Die Novavest Real Estate AG (SIX Swiss Exchange: NREN) plant den weiteren Ausbau ihres bestehenden Immobilienportfolios durch Zukäufe von Wohn- und Wohn-/Geschäftsliegenschaften. Die Gesellschaft beabsichtigt daher in der Zeit vom 30. November 2020 bis 11. Dezember 2020 (12.00 Uhr MEZ) eine Kapitalerhöhung, unter Wahrung des Bezugsrechts der bisherigen Aktionäre, durchzuführen, gibt Novavest bekannt. Ausgegeben werden sollen 635000 neue Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 28.55. Die Kapitalerhöhung erfolgt aus dem bereits bestehenden genehmigten Kapital der Gesellschaft (Art. 3a der Statuten insgesamt nominal CHF 18’129’250), welches die Aktionäre an der Generalversammlung vom 25. Mai 2020 beschlossen hatten. Die genauen Konditionen der Kapitalerhöhung will Novavest zu einem späteren Zeitpunkt kurz vor der Bezugsfrist bekannt gegeben.

Das ist finanzielle Probleme geratene Paracelsus-Spital in Richterswil macht der Besitzerin der Liegenschaft Sorgen: Die SenioResidenz AG (BX Swiss AG: SENIO) erwarb erst im Dezember 2019 die vier Liegenschaften des Paracelsus-Spitals Richterswil, bestehend aus dem PSR Spitalgebäude, der PSR Villa, dem Verwaltungsgebäude PSR Göldi Pavillon und dem Medizinischen Zentrum Chrummbächli. Das PSR selbst ist eine Tochtergesellschaft der nsn medical ag, die Kliniken, ambulante OP-Zentren, Praxen sowie medizinische Serviceunternehmen führt. «Beim Kauf der Liegenschaften des Paracelsus-Spitals hatte die SenioResidenz AG mit der PSR als Mieterin und der nsn medical ag als Vorbesitzerin der Liegenschaften weitreichende und langfristig gültige Mietzinsgarantien vereinbart», schreibt nun die Besitzerin SenioResidenz AG in einer Mitteilung. Somit sei der Mietertrag der vier Liegenschaften des PSR mit einer jährlichen Gesamtmiete von CHF 2 Millionen durch eine unwiderrufliche Bankgarantie der Zürcher Kantonalbank gesichert. «Des Weiteren verfügt die SenioResidenz AG über eine Zahlungsgarantie der nsn medical ag als Patronatsgeberin bis zum Maximalbetrag von ebenfalls CHF 2 Millionen», heisst es weiter.

Die SenioResidenz AG wurde vom Paracelsus-Spital in Richterswil (PSR) darüber in Kenntnis gesetzt, dass die COVID-19-Krise dem Spital stark zugesetzt hat und dieses Nachlassstundung beantragen musste, um die Zukunft des Spitals in geordnetem Rahmen regeln zu können. Das PSR will auf jeden Fall verschiedene Leistungen, die für die Versorgung der regionalen Bevölkerung wichtig sind, erhalten: entweder innerhalb des Spitals in Kooperation mit einem Kooperationspartner oder ausserhalb des Spitals in anderen organisatorischen Einheiten. Sollte es nicht gelingen, innert nützlicher Frist Kooperationspartner zu finden, welche die Auslastung des Spitals erhöhen würden, müsste das Spital gemäss PSR schrittweise geschlossen werden.

Für das am 30. Juni 2020 abgeschlossene Geschäftsjahr 2019-2020 weist der zur Realstone Group gehörende Fonds Solvalor 61 ein um 4,2 % verbessertes Nettoergebnis aus, schreibt die Fondsleitung im Geschäftsbericht. Dies dank den Arbeiten zur Aufwertung des Immobilienbestands und dem Erwerb des
 Gebäudes in der Rue Guye 1-7 in Genf. Das Gesamtvermögen des Fonds ist um 16,9 % gewachsen. Dieses Wachstum ergibt sich aus den getätigten Investitionen mit dem Kauf von 281 Wohnungen. Unter anderem wurden zwei Neubauprojekte erworben. Dabei handelt es sich um die Liegenschaften Clos Falconnier 16-18 und 33-39 in Nyon mit 127 Wohnungen und eine Parzelle in der Avenue Sainte-Luce 9 in Lausanne mit 40 Wohnungen. Zudem wird bei einem bestehenden Gebäude in der Rue Guye 1-7 in Genf eine Aufstockung vorgenommen, wodurch 114 neue Wohnungen entstehen. Dieses Gebäude wurde Anfang 2020 erworben. Diese Investitionen wurden vollständig über eine zusätzliche Hypothekarverschuldung finanziert. Die Verschuldungsquote beträgt nun 16,7 % per 30. Juni 2020. Die Anlagerendite ist von 4,5 % am 30. Juni 2019 auf 5,4 % gestiegen.  Die Dividende ist gegenüber dem Vorjahr um CHF 0.10 auf CHF 5.30 pro Anteil gestiegen. Das Gesamtvermögen ist per 30. Juni 2020 von CHF 972,9 Mio. auf CHF 1’137,4 Mio. gestiegen, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 164,5 Mio. entspricht. Der Nettoinventarwert pro Anteil beträgt zum Ende des Geschäftsjahres CHF 203.34. Die Anlagerendite erreicht 5,4 %. Sie erklärt sich durch den Rückgang des durchschnittlichen Diskontierungssatzes auf 4,18 % und die getätigten Investitionen zur Aufwertung des Liegenschaftsvermögens.

Das Gesamtergebnis des Geschäftsjahres beläuft sich auf CHF 46,9 Mio., was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 23,1 % entspricht. Es setzt sich folgendermassen zusammen : CHF 21,8 Mio. stammen aus der Wertsteigerung des Immobilienbestands, während CHF 25,1 Mio. direkt aus dem Nettoergebnis kommen. Die Mietausfallrate lag gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert bei 1,6 %. Trotz eines rückläufigen Trends im ersten Halbjahr mit einer Mietausfallrate von 1.2 %.Der ausschüttbare Reingewinn aus dem 59. Geschäftsjahr des Fonds Solvalor 61 beträgt CHF 5.58 pro Anteil, was die Ausschüttung einer Dividende von CHF 5.30 pro Anteil bei einer Ausschüttungsquote von 95,0 % ermögliche. Die Ausschüttung ist gegenüber dem Vorjahr um CHF 0.10 gestiegen.Am 30. Juni 2020 lag das Agio des Fonds bei 44,7 %, der Referenzindex bei 28,1 %. Zum selben Zeitpunkt betrug die Börsenperformance über 1, 3 und 5 Jahre 9,8 %, 10,9 % und 33,1 % gegenüber 5,2 %, 11,8 % und 29,6 % beim Referenzindex.

Die in Zug domizilierte Empira Gruppe hat in Berlin und Leipzig ein Bestandsportfolio bestehend aus insgesamt 1216 Wohn- und Gewerbeeinheiten erworben, wie das Unternehmen mitteilt. Das 74.857 Quadratmeter umfassende Portfolio verteile sich auf 12 Standorte und sei nahezu vollvermietet.Die Immobilien in Berlin und Leipzig befänden sich in zentralen Lagen, heisst es weiter, in Berlin unter anderem in den innerstädtischen Bezirken Friedrichshain, Neukölln und Mitte.

HIAG hat im Rahmen einer Privatplatzierung 383’000 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1.00 platziert. Der Platzierungspreis von CHF 86.00 je Aktie orientiere sich am Net Asset Value (NAV) nach Swiss GAAP FER vom 30. Juni 2020. HIAG fliessen aus der Transaktion brutto rund CHF 33 Mio. zu, die hauptsächlich für die Entwicklung des Immobilienportfolios und für Akquisitionen verwendet werden, heisst es in einer HIAG-Mitteilung. Die neuen Aktien seien bei fünf «namhaften, hauptsächlich neuen institutionellen Investoren platziert». Sie entsprechen einem Gesamtvolumen von 4,76 Prozent des ausstehenden Kapitals der HIAG Immobilien Holding AG und werden aus dem genehmigten Aktienkapital der Gesellschaft (Statuten Art. 3a) unter Ausschluss des Bezugsrechts der bisherigen Aktionäre ausgegeben. Die neuen Aktien sind gleichrangig mit den bestehenden Aktien. Die Liberierung, Kotierung und Zulassung der neuen Aktien zum Handel an der SIX Swiss Exchange sind voraussichtlich für den 29. Oktober 2020 vorgesehen. Im Zuge der Transaktion erhöht sich der Freefloat der Aktien der HIAG Immobilien Holding AG um 3,1 Prozentpunkte (relative Erhöhung 14,6 Prozent) auf 35,7 Prozent. Die Zürcher Kantonalbank agierte im Zusammenhang mit der Transaktion als Sole Lead Manager.

Warteck Invest hat die Baubewilligung für den geplanten Neubau des Wohn- und Geschäftshauses „Syd“ an der Münchensteinerstrasse 117/Walkeweg 1 in Basel erhalten. Im zwölfgeschossigen, rund 40 Meter hohen Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt rund 10‘000 qmentstehen neben vier Etagen Büro- und Geschäftsflächen im 5. bis 11. Obergeschoss 43 Stadtwohnungen. Im Erdgeschoss sind publikumsintensive Nutzungen wie z.B. Food Retail oder Gastronomie vorgesehen. Die unterirdische Einstellhalle umfasst 50 Parkplätze. Umgeben wird das Gebäude vom neu errichteten, öffentlich zugänglichen Irène Zurkinden-Platz. Die Architektur des Neubaus stammt von Bachelard Wagner Architekten aus Basel. Die Umgebung wird von den Basler Landschaftsarchitekten Berchtold Lenzin gestaltet. Das Gebäude wird von der Totalunternehmerin Implenia Schweiz AG im Standard des Nachhaltigkeitslabels DGNB errichtet. 2018 hat Warteck Invest im Rahmen eines Investorenwettbewerbs von der Einwohnergemeinde der Stadt Basel den Zuschlag für die Baurechtsparzelle an der Kreuzung Münchensteinerstrasse/Walkeweg am Dreispitz in Basel erhalten. Grundlage für die Neubebauung dieser Parzelle bildet der im 2009 von der Stadt durchgeführte offene Wettbewerb „Bernoulli/Walkeweg“ und der auf dem Siegerprojekt von Bachelard Wagner basierende und vom Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt genehmigte Bebauungsplan.

Der Beginn der Bauarbeiten ist für Mitte Januar 2021 vorgesehen. Nach einer Bauzeit von rund 24 Monaten soll das Gebäude im Januar 2023 fertiggestellt und bezugsbereit sein. Die Investitionskosten sind mit rund CHF 45 Mio. veranschlagt. Es wird mit neuen jährlichen Mieteinnahmen (nach Baurechtszins) von ca. CHF 1.9 Mio. gerechnet.

Varia US Properties AG gibt bekannt, dass die Veräusserung sowohl ihres Cardinal-Portfolios in Florida als auch ihrer Stonegate-Immobilie in Colorado vertraglich vereinbart worden ist. «Beide Käufer haben ihre jeweilige Due-Diligence-Prüfung durchgeführt und die geforderte Anzahlung geleistet», heisst es in einer Mitteilung. Die beiden Transaktionen sollten bis Anfang Dezember 2020 abgeschlossen sein. Es werde erwartet, dass der Nettoausstiegspreis etwa 10% über dem per 30. Juni 2020 geschätzten Wert der Liegenschaften liegen wird und Varia erwartet einen internen Brutto-Zinsfuss von mehr als 25%. Die Erlöse aus den Immobilienveräusserungen sollen mehrheitlich reinvestiert werden, mit dem Ziel, von attraktiven Investitionsmöglichkeiten in den wachsenden Vorstadtmärkten in den USA zu profitieren.

Das Cardinal-Portfolio umfasst 1209 Einheiten, alles einstöckige Fertighäuser in Tertiärmärkten in Florida, und wurde im Dezember 2015 erworben. Die Stonegate-Immobilie wurde im Januar 2016 erworben; sie zählt 55 LIHTC-Einheiten (Low-Income Housing Tax Credit) und befindet sich in Pueblo (Colorado). Die verkauften Liegenschaften passen laut Varian nicht mehr in die aktuelle Investitionsstrategie, die sich auf grössere Immobilien konzentriert, welche näher an grösseren Ballungsgebieten liegen und ein institutionelles Rating aufweisen.

Varia bestätigte zudem die Guidance, für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende zu zahlen, die mindestens der Dividende des Jahres 2019 entspricht (CHF 2.60 je bestehende Aktie). Wie für das Geschäftsjahr 2019 sei geplant, die Dividende für das Geschäftsjahr 2020 in vierteljährlichen Ausschüttungen mit einer Dividendenanpassung nach der Generalversammlung 2021 auszuzahlen. Die nächste feste Dividendenzahlung von CHF 0.50 je Aktie ist für den 12. November 2020 vorgesehen.

Die Generalversammlung der Züblin Immobilien Holdig AG hat dem Antrag auf Zuwahl von David Schärli als Vertreter der Aktionärsgruppe Ketom AG, Wiederkehr Associates AG und Hans-Rudolf und Ursina Schärli in den Verwaltungsrat mit 91.2% der vertretenen Aktienstimmen zugestimmt. Die Wahl erfolgt bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung 2021. David Schärli (geb. 1980) absolvierte an der Universität St. Gallen das Studium in Rechtswissenschaften (Lizentiat 2004). Nach Tätigkeiten für die Advokatur Mühlebach, Luzern und Privatbankiers Reichmuth & Co, Luzern wurde er 2011 Teilhaber und Managing Partner der in Zürich ansässigen Investment Gesellschaft Wiederkehr Associates AG. Der Fokus dieser Firma liegt in Vermögensverwaltung, Direktbeteiligungen und Immobilien. Seit 2014 ist David Schaerli als Gründer und Verwaltungsratspräsident der Concorde Industries AG in diversen Gruppengesellschaften der Concorde im In- und Ausland aktiv.

Direkt am Bahnhof Regensdorf-Watt, zwischen Hardhölzli und Schlatt, entsteht das neue Stadtquartier Zwhatt. Die Pensimo Management AG hat die Baugesuche für die erste Etappe eingereicht. Pensimo realisiert das neue Stadtquartier im Auftrag der drei Anlagestiftungen Turidomus, Adimora und Pensimo. Entwickelt wurden sieben Gebäude, darunter zwei Hochhäuser. Nun hat die Pensimo die Baugesuche für die erste Bauetappe eingereicht. Beantragt wurden die Baubewilligungen für drei Gebäude, die auf dem heutigen Parkplatz gegenüber dem SAP-Gebäude geplant sind: den «Gewerbebau» direkt an der Wehntalerstasse, den «Querbau» mit rund 60 Wohnungen und ein Hochhaus mit rund 160 Wohnungen. Ebenfalls eingereicht wurden die Baugesuche für die arealübergreifende Tiefgarage sowie für die Gebäude an der Neuhardstrasse: ein weiteres Hochhaus mit ca. 150 Wohnungen sowie den «Längsbau» mit 30 Maisonette-Lofts. Damit entstehen in der ersten Bauetappe rund 400 Wohnungen, 12’000 Quadratmeter Gewerbefläche sowie ungefähr 330 Tiefgaragenplätze. Mit dem Vermietungsstart wird ab Herbst 2021 gerechnet. Der Bezug der ersten Wohnungen wird voraussichtlich ab Herbst 2022 erfolgen, heisst es von Seiten der Anlagestiftung Adimora. Nachhaltigkeit werde bei der Entwicklung, der Realisation und dem Betrieb in Zwhatt grossgeschrieben. Das Stadtquartier Zwhatt bezieht den substanziellen Teil der Energie aus Grundwasser sowie Strom aus der Eigenproduktion durch Photovoltaik. Paneele sind nicht nur auf den Dächern angebracht, sondern bei den Hochhäusern auch in die Fassaden integriert. Damit wird eine möglichst CO2-neutrale Energieerzeugung angestrebt. Die in der ersten Bauetappe beauftragten Planungspartner sind: Boltshauser Architekten AG, Bureau Alexander Brodsky, Graser Architekten AG, Lütjens Padmanabhan Architekten GmbH, Studio Märkli AG. sowie Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH.

Die Aventron AG aus Münchenstein gewann mit der 6,5 Megawatt Solaranlage in Perlen (LU) den Solarpreis 2020 in der Kategorie PlusEnergieBauten. In der Schweiz wurden in den letzten Jahren durchschnittlich rund 300 Megawatt in neuer Photovoltaik-Kapazität pro Jahr zugebaut. In diesem Bereich sei Aventron einer der aktivsten Investoren und Betreiber und besitze unter anderen die zwei grössten Dachanlagen der Schweiz: die 8,3 Megawatt Anlage in Onnens (VD) und die 6,5 Megawatt Anlage in Perlen (LU), wie Aventron mitteilt. Aventron ist eine Produzentin von Strom aus erneuerbaren Energien im Mehrheitsbesitz der drei Schweizer Energieversorger Primeo Energie, Energie Wasser Bern und Stadtwerk Winterthur. Die Gesellschaft akquiriert und betreibt Kraftwerke in den Bereichen Wasser-, Sonne- und Windkraft in der Schweiz und in ausgewählten Ländern Europas. Die Titel der Gesellschaft werden an der OTC-X der BEKB gehandelt (ISIN CH0023777235).