«Pre-Check SNBS 2.0» heisst ein kostenloses Werkzeug zum schnellen und einfachen Einschätzen der Nachhaltigkeit von Hochbauprojekten, welches das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz NNBS veröffentlicht. Laut NNBS ist es vor allem für Architekten, Investoren und Bauherrschaften, die ohne vertiefte Fachkenntnisse das Nachhaltigkeitspotenzial eines Projekts abklären wollen, gedacht. Dadurch lasse sich frühzeitig feststellen, auf welche Aspekte zu achten ist und wo die Herausforderungen liegen. Die Vorprüfung mit dem Tool erlaubt es, sich in der frühen strategischen Phase rasch einen Überblick über die Stärken und Schwächen eines Projekts zu verschaffen oder verschiedene Immobilien miteinander zu vergleichen. Der Pre-Check lasse sich ohne grossen Aufwand durchführen: Je nach Projektumfang dauert er 30 bis 120 Minuten. Durch das Beantworten von einfachen Fragen zum Projekt wird dieses auf Nachhaltigkeit geprüft. Berechnungen oder aufwändige Recherchen im Vorfeld sind nicht nötig. Die Resultate werden anschliessend anhand von Grafiken dargestellt. Zudem identifiziert der Pre-Check auch mögliche Stolpersteine auf dem Weg zur nachhaltigen Immobilie. Als Basis für das Tool, das in dieser Form einzigartig ist, dient der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS 2.0 Hochbau.

Die Schweizer Anlagestiftung AFIAA hat im Rahmen eines Asset Deals ein weiteres Bürogebäude in New York erworben, teilt AFIAA mit. Die Immobilie mit der Adresse 158 West 27th Street liegt im Stadtteil Manhattan und ist bereits das dritte Investment von AFIAA in New York und das zweite in diesem Jahr. Ingo Bofinger, Geschäftsführer der AFIAA Anlagestiftung für Immobilienanlagen im Ausland, ist überzeugt, dass die New Yorker Immobilie sich optimal zur Weiterentwicklung des Portfolios von AFIAA eignet: «Dieser jüngste Ankauf bekräftigt unsere strategische Ausrichtung auf globalem Level und unterstreicht unsere fokussierten Wachstumspläne.» Wie bereits bei den beiden vorherigen Investments in New York erfolgte der Ankauf für das Portfolio der Anlagegruppe AFIAA Global, die in Europa, Nordamerika und Australien investiert. Das im Jahr 1913 errichtete und zwischen 2012 und 2018 umfassend renovierte Gebäude liegt in Midtown South Manhattan im Teilmarkt Chelsea und bietet insgesamt 118 074 Quadratfuss (rund 10 970 Quadratmeter) Nutzfläche. Davon entfallen 97 526 Quadratfuss beziehungsweise rund 9 060 Quadratmeter auf Büroflächen. Die verbleibenden 19 228 Quadratfuss beziehungsweise rund 1786 Quadratmeter stehen für Retail-Nutzungen zur Verfügung. Derzeit ist das Gebäude zu 92 Prozent vermietet. Zu den Mietern gehören unter anderem die Unternehmen Furnished Quarters, Barton Hall und Planet Fitness.

Die Akara Funds AG führt in der Zeit vom 28. Oktober 2019 bis zum 29. November 2019 (12.00 Uhr) eine weitere Kapitalerhöhung, die insgesamt fünfte Kapitalerhöhung, für den von ihr lancierten Akara Diversity PK durch. Dabei wird ein Emissionsvolumen von maximal 117’810 neuen Anteilen angestrebt, teilt Akara mit. Zwanzig (20) bisherige Anteile berechtigen zum Bezug von drei (3) neuen Anteilen zum Ausgabepreis von je CHF 1110 netto. Die Emission wird auf einer «best effort basis» im Rahmen eines Bezugsangebots an die gemäss Fondsvertrag zugelassenen Anleger in der Schweiz durchgeführt. Die genaue Anzahl der auszugebenden Anteile ergebe sich aus der Anzahl der eingegangenen Zeichnungen, heisst es weiter. Nicht gezeichnete Anteile werden nicht emittiert, wodurch sich das angegebene Maximum der neu auszugebenden Anteile reduzieren wird. «Die Fondsleitung wird die Anleger spätestens am 16. Dezember 2019 über die definitive Anzahl der neu zu emittierenden Anteile informieren. Die Liberierung der neu auszugebenden Anteile erfolgt am 20. Dezember 2019», schreibt Akara. Der Emissionserlös werde dazu verwendet, einerseits im Rahmen der Anlagepolitik des Fonds in Immobilienwerte und Immobilienprojekte in der ganzen Schweiz zu investieren und andererseits, um kurzfristiges Fremdkapital zurückzuführen.

Zwar sind in Europa Neueröffnungen von Einkaufszentren, wie schon im Vorjahr, insgesamt rückläufig. Das liegt jedoch primär an der wirtschaftlich schwächelnden Türkei – gleichzeitig sind dort europaweit die meisten Malls in Bau. In fast allen europäischen Ländern blieb der Markt im ersten Halbjahr 2019 stabil oder verbesserte sich leicht.

Rund 863’000 qm neue Mall-Flächen wurden in der ersten Jahreshälfte 2019 europaweit erstellt. Das geht aus dem neusten Shoppingcenter Report von SPG Intercity und Cushman & Wakefield hervor. Aufgrund seiner Grösse steht Russland punkto Neueröffnungen an erster Stelle. Es wurden Einkaufszentren mit rund 200’000 qm Fläche eröffnet (+ 13 % im Jahresvergleich), mehr als die Hälfte davon allein in Moskau. Nach Russland sind laut dem Report die aktivsten Entwicklungsmärkte Italien, Polen, Frankreich und Deutschland. Auch wenn in der Türkei weniger Malls eröffnet wurden, so erfährt das Land derzeit den grössten Zuwachs: Rund 1,5 Mio. qmShoppingcenter-Fläche befinden sich derzeit in Bau und werden voraussichtlich bis 2020 eröffnet. Ein beträchtlicher Anteil an den 5,4 Mio. qm,die zurzeit europaweit gebaut werden. Für Investoren interessante Märkte sind zum einen Städte mit grosser Bevölkerungszahl, aber auch kleinere Ortschaften mit hoher Besucherfrequenz. Grossstädte haben ihren Anteil an der Entwicklung von 25 % im Jahr 2016 auf 41 % im ersten Halbjahr 2019 gesteigert. In ausreichend versorgten Grossstädten verlagert sich das Interesse der Investoren auf kleinere Städte, hält die Studie weiter fest. Auch ist eine lebhafte Aktivität auf dem Factory-Outlet-Markt auszumachen, insbesondere in Mittel- und Osteuropa. «Der Schweizer Markt ist für internationale Retailer nach wie vor von Interesse. Dies wird durch die kürzlich erfolgten Eröffnungen von Muji und Xiaomi im Einkaufszentrum Glatt verdeutlicht», ergänzt Gabriela Brandenberg, Head Office and Retail bei SPG Intercity Zurich. (Foto: Muji und Xiaomi im Einkaufszentrum Glatt)

Der Versicherer Helvetia und der vor über zwei Jahren übernommene Hypothekenspezialist Moneypark vertiefen ihre Zusammenarbeit. Die Hypothekenbewirtschaftung wird neu von der Moneypark-Tochter Finovo, ausgeführt, teilt Helvetia mit. Finovo war 2016 von drei ehemaligen ZKB-Bankern gegründet und 2018 von Moneypark gekauft worden. Bereits Ende 2016 war Moneypark an Helvetia übergegangen. Für die bisherigen Helvetia-Kunden ändere sich nichts. Die Mitarbeitenden erhalten das Angebot, zu vergleichbaren Konditionen zu Finovo zu wechseln.

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Manegg ist eines der letzten grossen Entwicklungsgebiete der Stadt Zürich. 2011 wurde mit der Inkraftsetzung des privaten Gestaltungsplans Manegg die Grundlage für die Zukunft des ehemaligen Industriestandorts im Süden der Stadt geschaffen. In direkter Nachbarschaft mit Greencity und dem Sihlbogen entwickelt es sich zu einem neuen urbanen Quartier in unmittelbarer Nähe zur Sihl in Wollishofen im Süden der Stadt Zürich. Nun wurde mit der Grundsteinsetzung offiziell mit den Bauarbeiten für die Liegenschaft C begonnen. Bis 2022 wird die ausführende Totalunternehmerin Steiner AG im Rahmen dieses Teilprojektes 101 Genossenschaftswohnungen sowie Gewerbeflächen für die Baugenossenschaft des Eidgenössischen Personals BEP errichten.

Die Anlagestiftung UBS AST-Kommerzielle Immobilien Schweiz schliesst das Geschäftsjahr 2018/19 mit einer soliden Performance von 4,3% ab. Die Ausschüttung beträgt unverändert CHF 35.- pro Anspruch, teilt UBS mit. Die Anlagegruppe verfügt über ein, bezüglich Nutzung und geographischer Lage, breit diversifiziertes Immobilienportfolio von 41 Liegenschaften mit einem Marktwert von rund CHF 688 Mio. Die Mietzinseinnahmen wurden um 5 Prozent auf CHF 36,7 Mio. gesteigert. UBS AST-KIS ging im abgelaufenen Geschäftsjahr neue strategische Partnerschaften mit neuen Mietern ein und konnte grössere auslaufende Mietverträge zu verlängern. Auch die Anlagestiftung UBS AST Immobilien Schweiz hat die Marktposition weiter gestärkt. Die Entwicklung des Bestandesportfolios mit erfolgreichen Sanierungs- und Neubauprojekten führte zu einer Anlagerendite von 6,4 Prozent. Durch einen Mietertragszuwachs von 8 Prozent wurde die Ertragskraft weiter gestärkt. Wachsen konnte das Portfolio durch eine weitere Sacheinlage in Lugano. Per Geschäftsabschluss weist das Portfolio, bestehend aus 131 Liegenschaften, einen Marktwert von rund CHF 2281 Mio. auf.

Der SF Retail Properties Fund konnte im Oktober 2019 das Center l’Avanchet in der Genfer Gemeinde Vernier zu einem Kaufpreis von CHF 16.55 Mio. erwerben, teilt Swiss Finance & Property mit. Das Portfolio umfasst nunmehr 86 Liegenschaften in 19 Kantonen. Nach 18 Monaten Bauzeit für das neue Center Boggio im Tessin sind die Erneuerungsarbeiten beendet worden. Die Arbeiten umfassten die Erneuerung der Gebäudehülle, ein neues Dach und den Ersatz der technischen Installationen. Das Center weist nach Investitionen von ca. CHF 8.0 Mio. einen Marktwert von rund CHF 19.0 Mio. auf. Die positive Entwicklung des SF Retail Properties Fund führe dazu, die Prüfung einer Kapitalerhöhung in der Höhe von maximal CHF 55.0 Mio. vorzunehmen, heisst es bei SFP. Das neue Kapital würde für den Zukauf weiterer Opportunitäten und zur Rückzahlung des Fremdkapitals verwendet. Der Entscheid wird in den nächsten Wochen erwartet.

Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Green Property führt vom 28. Oktober bis zum 8. November 2019, 12.00 Uhr MEZ, eine Kapitalerhöhung von maximal CHF 179,7 Mio. durch. Jedem bisherigen Anteil wird ein (1) Bezugsrecht zugeteilt. Zwölf (12) Bezugsrechte berechtigen zum Bezug eines (1) neuen Anteils, teilt die CS mit. Insgesamt werden maximal 1’510’116 neue Anteile ausgegeben. Der Ausgabepreis per Liberierung beträgt CHF 119.00 netto bei einem Nettoinventarwert von CHF 115.81 pro Anteil. Somit wird die am 28. August 2019 in Aussicht gestellte Kapitalerhöhung durchgeführt. Das Liegenschaftsportfolio des Credit Suisse Real Estate Fund Green Property (CS REF Green Property, Valor 10 077 844) wurde im Hinblick auf die Emission durch die unabhängigen Schätzungsexperten auf den Zeitpunkt der Liberierung hin neu geschätzt. Dabei wurden die Wertveränderungen aus den laufenden Bauprojekten und Sanierungen sowie die Zu- und Verkäufe von Liegenschaften berücksichtigt. Zusammen mit dem laufenden Ertrag ergibt sich daraus per 15. November 2019 ein neuer Nettoinventarwert von CHF 115.81 pro Anteil. Der Ausgabepreis beträgt CHF 119.00 netto pro neuem Anteil und beinhaltet eine Ausgabekommission von 2,5 %. Die Emission wird kommissionsweise («best-effort basis») im Rahmen eines öffentlichen Bezugsangebots in der Schweiz durchgeführt. Total werden maximal 1’510’116 neue Anteile ausgegeben. Nicht gezeichnete Anteile werden allenfalls nicht emittiert, wodurch sich der Emissionsbetrag verändern würde. Am 13. November 2019 will die CS die effektive Anzahl der neu zu emittierenden Anteile bekannt geben. Die Liberierung erfolgt per 15. November 2019. Der Emissionserlös wird für den weiteren Ausbau und die Diversifizierung des bestehenden Immobilienportfolios verwendet.

Die Liegenschafter Holding AG übernimmt per 6. Januar 2020 die Hammer Retex AG in Cham zu hundert Prozent. Der bisherige Firmeninhaber Philippe Welti wird in den Verwaltungsrat der Die Liegenschafter Holding AG eintreten. Die Hammer Retex AG ist eine bekannte Immobilienfirma in der Zentralschweiz mit 50 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen betreut mehrere hundert Mandate von privaten und institutionellen Anlegern. Die Liegenschafter Gruppe erweitert durch den Zusammenschluss ihr Kerngebiet in die Zentralschweiz. Der Hauptsitz befindet sich in Brüttisellen ZH mit Niederlassungen in Basel, Baden-Dättwil, Oberlunkhofen und neu in Cham ZG und Steinen SZ.