Iosif Bakaleynik tritt als Präsident von Züblin zurück. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung die Wahl von Wolfgang Zürcher zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrates vorschlagen, wie Züblin mitteilt. Gleichzeitig kündigte Iosif Bakaleynik seinen bevorstehenden Rücktritt als CEO an. Bis zum Amtsantritt eines Nachfolgers werde er der Geschäfte weiterhin führen. Die Nachfolgeregelung wird soll bis spätestens Ende September 2019 erfolgen. Mit dem Kauf eines Miteigentumsanteils an einer Büro- und Detailhandelsimmobilie in Zürich-Oerlikon, habe Züblin eine erste Immobilienakquisition seit dem Abschluss ihrer Restrukturierung vollzogen, heisst es weiter. Die Vertragsunterzeichnung und Nutzen-/Lastenübertragung erfolgte am 15. April 2019. Die Immobilie weist einen Nutzungsmix von Büro-, Detailhandels- und Gastronomieflächen aus. Der Züblin-Anteil von 3243 qm umfasst mehrheitlich Büroflächen sowie 40 von insgesamt 143 Unterniveau-Parkplätzen. Die jährlichen Mietzinseinnahmen des erworbenen Anteils belaufen sich auf CHF 1.1 Millionen, was nach erfolgter Transaktion rund 12% der Mieterträge des Züblin Portfolios entspricht.

Die Produktion des sekundären Sektors (Industrie und Baugewerbe) hat im 1. Quartal 2019 verglichen mit dem Vorjahresquartal um 3,7% zugenommen. Der Umsatz ist um 3,2% angewachsen. Damit hält der Produktionsanstieg seit dem 1. Quartal 2017 an. Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse des Bundesamtes für Statistik (BFS). In der Industrie ist die Produktion im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat im Januar um 4,2%, im Februar um 3,7% und im März um 5,1% gestiegen. Für das gesamte 1. Quartal 2019 ist bei der Produktion im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Zunahme von 4,3% zu verzeichnen. Im Baugewerbe ist die Produktion im 1. Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,2% angewachsen. Der Hochbau erfuhr einen Produktionsrückgang von 1,1%, der Tiefbau verzeichnete ebenfalls einen Rückgang (–0,2%). Beim sonstigen Baugewerbe ist die Produktion um 2,9% gestiegen. In der Industrie sind die Umsätze im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 4,3%, im Februar um 2,5% und im März um 4,1% gestiegen. Für das gesamte 1. Quartal 2019 wurde beim Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal eine Zunahme von 3,6% registriert. Im Baugewerbe hat der Umsatz im 1. Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,6% zugenommen. Der Umsatz im Hochbau ist um 1,1% gesunken, während der Tiefbau ein Plus erzielte (+0,7%). Das sonstige Baugewerbe konnte den Umsatz um 3,4% steigern.

Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund International führt vom 5. Juni bis 19. Juni 2019, 12.00 Uhr (MEZ), eine Kapitalerhöhung von maximal CHF 196,9 Mio durch. Jedem bisherigen Anteil wird ein Bezugsrecht zugeteilt. Sechzehn Bezugsrechte berechtigen zum Bezug eines neuen Anteils. Total werden maximal 179 847 neue Anteile ausgegeben, teilt die CS mit. Der Ausgabepreis per Liberierung beträgt CHF 1095.00 netto pro neuen Anteil und beinhaltet eine Ausgabekommission von 1,5 %. Bei einem Nettoinventarwert von CHF 1078.25 pro Anteil. Die am 21. März 2019 in Aussicht gestellte Kapitalerhöhung wird laut CS damit durchgeführt. Die Liegenschaften des Credit Suisse Real Estate Fund International (CS REF International, Valor 1 968 511) wurden im Hinblick auf die Emission per 26. Juni 2019 neu geschätzt. Dabei wurden die Wertveränderungen der Liegenschaften, die Zu- und Verkäufe von Liegenschaften vom 1. Januar bis 26. Juni 2019 sowie der laufende Ertrag für die Periode vom 1. Januar bis 26. Juni 2019 berücksichtigt. Ein regelmässiger, ausserbörslicher Bezugsrechtshandel findet vom 5. Juni bis 17. Juni 2019 über die Credit Suisse AG statt. Total werden maximal 179 847 neue Anteile ausgegeben. Nicht gezeichnete Anteile werden allenfalls nicht emittiert, wodurch sich der Emissionsbetrag verändern würde. Am 21. Juni 2019 wird die effektive Anzahl der neu zu emittierenden Anteile bekannt gegeben. Die Liberierung erfolgt per 26. Juni 2019. Der Emissionserlös wird für den weiteren Ausbau und die Diversifizierung des Immobilienportfolios verwendet.

Die Schweizerische Schätzungsexperten-Kammer SEK/SVIT stellt sich neu auf und gibt sich im Zuge des Rebrandings der Dachmarke ein neues Corporate Identity mit angepasstem Namen und Logo. Die Schätzungsexpertenkammer heisst neu Bewertungsexperten-Kammer SVIT. Dies beschloss die Generalversammlung der SEK. Die Bezeichnung Bewerter sei zeitgemässer und besser fassbar, begründete Präsident Gunnar Gärtner den Namenswechsel. Einzelmitglieder sind Immobilienfachleute mit eidgenössischem Fachausweis in einem anerkannten Immobilienberuf oder einem vergleichbaren international anerkannten Abschluss. Sie müssen über sechs Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft aufweisen können. Neu sind auch Firmenmitglieder als Kategorie in der Kammer zugelassen. Die Ausgestaltung der Mitgliederbeträge für die Firmenmitglieder will der Vorstand für die nächste GV vorbereiten.

Die Akara Funds AG führt bis zum 7. Juni 2019 (12.00 Uhr) eine Kapitalerhöhung von maximal 170 Mio. CHF für den von ihr lancierten Akara Diversity PK durch. Dabei wird ein Emissionsvolumen von maximal 157’080 neuen Anteilen angestrebt. Vier (4) bisherige Anteile berechtigen zum Bezug von einem (1) neuen Anteil zum Ausgabepreis von je CHF 1’083 netto. Die Emission wird auf einer «best effort basis» im Rahmen eines Bezugsangebots an die gemäss Fondsvertrag zugelassenen Anleger in der Schweiz durchgeführt. Die genaue Anzahl der auszugebenden Anteile ergibt sich aus der Anzahl der eingegangenen Zeichnungen. Nicht gezeichnete Anteile werden nicht emittiert, wodurch sich das angegebene Maximum der neu auszugebenden Anteile reduzieren wird. Die Liberierung der neu auszugebenden Anteile erfolgt am 28. Juni 2019. Der Emissionserlös wird dazu verwendet, einerseits im Rahmen der Anlagepolitik des Fonds in Immobilienwerte und Immobilienprojekte in der ganzen Schweiz zu investieren und andererseits, um kurzfristiges Fremdkapital zurückzuführen.

Der Good Buildings Swiss Real Estate Fund investiert in Neubauprojekte sowie Altliegenschaften mit Sanierungspotenzial. Wohnimmobilien werden gegenüber Büro- und Gewerbebauten übergewichtet. Der Fonds investiert schwerpunktmässig in der deutschen Schweiz, jedoch werden auch die anderen Regionen der Schweiz evaluiert. Der Fonds plant eine Kapitalerhöhung mit einem maximalen Erlös von rund CHF 55 Mio. Zwei bestehende Wohnimmobilien werden aus dem Portfolio der Vaudoise Versicherungen im Wert von rund CHF 34 Mio. erworben. Die Kotierung der Anteilscheine an der SIX Swiss Exchange ist in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorgesehen. Die Fondsanteile handeln ausserbörslich mit rund 2 Prozent Prämie gegenüber dem Nettoinventarwert. Die für Privatanleger steuerfreie Dividende wurde auf CHF 3.00 bzw. auf 2.63% erhöht. Die Zeichnungsfrist läuft bis am 17. Mai (12 Uhr). Der Emissionspreis beträgt 114 CHF je neuen Anteil. Die Liberierung erfolgt am 31. Mai.

In der Stadt St. Gallen beträgt die aktuelle Median-Miete für eine 4,5 Zimmer-Wohnung (100 bis 110 Quadratmeter) 2’004 Franken. Das ist der tiefste Preis in den zehn grössten Schweizer Städten. In Genf zahlt man für eine Wohnung mit derselben Fläche und Zimmerzahl 3’820 Franken. Teuer sind die Mieten auch in Zürich mit 3’073 Franken. Das zeigt eine Auswertung der Inseratepreise auf comparis.ch. In der drittteuersten Schweizer Stadt Lausanne kostet eine Familienwohnung 2’850 Franken und somit bereits 1’000 Franken weniger als im gut 60 Kilometer entfernten Genf. Eine wichtige Rolle in diesen Städten spielt die hohe Zahlungsbereitschaft der Wohnungssuchenden. Sowohl Zürich als auch Genf bietet eine hohe Anzahl an gut bezahlten Jobs, wie zum Beispiel im Finanzsektor.Stattdessen entstehe viel neuer Wohnraum in Regionen wie etwa im bernischen Huttwil, obschon dort derzeit fast 15 Prozent der Wohnungen leer stehen. Entwicklungen wie in Huttwil seien Auswüchse der seit Jahren herrschenden tiefen Zinsen. Investoren würden dort bauen, wo es noch möglich sei.Comparis berechnete auch die Median-Mietpreise für 3,5-Zimmer-Wohnungen mit 75 bis 85 Quadratmetern und 2-Zimmer-Wohnungen mit 45 bis 55 Quadratmetern. Hier ergeben sich unterschiedliche Reihenfolgen beim Städte-Ranking.Genf liegt bei den 3,5-Zimmer-Wohnungen allerdings ebenfalls an der Spitze mit einem Median-Mietpreis von 2’680 Franken. In Zürich kostet eine vergleichbare Bleibe 2’489 und in Lausanne 2’194 Franken. 2 Zimmer-Wohnungen liegen in Zürich mit 1’734 Franken indes 44 Franken höher als in Genf. Dahinter folgt in der Kategorie 3,5- und 2-Zimmer-Wohnung jeweils Lausanne mit 2’194 beziehungsweise 1’500 Franken. Am unteren Ende der Tabelle taucht erneut die Stadt St. Gallen auf mit 1’675 Franken für eine 3,5-Zimmer-Wohnung, gefolgt von Biel und Lugano mit 1’690 und 1’750 Franken. 2 Zimmer-Wohnungen sind in Biel am günstigsten mit 1’125 Franken. Rund 35 Franken mehr kostet eine vergleichbare Wohnung in St. Gallen, und in Lugano beträgt der Medianwert 1’289 Franken.

 

Die Acron Swiss Premium Assets AG («ASPA») hat zur Durchführung einer Privatplatzierung einen Kassaschein in der Höhe von CHF 10 Mio emittiert. Die ASPA wurde im Zuge der Emission von der Acron AG beraten. Die Emittentin ASPA ist Eigentümerin zweier Bürogebäude an den Standorten Zürich-Opfikon und Bern-Zollikofen. Hauptmieter in Opfikon sind die beiden Pharmaunternehmen Takeda und Baxter, das Gebäude in Zollikofen ist zu hundert Prozent von T-Systems belegt. An der ASPA können sich ausschliesslich qualifizierte Anleger in der Schweiz beteiligen. Vontobel fungierte bei dieser Transaktion als Lead Manager und ist gleichzeitig als Zahlstelle und Sicherheitentreuhänderin mandatiert.

Die Rechtskommission des Nationalrates hat eine Motion des Ständerates unterstützt, welche vom Bundesrat verlangt, dass er die heute geltenden Regeln der Mietzinsgestaltung einer umfassenden Überprüfung unterzieht und dem Parlament einen ausgewogenen Entwurf für eine Änderung des Mietrechts unterbreitet. Gegenwärtig sind bezüglich der Erleichterung des Beweises der ortsüblichen Mieten, der zeitgemässen Renditeberechnung sowie zur Stärkung von Treu und Glauben von Mietverträgen verschiedene Vorstösse von bürgerlicher Seite hängig.  Nun soll das Mietrecht einer umfassenden Erneuerung unterzogen werden.  Keine Freude an diesem Vorgehen hat der Schweizerische Hauseigentümerverband. Er hält es für unrealistisch. Seit Inkrafttreten des Mietrechts 1990 seien alle umfassenden Projekte zur Änderung der Mietzinsgestaltung ohne Ausnahme gescheitert. Statt ein erneutes umfassendes Gesetzesprojekt im Bereich Mietzinsgestaltung zu lancieren, sollten die bestehenden Praxisprobleme laut HEV durch eine zielgerichtete Klarstellung der Mietzinsregeln im Gesetz verbessert werden. Dies lasse sich in einem vernünftigen zeitlichen Rahmen realisieren.

Das Gesamtvolumen in Immobilieninvestitionen in Finnland war im vergangenen Jahr mit 8,9 Mrd. Euro das zweithöchste aller Zeiten. Das schreibt Catella im neusten Market Tracker. Der Anteil der Wohnungsinvestitionen hat sich in 2018 verdoppelt (19%, 1,69 Mrd. Euro). Aktuell ist der institutionelle Wohnungsmarkt in Finnland mit einem Anteil von 19% (1,69 Mrd. Euro) an dritter Stelle nach Büro und Einzelhandel. Hier lässt sich laut Catella ein Potenzial für die kommenden Jahre ableiten. Auch wirtschaftlich läuft es rund im hohen Norden: Das finnische BIP wird 2019 voraussichtlich um rund 1,8% steigen, mit einer stabilen Prognose für 2020 und 2021. «Die Nachfrage nach Mietwohnungen in Finnland ist nach wie vor hoch, insbesondere nach kleinen Wohnungen in den Grossstädten. In den letzten 10 Jahren sind die nominalen Mieten im Grossraum Helsinki im Durchschnitt um ca. 3,8% pro Jahr gestiegen», schreibt Catella weiter. In anderen Grossstädten fiel der Anstieg etwas geringer aus, der jährliche Mietpreisanstieg pendelte sich im Durchschnitt zwischen 2,5-3,5% ein.