Der Helvetica Swiss Living Fund (HSL Fund) erwirbt fünf Mehrfamilienhäuser in Erlen, Thurgau. Die Objekte wurden 2013/2014 erstellt und sind vollvermietet. Der Marktwert liegt bei rund CHF 23.5 Millionen und die jährlichen Soll-Mietzinseinnahmen betragen CHF 0.82 Millionen. Die fünf Objekte werden auf den 1. Juli 2020 übernommen und in das bestehende HSL Portfolio integriert. Die Anzahl der Mietwohnungen im HSL Fund steigt damit auf fast 300 Wohneinheiten. Die annualisierten Mietzinseinnahmen des HSL Portfolios liegen neu bei gesamthaft rund CHF 5.5 Millionen. Der Marktwert erreicht nach dieser Akquisition einen Wert von über CHF 123 Millionen. Die Fondsleitung halte nach wie vor an den Plänen für eine Kapitalerhöhung im zweiten Halbjahr 2020 fest, um das Portfolio nach Objektgrösse, Lage und Mieterschaft weiter zu diversifizieren, teilt sie mit.

Novavest Real Estate AG akquiriert ein Portfolio von sechs Liegenschaften in Basel. Bei den Objekten handelt es sich um fünf  Wohnliegenschaften und eine Wohn- / Geschäftsliegenschaft. Das Portfolio umfasst insgesamt 111 Wohnungen sowie kleinere Büro- und Gewerbeflächen und weist eine Gesamtmietfläche von über 7440 qm auf. Die Soll-Mietzinseinnahmen belaufen sich auf rund CHF 1.7 Millionen pro Jahr. Die sechs Liegenschaften seien vollvermietet, heisst es bei Novavest. Die Gesamtinvestitionskosten für den Kauf der Liegenschaften belaufen sich auf rund CHF 43 Millionen. Die Novavest Real Estate AG hat in den vergangenen Monaten zudem je eine Wohnliegenschaft in St. Gallen mit 16 Wohnungen und in Obernau (Kriens/LU) mit 32 Wohnungen erworben.  Die Gesamtinvestitionskosten beliefen sich auf rund CHF 23.3 Millionen.

Der IMMOFONDS als Baurechtnehmer beabsichtigt, gemeinsam mit der Burgergemeinde Bern als Baurechtgeberin und der Stadt Bern das Areal Wankdorfcity 3 qualitätsvoll umzunutzen und damit einen Beitrag zur Gesamtentwicklung WankdorfCity zu leisten. Dazu unterzeichnete IMMOFONDS mit der Stadt Bern eine Planungsvereinbarung und führte eine erste Testplanung durch.

Die Arealentwicklung Wankdorfcity 3 ist die letzte Etappe und damit der Abschluss der gesamten Entwicklung der WankdorfCity. Das heutige Gewerbeareal soll zu einem urbanen Wohn- und Arbeitsquartier umgestaltet werden, die bereits bebauten Areale ergänzen und WankdorfCity so zu einem lebendigen, attraktiven Wohn- und Arbeitsgebiet machen. Dies schreibt IMMOFONDS in einer Mitteilung. Vorgesehen ist eine ortsangepasste Mischnutzung mit einem Wohnanteil von 40 bis 50 Prozent in verschiedenen Preis- und Angebotssegmenten und mindestens 50 Prozent Büro- respektive Gewerbeflächen in einer hohen städtebaulichen und architektonischen Qualität. «Dies verbunden mit hochwertigen Freiräumen und einem zukunftsweisenden Nachhaltigkeits- und Mobilitätskonzept.» Insgesamt sieht der aktuelle Richtplan ESP Wankdorf eine maximale Bruttogeschossfläche von rund 100’000 qm für das Areal vor.

Die mit drei interdisziplinären Teams durchgeführte Testplanung habe aufgezeigt, dass im Rahmen der aktuell gültigen planungsrechtlichen Voraussetzungen eine qualitativ hochwertige Siedlungsentwicklung mit der angestrebten Nutzfläche und Nutzungsarten rasch umsetzbar ist. Unter Einbezug der verschiedenen Anspruchsgruppen wird auf Basis der durchgeführten Testplanung in einem nächsten Schritt ein städtebauliches Richtkonzept erarbeitet. Der Start der Realisierungsphase ist gemäss heutiger Planung frühestens Anfang 2023 vorgesehen.

 

Der Verwaltungsrat der Mobimo Holding AG hat Gerhard Demmelmair (1971) zum Leiter Portfolio und Transaktionen und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Gerhard Demmelmair wird voraussichtlich per Anfang 2021 seine Tätigkeit bei Mobimo aufnehmen und mit seinem Team das aktive Portfoliomanagement, Transaktionen, die Vermarktung sowie das strategische Facility Management verantworten, heisst es in einer Mitteilung. Der Geschäftsbereich wird aktuell von CEO Daniel Ducrey direkt geführt. Gerhard Demmelmair startete seine Karriere bei der auf Immobilien spezialisierten Unternehmensberatung pom+ Consulting und stiess im Jahr 2003 zu Nationale Suisse in Basel, wo er als Leiter Immobilien-Portfoliomanagement und Mitglied der Direktion für die strategische Ausrichtung des Immobilienportfolios, für Projektentwicklung und für Transaktionen verantwortlich war. Seit dem Jahr 2010 ist er im Rang eines Executive Directors für die Swiss Life Asset Management als Head Real Estate Portfolio Management tätig. In dieser Funktion leitet er das Real Estate Portfoliomanagement der Anlagestiftung Swiss Life und der Schweizer Immobilienfonds und ist Mitglied der Bereichsleitung Immobilien Schweiz. Gerhard Demmelmair studierte an der ETH Zürich und schloss mit einem Diplom als Bauingenieur ab.

Intershop veräussert einen Teil ihrer Landparzelle in Winterthur zum Preis von CHF 12.2 Mio. Der entsprechende an Bedingungen geknüpfte Kaufvertrag wurde bereits im November 2019 unterzeichnet, wie Intershop mitteilt. Der Käufer beabsichtigt, auf dem Grundstück die Erstellung und den Betrieb eines Datacenters. Dem Erwerber wurde zudem ein entschädigungspflichtiges Kaufrecht gewährt, innerhalb der nächsten fünf Jahre weitere rund 11’500 qm Land zu erwerben. Mit dieser Transaktion und der geplanten Erstellung einer Produktionshalle für «Stadler» sei das vormals brach liegende Grundstück nach Abschluss der Erschliessungsarbeiten innert kurzer Zeit erfolgreich entwickelt und damit der Industriestandort Oberwinterthur-Neuhegi gestärkt worden, schreibt Intershop.

Im Geschäftsjahr 2019/2020 erzielte der Patrimonium Swiss Real Estate Fund (PSREF) Mietzinseinnahmen von über CHF 43.5 Mio. Die Steigerung der Mieteinnahmen gegenüber dem Vorjahr sei teilweise auf die Vermietungen der Wohnungen in der aufgestockten Liegenschaft Chemin du Couchant 25 in Lausanne/VD, die vollumfänglichen Mieteinnahmen der Liegenschaften an der Chemin du Chêne 3-5 in Renens/VD und Général-Guisan 60-62 in Vevey/VD sowie die Mieteinnahmen aufgrund der Akquisition der Liegenschaft in Place du Vallon 10 in Lausanne zurückzuführen, schreibt die Fondsleitung. Das durchschnittliche Mietsteigerungspotenzial der Wohnliegenschaften beträgt gemäss Wüest Partner rund CHF 54/qm pro Jahr. Das Portfolio des PSREF besteht per 31. März 2020 aus 51 Wohnliegenschaften, 8 gemischt genutzten Liegenschaften, 5 kommerziell genutzten Liegenschaften und 4 Neubauprojekten und weist einen Gesamtwert von CHF 980 Mio. (Vorjahr CHF 903 Mio.) aus. Mit dem Ertrag aus der im September 2019 durchgeführten Emission habe der Fonds eine Liegenschaft in Lausanne/VD für CHF 5 Mio. per 01. September 2019 erworben, die Fremdkapitalquote reduzieren sowie laufende Bau- und Aufstockungsprojekte finanziert, heisst es weiter. Die Fremdfinanzierungsquote, nach Rückzahlung einer Hypothek von CHF 68 Mio. verbunden mit der Kapitalerhöhung, beträgt per 31.03.2020 20.40% (31.03.2019: 23.59%) bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 1.40%. Die zusätzlichen Mietzinseinnahmen, die durch Aufstockungen und Bauprojekte generiert werden, belaufen sich in den nächsten 2 Jahren auf ungefähr CHF 5.7 Mio. Die verrechnungssteuerfreie Dividende von CHF 3.65 pro Anteil wird per Valuta 10. Juli 2020 (Ex-Dat.: 08.07.) ausbezahlt.

Die Generalversammlung der SF Urban Properties AG stimmte sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrates mit überwiegendem Mehr zu. Alexander Vögele wurde als Verwaltungsratspräsident für ein Jahr wiedergewählt. Alle übrigen Mitglieder des Verwaltungsrates, Hans-Peter Bauer, Andreas Hämmerli, Christian Perschak und Carolin Schmüser, wurden ebenfalls für ein weiteres Jahr bestätigt.Die an der Generalversammlung beschlossene proportionale Nennwertreduktion reduziert den Nennwert der bisherigen Namenaktien von nominal CHF 12.60 um CHF 3.60 auf neu nominal CHF 9.00 und den Nennwert der bisherigen Namenaktien von nominal CHF 2.52 auf neu nominal CHF 1.80. Die verrechnungssteuerfreie Auszahlung in Höhe von CHF 3.60 bzw. CHF 0.72 wird nach dem Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Wartezeiten Mitte September 2020 erfolgen. Das Ex-Datum ist der 15. September 2020. In Bezug auf die gesamten Jahresmieterträge rechnet der Verwaltungsrat mit finanziellen Auswirkungen aufgrund der Corona-Krise von weniger als drei Prozent.

Die vom 11. bis 19. Juni 2020 durchgeführte Kapitalerhöhung für UBS «Sima» wurde erfolgreich abgeschlossen, teilt UBS mit. Alle neuen Anteile wurden vollständig gezeichnet. Dem Fonds sind so neue Mittel von rund CHF 200 Mio. zugeflossen. Der Fonds unternahm in den letzten Monaten Aktivitäten zur Weiterentwicklung des Portfolios in den Regionen Basel, Waadt, Genf und Zürich. UBS «Sima» investiert in Wohnbauten wie auch kommerziell genutzte Liegenschaften in der ganzen Schweiz. Das Schwergewicht der Anlagen bilden die grossen Städte und deren Agglomeration. Das Portfoliovolumen beläuft sich auf rund CHF 9,9 Mrd. mit aktuell 357 Liegenschaften.

Per Juni 2020 hat der Fonds UBS Direct Urban eine kommerziell genutzte Liegenschaft im Englischviertel-Quartier in Zürich erwerben können. Die 4-geschossige Liegenschaft stammt aus dem Jahr 1890 und wurde im Neubarock-Stil erbaut und wurde 1995 einer umfassenden Sanierung unterzogen und mit der Neuvermietung im Jahr 2018 sind verschiedene Instandhaltungsarbeiten ausgeführt worden. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund CHF 14,5 Mio.

Auch UBS Direct Residential akquirierte per Anfang Juni 2020 eine Liegenschaft mit einem Investitionsvolumen von rund CHF 10 Mio. Die drei Mehrfamilienhäuser mit total 23 Wohnungen sowie 34 Einstellhallen- und 6 Aussenabstellplätzen wurden 1989 in Form einer kleinen Siedlung angrenzend an die Hauptstrasse von Laupen im Kanton Zürich erbaut. In der Mitte befindet sich eine grosszügige Grünfläche, welche für alle als Aufenthalts- uns Spielfläche dient. In kurzer Gehdistanz findet sich zusätzlich ein Naherholungsgebiet.

«Nicht zuletzt durch das Coronavirus und dem darauf folgenden Lockdown zeigt sich, dass in der Schweizer Bevölkerung ein deutliches Bedürfnis entstanden ist, viele Dinge des alltäglichen Lebens via Internet, Home Office oder die mobilen Kommunikationsgeräte abzuwickeln», schreibt homedeal24.ch in einer Medienmitteilung. «Via homedeal24.ch lassen sich Immobilien bewerten und verkaufen. Das neue Portal ermöglicht es Immobilienbesitzern erstmals, ein Haus von A bis Z selbst online zu verkaufen.» Ein Makler sei dazu nicht mehr notwendig. Im Unterschied zu bisherigen Anbietern, welche eine Immobilie auf der Basis einer Bewertung und der daraus abgeleiteten Provision anbieten, sei homedeal24.ch eine digitale Lösung mit niedrigen Pauschalpreisen zum Verkauf einer Immobilie. Dies inklusive einer portaleigenen und kostenlosen Sofortbewertung. «Somit entfallen die normalerweise auftretenden Gebühren eines Maklers oder Brokers, welche nicht selten bis zu 3% des verhandelten Verkaufspreises ausmachen können», heisst es weiter. Neu könne man dies jetzt mit der neuen homedeal24.ch Website von zu Hause oder unterwegs initialisieren. Für die Dienstleistungen des Portals werde eine einmalige pauschale Gebühr, je nach Modul und Bedürfnisse zwischen CHF 49.00 bis zu einem kleinen dreistelligen Frankenbetrag verrechnet, je nachhdem wie lange ein Inserat publiziert werden soll. Der Verkaufspreis des Objektes habe dabei keinen Einfluss auf die Kosten der homedeal24.ch-Dienstleistung. Zusätzliche Einschränkungen oder Mehrkosten gebe es keine. Jede Immobilienbesitzerin/-besitzer sei berechtigt, das Objekt mit der neuen digitalen Dienstleistung zu verkaufen. homedeal24.ch ist ein Schweizer Start Up. Die zwei an homedeal.24.ch mitbeteiligten Gründer und Initianten sind Serge Aerne (SJA Holding AG) und Beat Langenbach (Brainsalt AG). Das Portal geht am 29. Juni live.

Marc A. Trauffer, Musiker und Unternehmer, plant auf dem Areal der Alten Sägerei Amacher in Hofstetten am Brinzersee die «Trauffer Erlebniswelt» mit Hotel und Restaurant. Das schreibt die Jungfrau Zeitung. Das Besucherzentrum liegt in unmittelbarer Nähe zum Freilichtmuseum Ballenberg und soll jährlich mehrere Zehntausend Besucher anziehen. 2022 soll Eröffnung sein. Bereits seit zwei Jahren tüftelt Marc A. Trauffer an seiner Vision einer eigenen Erlebniswelt. Ein neuer Stall für seine Holzkühe, ein Besucherzentrum mit Verkaufsfläche, am besten in seinem Heimatdorf Hofstetten, wo er die Trauffer Holzspielwaren in dritter Generation auch herstellt. Einerseits soll die Erlebniswelt mit Bäckerei-Bistro, Shop, Kursräumen und einem Rooftop-Restaurant, andererseits ein Hotel – das «Bretterhotel» – mit 29 Zimmern und rund 70 Betten sowie einer Einstellhalle entstehen. Die Eröffnung ist auf 2022 gesetzt. Erwartet werden mehrere Zehntausend Besucher pro Jahr.