, heisst es. Der Einzonungsstopp in diesen Kantonen gilt ab 1. Mai 2019. Die Stimmbürger haben das revidierte Raumplanungsgesetz (RPG) 2013 mit 62.9 Prozent Ja-Stimmen angenommen, welches die Kantone unter anderem verpflichtet, Mehrwerte aus Einzonungen mit einem Mindestabgabesatz von 20 Prozent abzuschöpfen. Für die Umsetzung räumte das RPG den Kantonen eine Frist von fünf Jahren ein, die am 30. April 2019 abläuft. Kantone, die ihrer Pflicht nicht nachgekommen sind, dürfen ab 1. Mai 2019 keine neuen Bauzonen ausscheiden. Die Kantone Genf, Luzern, Schwyz, Zug und Zürich haben die erforderlichen Gesetzgebungsarbeiten nicht rechtzeitig vorgenommen, schreibt der Bundesrat weiter. Zwar haben auch Genf, Luzern und Schwyz die Mehrwertabgabe rechtzeitig eingeführt. Ihre Regelungen erfüllten aber die Mindestvorgaben nicht, wie das Bundesamt für Raumentwicklung (Are) schreibt. Wenn die Kantone bundesrechtskonforme Regelungen eingeführt haben, hebt der Bundesrat den Einzonungsstopp laut Are wieder auf.

Die HIAG Immobilien Holding AG hat eine fünfte festverzinsliche Anleihe über CHF 150 Mio. mit einem Coupon von 0.875% und einer Laufzeit von 5 Jahren platziert. Der Erlös soll hauptsächlich für die Rückzahlung von Bankfinanzierungen verwendet werden. Mit dieser Anleihe könne HIAG ihre Finanzierungsstruktur weiter stärken und die restliche Laufzeit der Finanzverbindlichkeiten erhöhen, wie das börsenkotierte Unternehmen mitteilt. Credit Suisse AG und Bank Vontobel AG fungierten als Joint Lead Manager. 

Die Generalversammlung der Zug Estates Holding AG beschloss für das Geschäftsjahr 2018 insgesamt CHF 14,3 Mio. an die Aktionäre auszuschütten. Je Namenaktie A werden CHF 2.80 als Bruttodividende ausgeschüttet. Die Bruttodividende der Namenaktien B beträgt CHF 28.00. Die Auszahlung erfolgt am Montag, 15. April 2019 (Ex-Datum: 11. April 2019), unter Abzug der Verrechnungssteuer von 35 %. Alle zur Wiederwahl vorgeschlagenen Mitglieder des Verwaltungsrats wurden für ein weiteres Amtsjahr bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde Dr. Beat Schwab als Präsident des Verwaltungsrats. Armin Meier und Martin Wipfli wurden als Mitglieder des Personal- und Vergütungsausschusses bestätigt. Die Anwesenden an der Generalversammlung erklärten sich in einer Konsultativabstimmung mit dem Vergütungsbericht einverstanden und genehmigten die Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats und die Geschäftsleitung.

Im Rentenalter sinkt das bisherige Einkommen. Für Personen mit Wohneigentum stellt sich damit die Frage, ob dieses im hohen Alter noch finanzierbar und als private Vorsorge geeignet ist. Damit Eigentümer bis ins hohe Alter selbständig in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben können, ist es wichtig, dass sie sich frühzeitig mit der Finanzierung ihres Wohneigentums auseinandersetzen. Die ZHAW hat im Auftrag des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO) rund 1600 Mitglieder des Hauseigentümerverbands der Generation 50+ zu den Plänen für ihr Wohneigentum befragt. Untersucht wurde, ob Eigentümer ihr Haus oder ihre Wohnung dereinst verkaufen, vererben oder behalten wollen. Dabei hat sich gezeigt, dass Eigentümer eine starke emotionale Bindung an ihre eigenen vier Wände haben und dass die Bindung zum Wohneigentum mit der Länge der Wohndauer und den damit verbundenen persönlichen Erinnerungen steigt. Dies verdeutlicht die geringe Verkaufsbereitschaft von durchschnittlich 26 Prozent. Gleichzeitig sind durchschnittlich 71 Prozent bereit, das Wohneigentum einmal zu vererben. Lediglich persönliche Risikoereignisse beeinflussen signifikant die Verkaufsbereitschaft der Befragten. Beim Tod des Partners oder der Partnerin steigt die Verkaufsbereitschaft auf rund 38 Prozent, bei einer Pflegebedürftigkeit sogar auf 48 Prozent an. 

Eine positive Wertentwicklung des Bestandesportfolios und erfolgreiche Sanierungs- und Neubauprojekte vermeldet der UBS Simafür das Geschäftsjahr 2018. Damit erhöhte sich der Nettoinventarwert pro Anteil um 2,7%, was einer Anlagerendite von 6,6% entspricht. Der Marktwert des Portfolios liegt bei über CHF 9,3 Mrd. Die Ausschüttung verbleibt auf CHF 3.25 pro Anteil. Auf Basis des Börsenkurses von CHF 106.70 könne per Ende Geschäftsjahr 2018 eine Ausschüttungsrendite von 3,0% ausgewiesen werden, heisst es von der UBS. Beim UBS Foncipars erhöhte sich Wert des Liegenschaftsportfolios um 5,8% auf CHF 1,43 Mrd. Aus der Ausschüttung des letzten Jahres und dem Anstieg des Nettoinventarwertes pro Anteil um 6,8%, ergibt sich eine Anlagerendite von 10,4%. Dank einem Mietertragszuwachs von 6,5% wurde die Ertragskraft verbessert. Die Ausschüttung verbleibt auf dem Vorjahresniveau mit einer Payout-Ratio von 96,7%. Per Jahresende 2018 stieg der Marktwert des kommerziellen Portfolios des UBS Swissrealum 3,8% auf rund CHF 1,97 Mrd. Die Mietzinseinnahmen fielen mit CHF 98,4 Mio. um 2,5% höher aus als im Vorjahr, bei einer Mietausfallrate von 4,2%. Daraus resultiert eine Anlagerendite von 4,8%. Die Ausschüttung verbleibt auf dem Vorjahresniveau. 

Die Zusammenstellung des Verwaltungsrats der Procimmo SA hat sich verändert. Patrick Richard, VR-Präsident und langjähriges VR-Mitglied, und Philippe Beckers (Vizepräsident) sind anlässlich der ordentlichen Generalversammlung per aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten. Neuer Präsident wird Serge Ledermann. Er besitzt einen Master in Wirtschaftswissenschaften der Universität Lausanne und ist als Consultant für verschiedene Stiftungen, Pensionskassen und Family Offices tätig. Neu für Philippe Beckers tritt Yves Hervieu-Causse in den Verwaltungsrat ein und nimmt das Amt des Vizepräsidenten wahr. Er verfügt über ein Anwaltspatent und hat vertiefte Kenntnisse bezüglich Asset Management, Corporate Finance und Family Office. Arno Kneubühler, CEO der Procimmo SA, tritt als delegierter Verwaltungsrat ebenfalls in den Verwaltungsrat ein. Dominique Hentsch de Méhérenc de Saint Pierre behält ihr Mandat im Verwaltungsrat bei. 

Mobimo schliesst die Transformation des ehemaligen Industrieareal Aeschbachquartier in Aarau in ein gemischt genutztes Quartier ab. Ein Jahrzehnt nach Entwicklungsstart weist das Aeschbachquartier fast 1000 Arbeitsplätze und knapp 600 Bewohner auf. Die Zone ist das erste von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifizierte Schweizer Quartier. Die DGNB-Zertifizierung berücksichtigt nicht nur ökologische Faktoren, sondern beurteilt auch die bauökonomischen, planerischen und soziokulturellen Eigenschaften eines Entwicklungsprojekts. In die Analyse vor der Zertifikatsvergabe fliessen Themen wie Lage, Mobilität, Energieversorgung, Aufenthaltsqualität und soziale Durchmischung ein. Auftakt für die Entwicklung des in vier Baufelder aufgeteilten Areals mit einer gesamten Investitionssumme von CHF 268 Mio. war im Jahr 2012 die Fertigstellung des Gebäudes Polygon (Baufeld 3). Es folgten die aufsehenerregende Sprengung des Sprecher-Hochhauses im Jahr 2013 und der Bau des GastroSocial-Towers auf dem Baufeld 1, der 2016 von den Mitarbeitenden der Sozialversicherung GastroSocial bezogen wurde. 2015 wurde der Grundstein für den Bau der 92 Eigentumswohnungen auf dem Baufeld 4 gelegt. 2016 nahm Mobimo das Baufeld 4 in Angriff und erstellte darauf 167 Mietwohnungen und gut 2600 qm Gewerbeflächen. Parallel dazu wurde die Aeschbachhalle, ein Industriegebäude aus dem Jahr 1910, sanft renoviert.

An der Jahresmedienkonferenz der Finanzmarktaufsicht (Finma) hat Direktor Mark Branson von einer Überhitzung im Immobiliensektor gewarnt. Tendenzen bestünden «gegenwärtig im Bereich der Renditeliegenschaften, denn parallel zu den gestiegenen Preisen beobachten wir rekordhohe Leerstände», sagte Finma-Chef Branson laut einer Mitteilung. Für die Finma wie andere Beobachter ist klar, dass die Situation auf die sehr tiefen Zinsen in der Schweiz zurückzuführen ist. «Wir schreiten ein, wenn einzelne Institute hier zu hohe Risiken eingehen.» Weil dies an der allgemeinen Risikosituation nichts ändern würde, überlege sich die Finma zusätzliche Massnamen. Branson führte dazu aus, dass der Überhitzung nur «mit wirksamen Anpassungen der Selbstregulierung oder der Regulierung erfolgreich begegnet werden» könne.

Der Schweizer Elektrokomponentenhersteller LEM verlegt Genfer Hauptsitz, Forschung und Entwicklung sowie eine Produktionseinheit auf das HIAG-Areal «The Hive» in Meyrin (GE). LEM ist nach Hewlett Packard Enterprise, HP Inc. und Regus der vierte Ankernutzer auf dem Areal. Der Neubau für die an der SIX Swiss Exchange gelistete LEM umfasst eine Fläche von rund 7000 qm mit Büroflächen sowie zwei Stockwerken für die Forschungs- und Entwicklungseinheit und eine Produktionseinheit. Die Realisierung wird nach Baugenehmigung für das Jahr 2020 angestrebt.