Mobimo passt nach dem Ausscheiden des Leiters Immobilien, Thomas Stauber, die Organisation leicht an: Der Verwaltungsrat beruft Christoph Egli (1973) per 1. August 2019 als Leiter Bewirtschaftung in die Geschäftsleitung, heisst es in einer Mitteilung. Der Geschäftsbereich verantwortet die Bewirtschaftung des Portfolios und das Arealmanagement in der Deutschschweiz sowie die Leistungen der Facility Management-Gesellschaft Mobimo FM Service AG. Der eidg. dipl. Immobilientreuhänder Christoph Egli ist seit 2007 für Mobimo tätig, seit 2010 als Leiter Bewirtschaftung Deutschschweiz. Die Geschäftsleitung der Mobimo Holding AG setzt sich per 1. August 2019 wie folgt zusammen: Daniel Ducrey (CEO), Manuel Itten (CFO), Christoph Egli (Bewirtschaftung), Vinzenz Manser (Realisierung), Marc Pointet (Leiter Suisse romande), Marco Tondel (Entwicklung).

Der «SWX IAZI Private Real Estate Price Index» für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen weist im 2. Quartal 2019 einen leichten Anstieg von 0.6% aus. Auf Jahresbasis ist das Preiswachstum mit -0.5% immer noch rückläufig (Vorjahresquartal -0.4%). «Die Konjunkturforscher rechnen jetzt für 2019 mit einem robusten Wachstum», sagt Donato Scognamiglio, CEO von IAZI AG. Ein Wermutstropfen sei allerdings, dass die Nationalbank derzeit nicht die Absicht habe, die Zinsen zu erhöhen. Die Zinswende sei nochmals hinausgeschoben worden. «Es war noch nie so günstig, Schulden zu machen», sagt Donato Scognamiglio.

Recht beachtlich ist in diesem Quartal laut IAZI die Preisentwicklung der Mehrfamilienhäuser. Im 2. Quartal beträgt die Wachstumsrate für Renditeliegenschaften 1.9% (Vorquartal: 1.3%). Auf Jahresbasis betrachtet hat die Wachstumsrate mit 3.1% (Vorjahresquartal: 1.9%) ebenfalls recht zugelegt. «Die Finma und das Finanzdepartement haben vor den Gefahren eines Kreditausfalls bei Renditeliegenschaften gewarnt», sagt Donato Scognamiglio. Angekündigt seien schärfere Vergaberegeln für Hypothekarkredite. Man wisse heute, dass bei jeder zweiten Neufinanzierung eines Mehrfamilienhauses die Mietzinsen nicht mehr ausreichen würden, wenn der Hypothekarzins auf 3 bis 4 Prozent stiege. «Wenn die Preisentwicklung auf die angekündigten Verschärfungen noch nicht reagiert hat, heisst dass nichts anders, als das sich dieses Marktsegment in einer regelrechten Torschlusspanik befindet. Jeder haut noch ordentlich rein, bevor die strenge Diät anfängt.»

Die Performance der Mehrfamilienhäuser beträgt im 2. Quartal 2.6% (Vorquartal: 2.1%). Auf Jahresbasis beträgt sie 6.5% (Vorjahresquartal: 5.2%). Als Performance wird die Gesamtrendite bezeichnet, welche die Netto-Cashflow-Rendite sowie die Wertsteigerung umfasst.

Transaktionspreise Eigentumswohnungen
Das Preiswachstum ist im 2. Quartal für Eigentumswohnungen leicht angestiegen mit 0.6% (Vorquartal: -0.5%). Immer noch negativ ist das Preiswachstum auf Jahresbasis mit -0.4% (Vorjahresquartal: -1.0%). «In Zeiten, wo man für eine zehnjährige Festhypothek kaum mehr Zinsen bezahlt, müsste es eigentlich einen Run geben auf Eigentumswohnungen», sagt Donato Scognamiglio, «denn die Wohnausgaben für Mietwohnungen sind in gewissen Fällen höher als die finanziellen Auslagen von Wohnungsbesitzern.» Der Grund für die eher moderate Entwicklung liege in den restriktiven Vergaberegeln für Hypotheken, die seit 2014 in Kraft seien. Wer bei einer Bank eine Hypothek über eine Million Franken aufnehmen will, braucht dafür ein haushaltseinkommen von 180‘000 Franken. Das ist weit höher als das durchschnittliche Haushaltseinkommen von 80‘000 Franken.

Transaktionspreise Einfamilienhäuser
Das Preiswachstum für Einfamilienhäuser ist im 2. Quartal ebenfalls leicht angestiegen mit 0.5% (Vorquartal: -0.6%). Wie bei den Eigentumswohnungen bleibt auch das Preiswachstum für Einfamilienhäuser auf Jahresbasis negativ mit -0.7% (Vorjahresquartal: +0.2%). «Beim Kauf eines Einfamilienhaus fällt nicht nur der Preis in die Waagschale», sagt Donato Scognamiglio, «denn meistens sind die eigenen vier Wände ein Lebensprojekt, wenn nicht gar ein Generationenprojekt.» Entscheidend seien hier die Lagefaktoren wie z.B. öV-Lage, Besonnung, Nähe zu Schulen und Einkaufsmöglichkeiten.

Per sofort wird Martin Signer CEO der Avobis Group AG. Er löst Thomas Abegg ab, welcher sich als Verwaltungsratspräsident auf die strategische Weiterentwicklung der Gruppe konzentriert, wie Avobis mitteilt. Neben seiner Aufgabe als CEO, führt Martin Signer weiterhin den Bereich Immobilien. Martin Signer leitete dreizehn Jahre den Immobilienbereich der Swiss Life Gruppe, wo er bis zum Outsourcing auch das Hypothekargeschäft verantwortete.  Er studierte Kunst- und Architekturgeschichte sowie Städtebau in Montréal, Canada und absolvierte Nach­diplomstudien in Betriebswirtschaft und Baurecht an den Universitäten St. Gallen und Fribourg. Gleichzeitig mit dem Wechsel in der Geschäftsleitung werden Isabelle Welton und Kurt Birchler neu in den Verwaltungsrat gewählt.

Tobias Achermann tritt auf das Datum der nächsten Generalversammlung im April 2020 als CEO der Zug Estates Holding AG zurück. Der 48-Jährige will sich beruflich neu orientieren und neuen Herausforderungen stellen, teilt das Unternehmen mit. Tobias Achermann leitet die Zug Estates Holding AG seit 2014. Er zeigte sich massgeblich für die erfolgreiche Umsetzung der nachhaltigen und innovativen Wachstumsstrategie verantwortlich. Deutlich sichtbar wird dies anhand der modellhaften Arealentwicklung der Suurstoffi in Rotkreuz

Credit Suisse Asset Management Global Real Estate hat zwei Büro-/Einzelhandelsimmobilien – Ethos und Astoria – in Warschau, Polen, erworben, wie die Fondsleitung mitteilt. Ethos befindet sich im dynamischen, zentralen Geschäftsviertel (Central Business District, CBD) von Polens Hauptstadt. Ebenfalls erworben wurde das im CBD in Warschau befindliche zehngeschossige Premium- Bürogebäude Astoria. Zudem hat der CS-Fonds mit dem Kauf von zwei Trocken-Lagerhallen in der Metropolregion von Seoul (Seoul Capital Area) – dem Hauptlogistikzentrum des Landes – für den CS REF International den Einstieg in den südkoreanischen Markt für Gewerbeimmobilien vollzogen. Das erworbene «Grade A»-Lager Icheon 2 DC verfügt über eine Grundfläche von 49’868 qm, und das «Grade A–»-Lager DC Moga hat eine Grundfläche von 36’396 qm.

«Offshore», die grösste Dachterrassen-Bar der Welt, wurde vom Guinness- Buch der Rekorde ausgezeichnet. Nun ist die Bar mit rund 4000 qm auf dem legendären Navy Pier in Chicago  eröffnet worden. Der Navy Pier liegt am Michigansee und ist eines der meistbesuchten Ziele im Mittleren Westen. Er erstreckt sich über mehr als sechs Häuserblocks und heisst jährlich fast 9 Millionen Gäste willkommen. Ursprünglich 1916 als Schifffahrts- und Erholungszentrum eröffnet, präsentiert dieses Wahrzeichen Chicagos mehr als 50 Morgen Parks, Restaurants, Attraktionen, Einzelhandelsgeschäfte, Besichtigungs- und Essenskreuzfahrtschiffe, Ausstellungsmöglichkeiten und mehr. Der Pier feierte kürzlich sein 100-jähriges Bestehen. Die Zürcher Acron Group entwickelte und baute die Dachterassen-Bar und das Vier-Sterne-Hotel «The Sable at Navy Pier».

Die Mehrheit der vorberatenden Kommission des Nationalrates (UREK-N) will nicht auf die Vorlage des Bundesrates zur Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG2) eintreten. Das Bauen ausserhalb der Bauzonen ist von grosser politischer Brisanz. Die Vorlage des Bundesrates möchte den Kantonen mit dem neuen Planungs- und Kompensationsansatz mehr planerischen Handlungsspielraum im Bereich des Bauens ausserhalb der Bauzonen zuerkennen. Damit könnten die Kantone – unter Wahrung des Grundsatzes der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet – auf ihre spezifischen Gegebenheiten eingehen, so der Bundesrat. Das geltende Recht ist im Laufe der Jahre durch eine Vielzahl von Vorstössen zur einer komplizierten Ansammlung von Einzelanliegen herangewachsen. Nach dem Vorschlag des Bundesrates sollte in Zukunft jeder Kanton entscheiden, welche der Ausnahmebestimmungen des Bundesgesetzes er für sein Gebiet übernehmen will. Die UREK-N will auf diese Revision nun nicht eingehen und ist damit der Meinung, dass die zahlreichen Ausnahmen für das Bauen ausserhalb der Bauzonen künftig schweizweit gelten sollen und nicht kantons- und gemeindeweise geregelt werden.

Die Fundamenta Group Investment Foundation schliesst ihre erste Kapitalemission in der Höhe von 100.57 Mio CHF ab. Die Anlagegruppe Swiss Real Estate fokussiert auf direkte Investitionen in Liegenschaften mit Wohn- und Gewerbe-Nutzungen in der Schweiz. Der Anteil an Mieterträgen aus der Wohnnutzung soll dabei mindestens 60 Prozent betragen. Allokationen erfolgen in Bestandsliegenschaften mit nachhaltigen Ertragsperspektiven und in Bestandsliegenschaften mit Entwicklungspotenzial. Das Portfolio wird auch Investitionen in Neubau- und Entwicklungsprojekte beinhalten.

Der Nationalrat unterstützt die Anträge der vier Nationalräte Hans Egloff, Olivier Feller, Lorenz Hess und Fabio Regazzi und hat eine Motion des Ständerates für eine «umfassende» Überprüfung und Revision der geltenden Regeln der Mietzinsgestaltung durch die Verwaltung abgelehnt. Mit dem Entscheid des Nationalrates ist der Weg frei für eine rasche Umsetzung der bereits überwiesenen Vorstösse. Es geht dabei um die formellen Voraussetzungen zur Anfechtung des Anfangsmietzinses sowie um Formularvorschriften ohne Schutzzweck und die Vereinfachung des Beweises der Orts- und Quartierüblichkeit eines Mietzinses. Der Nationalrat hat zudem entschieden, dass er im Gesetz klare und ökonomisch realistische Regeln zur Berechnung des zulässigen Ertrags festlegen will und unterstützt einen diesbezüglichen Vorstoss von NR Olivier Feller. Solche Berechnungsregeln fehlen heute gänzlich. Sie müssen anhand von Einzelfällen durch das jeweilige Gericht geklärt werden.

Die Kapitalerhöhung des Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund International wurde erfolgreich abgeschlossen. Durch die Emission fliessen dem Fonds Neugelder in der Höhe des Maximalbetrags von CHF 196,9 Mio. zu, teilt die CS mit.  Die Emission wurde kommissionsweise («best-effort basis») im Rahmen eines Bezugsangebots in der Schweiz durchgeführt. Der regelmässige, ausserbörsliche Bezugsrechtshandel fand vom 5. Juni bis 17. Juni 2019 über die Credit Suisse AG statt. Bei einem Bezugsverhältnis von sechzehn zu eins (sechzehn Bezugsrechte berechtigten zum Kauf von einem neuen Anteil) werden 179 847 neue Anteile zum Ausgabepreis von CHF 1 095.00 netto je Anteil ausgegeben. Dies entspricht einer Zeichnungsquote von 100 %. Dem Credit Suisse Real Estate Fund International (CS REF International, Valor 1 968 511) fliessen Neugelder in der Höhe von CHF 196,9 Mio. zu.  Die Liberierung der neuen Anteile erfolgt am 26. Juni 2019.