Die Genfer CGi IMMOBILIER wird ab sofort in m3 REAL ESTATE umbenannt. Alleinaktionär ist Abdallah Chatila und Teresa Astorina steht dem Unternehmen als Geschäftsführerin vor. Die neue Firma mit 65 Jahren Erfahrungshintergrund setzt sich zum Ziel, zur Referenz in der Genfer Immobilienbranche zu werden. Geplant ist auch die Eröffnung einer Zweigestelle in Zürich. Die Firmenstruktur besteht ab sofort aus drei Geschäftszweigen: Property (Bewirtschaftung), Sales (Maklergeschäft) und  Advisory (Beratung).

Über zehn Jahre lang haben an den Schweizer Immobilienmärkten schon fast paradiesische Zustände geherrscht: kontinuierlich steigende Preise und Mieten, eine boomende Nachfrage und geringe Leerstände im Umfeld tiefer Zinsen. «Seit einigen Jahren verdichten sich aber die Anzeichen, dass andere, weniger positive Zeiten anbrechen», wie die Credit Suisse in der neusten Ausgabe des Immobilienmonitorings bekannt gibt. Denn die Renditen würden den Immobilieninvestoren nicht mehr so einfach in den Schoss fallen. Die Negativzinsen hätten letztes Jahr den Immobilienanlegern hohe Wertänderungsgewinne beschert. Auf den Nutzermärkten gebe es dagegen wachsende Vermarktungsschwierigkeiten zu beobachten. Davon zeugen steigende Leerstände, rekordhohe Angebotsquoten und längere Insertionsdauern. Das Angebot an Mietwohnungen und Gewerbeflächen dürfte laut CS der Nachfrage im Jahr 2016 davoneilen, wozu die tiefen Zinsen kräftig beitragen. Denn angesichts der vergleichsweise hohen Immobilienrenditen fliesse viel Kapital in die Immobilienentwicklung. Die resultierenden Bestandesausweitungen scheinen die Flächennachfrage zunehmend zu überfordern. «Die Nachfrage nach Mietwohnungen kann 2016 dank der Zusatznachfrage seitens der Flüchtlinge zwar zahlenmässig an das letzte Jahr anknüpfen, doch die Ertragsaussichten dürften sich im Zuge eines sinkenden Zustroms von Arbeitsmigranten eintrüben». Eine schwächere Nachfrage dürfte auch auf den Geschäftsflächenmärkten resultieren. Dazu tragen laut CS nicht zuletzt tiefgreifende Veränderungen aufgrund der digitalen Revolution bei. Einzig auf dem Wohneigentumsmarkt bleiben Angebot und Nachfrage weitgehend im Gleichgewicht. Für Stress könnten nur steigende Zinsen oder demografische Effekte in einigen Jahren sorgen.

Die in Monaco ansässige Gruppe John Taylor hat der John Taylor Schweiz ihre erste Master Lizenz erteilt. Die Lizenznehmerin verpflichtet sich, in strategisch wichtigen Städten wie Basel, Lausanne, Lugano, Luzern, Montreux, St. Moritz, Zermatt und Zürich Agenturen zu eröffnen. Diese Städte gehören zu den begehrtesten Destinationen einer exklusiven internationalen Kundschaft. Dank ihrem weitreichenden Netzwerk verfügt die Gruppe John Taylor über zahlreiche Mandate von Anlegern, die in Luxusimmobilien in der Schweiz oder im Ausland investieren möchten. Die Gruppe John Taylor ist seit 150 Jahren im Segment Luxusimmobilien tätig. Sie wurde 1864 durch Sir John Taylor in Cannes gegründet. Die Gruppe ist in den vier Geschäftszweigen Transaktion, Vermietung, Vermögensverwaltung und Geschäftsimmobilien aktiv. John Taylor wurde 1996 von der Gruppe Pastor übernommen und wird seit 2006 von Delphine Pastor geleitet. Mit einem Netzwerk von 20 Agenturen in elf Ländern entwickelt sich die Gruppe weiter, namentlich in den USA durch eine Partnerschaft mit Corcoran, einem anerkannten Akteur in Luxusimmobilien in New York. Die Agenturen in Frankreich befinden sich in Paris, Aix en Provence, Cannes, St Jean Cap Ferrat, St Paul de Vence, St Tropez, Valbonne, Méribel, Courchevel, Megève. Auf internationaler Ebene gibt es Agenturen in Monaco, London, Mailand, Comer See, Genf, Gstaad, Moskau, Doha, Madrid, Berlin, Malta, Manhattan, Brooklyn, Les Hamptons, Miami und Palm Beach.

Der Procimmo Swiss Commercial Fund erreichte im ersten Halbjahr 2015/2016 einen Reingewinn von fast CHF 16.5 Mio. Die Mietzinseinnahmen wurden auf über CHF 27.7 Mio. Gesteigert. Die Anlagerendite des Immobilienfonds belief sich auf 5.41% und der Nettoinventarwert lag bei CHF 125.60 pro Anteil. Das Total der Erträge belief sich per Ende Dezember 2015 auf CHF 31‘453‘582 (gegenüber 25‘547‘076 Ende 2014), dies insbesondere aufgrund der Wertschöpfung von Gebäudedächern infolge der Installation von Solarpanels. Gleichzeitig reduzierten sich die gesamten Aufwände auf CHF 15’015’268 (2014: 15‘354‘843). Die Mietzinsausfallquote stieg ganz leicht auf 15.50% (2014: 15.42%). Per 31. Dezember 2015 bezifferte sich das Eigenkapital auf CHF 606’460’358 und das Anlagevermögen auf CHF 888‘252‘281. Beide Werte lagen somit höher als im Vorjahr (CHF 598‘964‘298 und CHF 882‘815‘503). Die TER REF (GAV) konnte gesenkt werden auf 0.99% (2014: 1.09%). Das Ziel bei diesem Fonds ist es nach wie vor, mittelfristig eine TER von 0.9% zu erzielen. 

Der Bauindex startet mit einer Seitwärtsbewegung ins Jahr 2016 (–1 Punkt), wie die Credit Suisse mitteilt. Die erwarteten saisonbereinigten Umsätze für das 1. Quartal 2016 liegen damit im Bereich des Vorquartals (–0.4%). Dabei zeigen sich sowohl der Tief- (+0.6% zum Vorquartal) als auch der Hochbau (–1.4%) relativ stabil, wobei bei Letzterem das Minus aufgrund einer erneuten Abschwächung der Umsätze des Wirtschaftsbaus resultiert. Nachdem der Bauindex von hohem Niveau ausgehend seit dem 2. Quartal 2014 13 Punkte verloren hat, rechnet die CS für das laufende Jahr mit weniger starken Ausschlägen. Ein Einbruch der Baukonjunktur sei unwahrscheinlich, da der zinsbedingte Anlagenotstand die Projektierung von neuen Flächen insbesondere im Mietwohnungsbau weiterhin hoch hält und die Projektpipeline im Tiefbau noch immer gut gefüllt ist. Gleichzeitig fehlen die Impulse für neue Rekordumsätze. Auf dem Immobilienmarkt könne die Nachfrage zunehmend nicht mehr mit dem Angebot mithalten und die konjunkturelle Lage bleibe wenig verheissungsvoll. Für 2016 rechnet die CS nur mit einem leicht höheren Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 1.0%, begleitet von einem schwachen Beschäftigungswachstum und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 3.7%. Für Bauunternehmen werde es in einem solchen Umfeld schwieriger, die Umsätze zu halten oder gar auszubauen. Gefragt seien Produktivitätssteigerungen, beispielsweise durch den Einsatz digitaler Technologien (z.B. BIM).

Der Marktwert der Liegenschaften des börsenkotierten IMMOFONDS blieb im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 bei CHF 1,337 Mrd. trotz zahlreicher Transaktionen unverändert, wie der Fonds in einer Mitteilung schreibt. Neben zwei fertiggestellten Neubauprojekten in Adlikon und Muri, die in den Bestand übergingen, erwarb der IMMOFONDS ein 6933 qm2grosses Grundstück in Aarburg. Auf der Landfläche ist der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit 95 Wohnungen und 1643 qm2 Verkaufs- und Büroflächen geplant. Der Bezug ist im Jahr 2018 geplant. Zudem wurde in Ermatingen das Projekt Belago gesichert, welches vier Mehrfamilienhäuser mit 40 Wohnungen umfasst und 2017 fertig gestellt sein wird. In der Berichtsperiode verkaufte der IMMOFONDS zwei Liegenschaften. In Rorschach wurde eine 1960 erworbene Liegenschaft mit drei Mehrfamilienhäusern veräussert und in Mühlethurnen ein im Jahr 2010 gebautes Mehrfamilienhaus. Durch den kürzlich erfolgten Verkauf einer kommerziellen Liegenschaft in Männedorf optimierte der IMMOFONDS das Portfolio weiter. Das Büro- und Fabrikationsgebäude an der Seestrasse hat der IMMOFONDS im Jahr 2001 errichtet und ist an die Tecan-Group vermietet. Durch den Verkauf steigt der Anteil Wohnbauten am Fondsvermögen auf über 90 Prozent. Die Konzentration entspricht der strategischen Ausrichtung des Fonds auf Wohnliegenschaften. Der IMMOFONDS (Valoren-Nummer 977’876) wurde 1955 gegründet und gehört zu den zehn grössten börsenkotierten Immobilienfonds der Schweiz. 

Der Luzerner Lifthersteller Schindler ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen und hat seinen Gewinn aus dem Geschäft steigern können. Der Konzerngewinn für 2015 beträgt 747 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Das ist ein leichter Zuwachs gegenüber dem Vorjahr, als der Gewinn auf vergleichbarer Basis 740 Millionen Franken betrug. Der Ebit legte 7,5 Prozent zu. In den grössten Märkten habe das Unternehmen seine Stellung verbessern können, heisst es im Communiqué. Das zeigt sich im höheren Auftragseingang (4,6 Prozent) und Umsatz (6,7 Prozent) in Lokalwährungen. Der Auftragseingang blieb mit knapp 10 Milliarden Franken praktisch unverändert und beim Umsatz entstand ein leichter Anstieg von 1,6 Prozent auf 9,4 Milliarden Franken.

Das Geschäftsjahr 2015 wird als das bisher erfolgreichste in die Geschichte von Mobimo eingehen, wie das Unternehmen mitteilt. Sowohl der Gewinn von CHF 105,0 Mio. inklusive Neubewertung als auch jener von CHF 78,6 Mio. vor Neubewertung erreichten einen neuen Höchststand. Alle Aktivitäten der Gesellschaft entwickelten sich laut Mitteilung gut. Der Ertrag aus Vermietung stieg um 2,6% auf CHF 107,8 Mio. (Vorjahr CHF 105,1 Mio.) und der Erfolg aus Vermietung um 7,4% auf CHF 94,1 Mio. (Vorjahr CHF 87,6 Mio.). Die Gründe dafür sind neben der Ertragszunahme die tiefere Aufwandquote des direkten Aufwands aus Vermietung von 13% (Vorjahr 17%) und die tiefe Leerstandsquote. Per 31. Dezember 2015 lag die Leerstandsquote mit 4,7% unter dem Niveau des Vorjahrs (5,4%).

Die Nachfrage im Transaktionsmarkt konnte mit dem Verkauf von einzelnen Anlageliegenschaften zur Realisierung von beträchtlichen Gewinnen genutzt werden. Mit den Verkäufen wurde ein Erlös von CHF 236,8 Mio. (Vorjahr CHF 69,0 Mio.) erwirtschaftet und ein Erfolg von CHF 63,8 Mio. (Vorjahr CHF 4,9 Mio.) erzielt. Der durchschnittliche Diskontsatz für Neubewertungen per 31. Dezember 2015 sank marktbedingt auf 4,08% (Vorjahr 4,39%), was sich insbesondere in den Bewertungen der Wohnliegenschaften positiv auswirkte. Aus der Neubewertung der Anlageliegenschaften und der Anlageliegenschaften im Bau resultierte ein Erfolg aus Neubewertung von CHF 34,7 Mio. (Vorjahr CHF 3,8 Mio.). Die Eigenkapitalquote betrug zum Jahresende 42,8% (Vorjahr 44,2%), die Finanzierungskosten liegen mit 2,46% unter dem schon tiefen Vorjahressatz (2,51%). Die Performance der Mobimo-Aktie war 2015 mit einem Schlusskurs von CHF 222.70 per Jahresultimo und adjustiert um die Auszahlung von CHF 9.50 mit 16,6% deutlich besser als der SPI- und der SXI Swiss Real Estate-Index.

Die in der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik tätige Belimo-Gruppe erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 493,3 Millionen Franken und erreichte damit das Niveau des Vorjahres. In Lokalwährungen ergab sich ein Plus von 3,6 Prozent, wie die Gruppe mitteilte. Der Reingewinn lag 2015 bei 56 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 67,2 Millionen Franken – knapp 17 Prozent mehr. Auch der Betriebsgewinn (EBIT) ging im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent zurück; Ende 2015 lag er bei 74 Millionen Franken.

Die Hochschule Luzern, das Jugendwohnnetz Zürich und Zug Estates schliessen eine Vereinbarung über den Betrieb von 100 Wohnplätzen für Studierende auf dem Areal Suurstoffi in Rotkreuz ab, wie Zug Estates mitteilt. Die Hochschule Luzern wird ab 2016 einen bedeutenden Standort auf dem Areal Suurstoffi beim Bahnhof Rotkreuz haben. Mit dem Campus Suurstoffi Rotkreuz entstehen auch 100 Wohnplätze
für Studierende. In einem ersten Schritt werden bis im Herbst 2017 52 Wohneinheiten in Wohn- gemeinschaften für vier bis zehn Personen erstellt. Diese sind Bestandteil der dritten Bauetappe der Suurstoffi, in der nebst den studentischen Wohneinheiten auch 152 Mietwohnungen und Büro- und Dienstleistungsflächen für 500 Arbeitsplätze entstehen. Weitere 48 Wohnplätze für Studierende folgen dann 2019.