Zug Estates blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, wie die börsenkotierte Immobiliengesellschaft mitteilt. Die Gruppe erzielte 2014 einen Betriebsertrag von CHF 62.1 Mio. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 5.0%. Der Liegenschaftenertrag stieg dabei um CHF 2.7 Mio. auf CHF 37.5 Mio.; der Bereich Hotel & Gastronomie konnte den Ertrag in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld auf CHF 20.6 Mio. steigern. Infolge des um 5.8% tieferen Betriebsaufwands stieg das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung um 13.5% auf CHF 37.7 Mio. Der Erfolg aus Neubewertung Renditeliegenschaften (netto) war mit CHF 21.3 Mio. zwar positiv, lag aber unter dem Vorjahreswert von CHF 26.9 Mio. Zur positiven Wertentwicklung haben insbesondere die erzielten Fortschritte bei den bestehenden Entwicklungsprojekten sowie Neu- und Wiedervermietungserfolge beigetragen. Hinzu kommt ein Gewinn von CHF 0.5 Mio. aus der Veräusserung einer Wohnung in Baar. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit CHF 55.9 Mio. um CHF 0.7 Mio. unter dem Vorjahr. Das Konzernergebnis erreichte CHF 45.1 Mio. und lag damit 0.8% über Vorjahr. Unter Ausklammerung von Sonder- und Neubewertungseffekten – dem Nettoergebnis aus Neubewertung der Renditeliegenschaften, dem Gewinn aus Veräusserung von Renditeliegenschaften, dem Wertschriftenerfolg und sich daraus ergebenden latenten Steuern – resultierte eine Gewinnsteigerung um 16.1% auf CHF 24.0 Mio.

Auf dem Eigenheimmarkt konnten im vergangenen Monat – trotz der geldpolitischen Entscheide der SNB anfangs Jahr – keine signifikanten Richtungsänderungen beobachtet werden. Dies zeigen die Februar-Zahlen des ImmoScout24 IAZI Immobilienindex. Martin Waeber, Director ImmoScout24, sagtdazu in einer Medienmeldung: «Noch zeigen die SNB-Entscheide und die unterschiedliche Politik der Kreditinstitute bei der Immobilienfinanzierung keine spürbare Wirkung. Der Markt scheint – wenn überhaupt – nur mit grosser Verzögerung zu reagieren.» Bei den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen verzeichnet der Index im Februar ein Minus von 0,3 Prozent, während die Einfamilienhäuser um 0,2 Prozent zulegen konnten. In der Drei-Monats-Betrachtung haben sich die Angebotspreise für Wohneigentum damit praktisch nicht verändert. Dies sei insofern interessant, als dass auch Experten bisher damit rechneten, dass die SNB-Entscheide anfangs Jahr einen Einfluss auf die Preisentwicklung haben werden, heisst es weiter. Es bleibe abzuwarten, ob die Auswirkungen doch noch verzögert eintreten oder ob andere wirtschaftliche und politische Entwicklungen die Richtung der Preise für Wohneigentum vorgeben werden. Auf Jahresbasis zeigt der Index für Einfamilienhäuser einen Anstieg von 1,1 Prozent. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen notieren in der gleichen Periode ein Plus von 1,6 Prozent

 

Das Marktforschungsinsitut GfK wird den geplanten Neubau Suurstoffi 18 voraussichtlich im Herbst 2017 mit etwa 200 Mitarbeitenden beziehen. «Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit GfK. Das renommierte Marktforschungsinstitut wird den Unternehmungsstandort Suurstoffi zusammen mit den bereits ansässigen Unternehmungen Novartis, Swiss International School und Hochschule Luzern (HSLU) weiter stärken», sagt Tobias Achermann, CEO der Zug Estates Gruppe. GFK wählte die Suustoffi aufgrund der guten Erreichbarkeit, welche die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter erleichtere.

428 Hotels mit 64’800 Zimmern gibt es in Dubai – nun sollen die Hotelkapazitäten bis zur Weltausstellung Expo 2020 verdoppelt werden. Derzeit sind 87 neue Tophotels mit insgesamt 27’000 Zimmern in Bau, wie Tophotelprojects, Informationsdienstleister für Hotelketten und Hotelbau-Projekte, mitteilte. Auch die Erweiterung im Segment der Hotelapartments (derzeit 208 Anlagen mit 23’800 Wohneinheiten) steht an. Zur Weltausstellung (20. Oktober 2020 bis 10. April 2021) sollen 25 Millionen Besucher, davon 70 Prozent aus dem Ausland, kommen.

 

Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Green Property erhöht die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2014 um 13,3 Prozent von CHF 3.00 auf CHF 3.40 pro Anteil. Auch die Mietzinseinnahmen stiegen 2014 und betrugen CHF 33,6 Mio., was einer Zunahme von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der CS Real Estate Fund PropertyPlus hält seine Ausschüttung auf CHF 4.20 pro Anteil. Der Verkehrswert der Liegenschaften im Portfolio stieg auf CHF 1 328,9 Mio. Der CS Real Estate Fund LivingPlus hat eine Performance von 13,3 Prozent erreicht. Die Mietzinseinnahmen sowie der Verkehrswert der Liegenschaften entwickelten sich positiv. Die Ausschüttung bleibt mit CHF 3.20 pro Anteil unverändert.  Der CS Real Estate Fund Hospitality baute sein Portfolio 2014 aus und der Verkehrswert stieg auf CHF 1 361,0 Mio. Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2014 steigt auf CHF 2.50.

 

Gemäss den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sank die Produktion im Baugewerbe im 4. Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahresquartal um 4,3 Prozent, der Umsatz nahm um 4,6 Prozent ab. Der Hochbau erzielte im 4. Quartal 2014 einen Produktionsanstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, der Tiefbau hat dagegen einen Rückgang (-10,9%) zu verzeichnen. Beim sonstigen Baugewerbe sank die Produktion um 4,7 Prozent. Der Umsatz im Hochbau stieg um 0,7 Prozent. Der Tiefbau erzielte ein Minus von 11,1 Prozent, das sonstige Baugewerbe registrierte einen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent.

Die Aufhebung der EUR/CHF-Wechselkursuntergrenze und der damit verbundene Frankenschock werden den Schweizer Immobilienmarkt nicht verschonen. Das schreibt die Credit Suisse in der neusten Ausgabe der Immobilienstudie 2015. Vorerst hätten jedoch die im Januar von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) flankierend eingeführten Negativzinsen die Attraktivität der Immobilienrenditen beträchtlich erhöht. Die Nullverzinsung langfristiger risikoarmer Anlagen, wie zum Beispiel 10-jährige Schweizer Staatsanleihen, und die Angst vor Negativzinsen treiben Investoren in Immobilien und lassen die Preise steigen, weil kaum Anlagealternativen mit ähnlich vorteilhaften Risiko-/Ertragskombinationen existieren. Dieser Kapitalzufluss hat jedoch laut Credit Suisse auch Schattenseiten. Er beschleunigt den Trend zum Überangebot. Der klassische Immobilienzyklus, bei dem letztlich ein Überangebot die lange Phase steigender Preise ablöst und der in der langen Boomphase des Immobilienmarktes kaum noch wahrnehmbar war, meldet sich zurück. Dies gelte umso mehr, als Zweitrundeneffekte des Frankenschocks die Flächennachfrage negativ beeinflussen werden, schätzt die CS. Auf den Geschäftsflächenmärkten hinterlasse der Immobilienzyklus in Form steigender Leerstände bereits unübersehbare Spuren. «Alle Zeichen sprechen dafür, dass sich mit einiger Verzögerung auf dem Mietwohnungsmarkt ein ähnlicher Angebotsüberschuss aufbaut. Die geringsten Auswirkungen werden auf dem Wohneigentumsmarkt erwartet, der seinen Kurs auf eine sanfte Landung beibehält».

 

Marc Pfister übernimmt per 1. März 2015 die Verantwortung für die Region Bern bei ISS Facility Services AG. In dieser Funktion wird er die regionale Verankerung weiter vorantreiben und zur Stärkung sowie zum Ausbau des lokalen Geschäfts beitragen. Bis anhin war Marc Pfister als Vorsitzender der Geschäftsleitung der Stebler Blech AG tätig. Marc Pfister tritt die Nachfolge von Matthias Peter an, der ausserhalb des Unternehmens eine neue Herausforderung annimmt. Matthias Peter war seit November 2004 für ISS tätig.

 

Im Jahr 2014 hat das operative Ergebnis der PSP Swiss Property ohne Bewertungseffekte gegenüber 2013 um 2.5% auf CHF 169.3 Mio. abgenommen (2013: CHF 173.6 Mio.). Per Ende 2014 betrug das Eigenkapital pro Aktie (NAV) CHF 83.74 (Ende 2013: CHF 83.70). Der EPRA- NAV pro Aktie belief sich auf CHF 101.39 (Ende 2013: CHF 100.57). Die Gesellschaft ist laut einer eigenen Mitteilung mit der operativen Leistung zufrieden, da im Vergleichsjahr 2013 markant höhere Erträge aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen angefallen sind. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahrs werde – hauptsächlich infolge weiter reduzierter Verkäufe von Eigentumswohnungen – eine nochmalige leichte Korrektur erfahren. Der Verwaltungsrat beantragt, wie im Vorjahr, eine Barausschüttung von CHF 3.25 pro Aktie aus den Reserven aus Kapitaleinlagen. Das Immobilienportfolio umfasste per Ende 2014 161 Büro- und Geschäftshäuser. Dazu kamen fünf Entwicklungsareale und fünf Einzelprojekte. Der Bilanzwert des gesamten Portfolios betrug CHF 6.608 Mrd. (Ende 2013: CHF 6.466 Mrd.). Die Leerstandsquote betrug Ende 2014 10% (Ende 2013: 8%). Von den 10% waren 2.8%- Punkte auf laufende Sanierungsarbeiten an diversen Liegenschaften zurückzuführen.

Die Intershop-Gruppe schloss das Geschäftsjahr 2014 erfolgreich ab: Der Reingewinn stieg um 7.5% auf CHF 61.8 Mio. respektive CHF 30.52 pro 
Aktie. Das Eigenkapital per 31.12. 2014 reduzierte sich infolge der Kapitalherabsetzung auf CHF 543 Mio., entsprechend CHF 271.70 pro Aktie. Die Eigenkapitalquote betrug 41%. Die Eigenkapitalrendite erreichte 11.6%. Mit dem Renditeportfolio erwirtschaftete Intershop eine Bruttorendite von 6.5% 
und eine Nettorendite von 5.6%. Die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften lag mit 11.0% unter dem Vorjahreswert. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine unveränderte Dividendenausschüttung von CHF 20 pro Aktie. 
Am Bilanzstichtag umfasste das Portfolio 60 Liegenschaften inklusive Entwicklungsliegenschaften und Landparzellen. Die Mieterträge der Berichtsperiode setzten sich aus folgenden Nutzungsarten zusammen: 48% Büro und Bildungswesen, 32% Gewerbe und Logistik, 7% Detailhandel und Gastronomie sowie 13% Wohnen und Parking. 
Der Marktwert der Rendite- und Entwicklungsliegenschaften betrug am Ende 2014 CHF 1‘233 Mio. und beinhaltet eine marginale Aufwertung von CHF 1.5 Mio. be- ziehungsweise 0.1%. 
Bedingt durch Verkäufe und dem Ende 2013 erfolgten Auszug eines Grossmieters sank der Liegenschaftsertrag um 3.9% auf CHF 83.8 Mio. Der Ertrag der Renditeliegenschaften, die unverändert während des gesamten Berichtsjahrs im Eigentum der Gesellschaft standen, ging um 2.2% zurück. Die Dividende soll unverändert CHF 20 pro Inhaberaktie beantragen. Auf der Basis des Aktienkurses am Bilanzstichtag ergibt dies eine Ausschüttungsrendite von 5.6%.