Mit dem Mieterportal My Wincasa will die Bewirtschaftungsfirma Vorteile rund ums Wohnen, Arbeiten oder Einkaufen enführen. Mieterinnen und Mieter von Objekten, die von Wincasa betreut werden, sollen auf dem Portal alles rund um ihr Mietverhältnis auf einen Blick sehen können – immer und von überall, egal ob via App oder auf dem Laptop. Oliver Hofmann, CEO von Wincasa: «Wir folgen mit dieser innovativen Plattform dem Kommunikationsverhalten der heutigen Gesellschaft. Solche Lösungen kennt man bereits aus anderen Branchen. Es wurde Zeit, dass wir in der Immobilienbranche diese Lücke schliessen konnten.» In der elektronischen Ablage können sämtliche relevanten Dokumente zum Mietobjekt wie Mietvertrag, Grundrisspläne, Nebenkostenabrechnungen oder andere wichtige Dokumente eingesehen werden.

Das unmittelbar an der Grenze zu Deutschland gelegene «Designer Outlet Roermond» (NL) hat beim diesjährigen «Outlet Center Performance Report Europe» (OCPRE) sämtliche Preise abgeräumt. Es wurde nicht nur zu dem Center gewählt, das den Mietern die besten wirtschaftlichen Erträge ermöglicht, sondern gleichzeitig auch zum architektonisch Gelungensten ebenso wie zu jenem, mit dem besten Besatz an Designermarken. An zweiter Stelle der wirtschaftlich erfolgreichsten Outlet Center in Europa folgt «Vicolungo The Style Outlets» in Norditalien und an dritter Stelle das «Designer Outlet Cheshire Oaks» im englischen Ellesmere Port, südlich von Liverpool. Die «Outletcity Metzingen» folgt als bestes deutsches Center auf dem Rang 5. Aus der Schweiz hat es kein Center in die ersten 20 Ränge geschafft.

Eine Initiative des Mieterverbandes verlangt unter anderem, dass 10 Prozent aller neugebauten Wohnungen durch gemeinnützige Träger zu erstellen sind. Eine Ausdehnung der staatlichen Förderungen von gemeinnützigen Woh- nungsträgern gehe aber auf Kosten der Steuerzahler, wehrt sich der Schweizerische Hauseigentümerverband dagegen. Während die durchschnittliche Miete aller Mietwohnungen in der Schweiz gemäss dem Bundesamt für Statistik bei 1348 Franken pro Monat liege, führe eine künstliche Verbilligung der Mieten dazu, dass das knappe Gut Boden weiterhin überkonsumiert werde, schreibt der HEV. Aus diesem Durchschnittswert lasse sich schliessen, dass es bereits eine grosse Anzahl an sehr günstigen Wohnungen gebe. Preise seien ein wichtiger Anreiz zum haushälterischen Umgang mit Ressourcen. Vielmehr brauche es Baugesetze, welche ein verdichtetes Bauen ermöglichen und nicht weitere preisverzerrende Markteingriffe.

Seit Anfang Oktober 2016 zählt der SXI Real Estate Funds Index einen Fonds mehr. Neu gehört auch der Streetbox Real Estate Fund von der Procimmo SA zu diesem Index, in dem rund 30 Schweizer Immobilienfonds vertreten sind und deren Anteile täglich an der Zürcher Börse SIX Swiss Exchange gehandelt werden. Die Firma ist ein von der FINMA akkreditierter Schweizer Real Estate Asset Manager mit aktuell insgesamt rund CHF 1,7 Mrd. verwalteten Vermögen. Der Fonds investiert vorwiegend in Immobilien des Typs «modulare Lagerhallen» und ist vor allem in den Agglomerationen in der Westschweiz tätig. Er ermöglicht Mietern, insbesondere KMU, kleine Flächen zu attraktiven Preisen zu beziehen, die einfach auf die Bedürfnisse ihrer Aktivitäten ausgerichtet sind.

Raymond Rüttimann wird per 1. Januar 2017 Nachfolger von Beat Schwab als Leiter Real Estate Investment Management Schweiz, wie die Credit Suisse bekannt gibt. Raymond Rüttimann trat 2000 bei der Credit Suisse ein und hat während dieser Zeit Führungsfunktionen in den Bereichen Property Asset Management sowie Development & Construction im Credit Suisse Real Estate Investment Management wahrgenommen. Zuletzt war er als Global Head Development & Construction tätig. Vor dem Eintritt in das Real Estate Investment Management der Credit Suisse arbeitete Raymond Rüttimann mehrere Jahre im Corporate Real Estate Portfolio Management sowie im Real Estate Funds Management der UBS AG. 

Am 1. Juni 2016 standen inder Schweiz 56518 oder 1,30 Prozent aller Wohnungen inklusive Einfamilienhäuser leer. Im Vergleich zum Vorjahr standen damit 5436 Wohnungen mehr leer, was einem Anstieg um 11 Prozent gleichkommt. Das gibt das Bundesamt für Statistik bekannt. Die Leerwohnungsziffer erreichte mit 1,30 Prozent ein Niveau, das zuletzt zur Jahrtausendwende beobachtet wurde. Seit dem Tiefstand im Jahr 2009 (0,90%) stieg sie von Jahr zu Jahr kontinuierlich an, wobei sich die Tendenz in Richtung einer immer höheren Ziffer in den drei letzten Jahren beschleunigte. Alle sieben Grossregionen verzeichneten eine Zunahme der leer stehenden Wohnungen. Die höchste Veränderung der Leerwohnungsziffer wurde im Tessin beobachtet, gefolgt vom Espace Mittelland und der Nordwestschweiz. Nur wenig erhöhte sich diese in der Genferseeregion, wo sie auf 1,00 Prozent anstieg. Insgesamt lagen 18 Kantone über der 1-Prozent-Marke: Gegenüber dem Vorjahr kamen die Kantone Appenzell Innerrhoden, Freiburg und Luzern dazu. Die höchste kantonale Leerwohnungsziffer war mit 3,63 Prozent im Kanton Appenzell Innerrhoden zu beobachten, gefolgt von jener des Kantons Solothurn (2,62%). Die tiefste Leerwohnungsziffer meldete der Kanton Zug (0,34%), eine nur wenig höhere wiesen die Kantone Basel-Stadt (0,42%), Genf (0,45%) und Basel-Landschaft (0,47%) aus. Am Stichtag 1. Juni 2016 wurden in der Schweiz 6523 leer stehende Einfamilienhäuser gezählt. Das sind 114 Einfamilienhäuser oder knapp 2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der unbewohnten Neuwohnungen stieg innert Jahresfrist um markante 1063 Einheiten oder 14 Prozent an. Insgesamt standen am Stichtag 8768 Neuwohnungen leer, ein Wert, der zuletzt Mitte der 1990er-Jahre zu beobachten war. 

Am 1. Juni 2016 waren in der Schweiz 45‘504 Mietwohnungen unbewohnt. Dies ist der höchste Wert seit dem Jahr 1999 mit 49‘107 Einheiten. Damit erhöhte sich der Leerwohnungsbestand bei den Mietwohnungen im Vergleich zum Vorjahr um 5391 Einheiten oder 13 Prozent. Die Zahl der leer stehenden und zum Kauf angebotenen Wohnungen blieb innert Jahresfrist beinahe stabil: Mit total 11‘014 Einheiten standen nur gerade 45 Wohnungen oder 0,4 Prozent mehr leer als im Vorjahr. Gegenüber dem 1. Juni 2015 wurden für die 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen höhere Leerstände registriert. Die Zunahmen betrugen zwischen 6 Prozent (5-Zimmer-Wohnungen) und knapp 20 Prozent (2-Zimmer-Wohnungen). Einzig bei den Grosswohnungen mit sechs und mehr Zimmern nahm die Anzahl der Leerwohnungen ab (-4%). Die meisten leer stehenden Wohnungen haben wie gewohnt drei (17‘570 Wohnungen) oder vier Zimmer (17‘173 Wohnungen.  

Amgen wird im Sommer 2018 als Ankermieter Flächen im Neubau Suurstoffi 22 beziehen. Der neue Kopfbau am Ostende des Areals wird bei Fertigstellung mit zehn Geschossen das höchste Holz-Beton-Hybridhochhaus der Schweiz sein. «Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Amgen», sagt Pascal Arnold, Leiter Bewirtschaftung und Vermarktung bei Zug Estates. «Amgen wird mit den in Risch Rotkreuz ansässigen Unternehmen Roche und Novartis den lokalen Life Science Cluster weiter stärken. Zusammen mit den vor Ort ansässigen Unternehmen und dem Informatikdepartement der Hochschule Luzern werden wir die Suurstoffi zu einem Umfeld für innovative Unternehmen weiterentwickeln.»

Die HIAG Immobilien AG übernimmt die Village 52 SA in Yverdon-les-Bains (VD). Diese besitzt den ehemaligen Produktionsstandort der börsenkotierten Leclanché mit rund 19’800 qm Arealfläche und rund 17’000 qm Nutzfläche. Das Areal besteht aus elf Gebäuden, die nach Schliessung der Produktion instandgesetzt wurden und heute durch eine breit diversifizierte Mieterschaft genutzt werden. Der annualisierte Liegenschaftsertrag beläuft sich auf CHF 1.5 Mio., wobei derzeit 82% der Flächen vermietet sind, teilt HIAG mit. Das Areal liegt neben dem Anschluss der Autobahn A5 in der Nähe des Zentrums von Yverdon-les-Bains und ist mit dem öffentlichen Verkehr sehr gut erreichbar. Mit dieser Akquisition verstärkt HIAG ihre Präsenz in der Westschweiz.

Im 3. Quartal 2016 zeigt der Bauindex der Credit Suisse mit 144 Punkten (+9) eine Beschleunigung seines Aufwärtstrends. Die erwarteten saisonbereinigten Umsätze des Bauhauptgewerbes liegen damit deutlich über dem Vorquartal (+6.7%). Das Wachstum wird vom Tief- (+3.0%), noch stärker aber vom Hochbau (+10.6%) getragen. Ausschlaggebend für die Beschleunigung der Hochbaukonjunktur ist primär der Wohnungsbau, jedoch hat sich auch der Wirtschaftsbau deutlich erholt. Allmählich dürfte sich auch bei den Umsätzen der Unternehmen des Ausbaugewerbes eine Bodenbildung einstellen. Das Wiedererstarken des Hochbaus dürfte zu einem wesentlichen Teil eine Folge der Negativzinspolitik sein. Diese hat trotz der eher negativen Entwicklung der Nachfrage nach Wohnungen und Büroflächen zu einer höheren Attraktivität von Immobilien als Anlageklasse geführt. Gut 18 Monate nach dem unerwarteten Zinsschritt der Schweizerischen Nationalbank werden zurzeit viele Projekte realisiert, die unter dem Einfluss der Negativzinsen entstanden oder vorgezogen wurden. Auf hohem Niveau stabile Baugesuche deuten darauf hin, dass kaum mit einer raschen Trendwende gerechnet werden muss. Mittelfristig hat sich das Risiko einer unsanften Landung des Hochbaus aber erhöht.

Zug Estates erzielte in den ersten sechs Monaten ein Betriebsergebnis vor Abschreibung und Neubewertung von CHF 19.4 Mio. Gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode entspricht dies einer Zunahme von 4.5%, wie das Unternehmen mitteilt. Dabei stieg der Liegenschaftenertrag um 3.1% auf CHF 19.7 Mio. «Der tiefere Umsatz des Bereichs Hotel & Gastronomie (entfallender Umsatz Gastronomie Theater Casino Zug) lag im Rahmen der Erwartungen», heisst es weiter, der Gross Operating Profit (GOP) stieg von 39.4% auf 41.7%. Der Betriebsaufwand der Gruppe lag im ersten Halbjahr 12.4% unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Die Gruppe hat im ersten Halbjahr 2016 CHF 30.0 Mio. in die Weiterentwicklung ihrer Areale, insbesondere der Suurstoffi, investiert. Zusätzlich erhöhte sich der Bilanzwert der Renditeliegenschaften aufgrund der Neubewertung netto um CHF 14.4 Mio. (Vorjahreswert CHF 32.8 Mio.). Aufgrund der tieferen Neubewertung lagen der EBIT mit CHF 32.8 Mio. und das Konzernergebnis mit CHF 24.7 Mio. unter den entsprechenden Vorjahreswerten. Das Konzernergebnis ohne Neubewertung stieg um 5.6% auf CHF 12.1 Mio. Der Leerstand des Portfolios lag per 30. Juni 2016 (Stichtagsbetrachtung) bei 4.2% (30. Juni 2015: 6.4%, 31. Dezember 2015: 5.4%).