M&G Real Estate hat ein erstes Closing für seinen ersten Value-Add-Fonds, den M&G UK Enhanced Value Fund (UKEV), mit Kapitalzusagen von Anlegern in Höhe von insgesamt 125 Mio. GBP abgeschlossen, wie das britische Unternehmen mitteilt. Der UKEV, der von Paul Crosbie verwaltet wird, ist ein geschlossener Fonds mit einer Laufzeit von sieben Jahren, der sich an institutionelle Anleger in Grossbritannien, Europa, Asien-Pazifik und Kanada richtet. Die Anfangsfinanzierung umfasst eine hohe Kapitalzusage von einem asiatischen Investor, und es wird damit gerechnet, dass bis 2021 Kapitalbeträge von insgesamt 500 Mio. GBP vollständig investiert sein werden. Der UKEV investiert in Kernstandorte mit begrenztem Angebot wie London, South East England und die sechs grossen britischen Büromärkte. Manuele De Gennaro, Head of Institutional Business Development, Schweiz, erläutert dazu: «Schweizer institutionelle Anleger sind zunehmend bestrebt, ihre Immobilienportfolios international zu diversifizieren. Angesichts des hohen Preisniveaus in der Schweiz aber auch  an vielen weltweiten Kernimmobilienmärkten bietet der UKEV eine Gelegenheit, das Portfolio international zu diversifizieren und Chancen  zu nutzen, die auf die aktuelle politische Unsicherheit in Grossbritannien zurückzuführen sind.»

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/2018 steigerte der IMMOFONDS die Mieterträge um 2,7% auf CHF 35,0 Mio. gegenüber der Vorjahresperiode und nahm zwei Neubauten in Betrieb, wie der börsenkotierte Fonds bekannt gibt. Der Marktwert der Liegenschaften des IMMOFONDS nahm per 31. Dezember 2017 auf CHF 1,431 Mrd. zu. Die Neubauten an der Hinterbergstrasse in Zürich, an der Lagerstrasse in Chur und an der Salensteinerstrasse in Ermatingen wurden fertiggestellt, womit insgesamt 80 Wohnungen in den Bestand übergingen. Bis Ende 2017 waren die Liegenschaften in Zürich und Chur voll und in Ermatingen zu 80% vermietet. Die Sanierung der Liegenschaft in Kriens-Obernau konnte ebenfalls abgeschlossen werden. Die Mietertrags-Ausfallrate blieb trotz der Inbetriebnahme der Neubauten mit 5,1% stabil. Der Nettoertrag stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 2,4% auf CHF 21,2 Mio. und der Gesamterfolg um 8,5% auf CHF 22,4 Mio. Der Nettoinventarwert pro Anteil betrug nach der Ausschüttung von CHF 13.50 im Oktober 2017 CHF 307.45 per Ende 2017.

Mobimo blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück, wie das börsenkotierte Unternehmen mitteilt. Mit einem EBIT von CHF 142,3 Mio. (Vorjahr CHF 200,3 Mio.) erwirtschaftete Mobimo das dritthöchste EBIT-Ergebnis in der Firmengeschichte. Exklusive Neubewertung lag das EBIT von CHF 115,0 Mio. (Vorjahr CHF 119,6 Mio.) auf der Höhe des Vorjahres. Mobimo erzielte einen den Aktionären der Mobimo Holding AG zurechenbaren Gewinn von CHF 91,6 Mio. inklusive Neubewertung bzw. von CHF 71,9 Mio. exklusive Neubewertung (Vorjahr CHF 158,7 Mio. bzw. CHF 99,4 Mio.). Der entsprechende Gewinn pro Aktie beläuft sich auf CHF 14.74 bzw. CHF 11.56 (Vorjahr CHF 25.52 bzw. CHF 15.99). An der kommenden Generalversammlung wird der Verwaltungsrat erneut eine Ausschüttung in Höhe von CHF 10.00 pro Aktie beantragen. Mobimo verzeichnete Mieteinnahmen von CHF 111,0 Mio. (Vorjahr CHF 114,7 Mio.). Der Erfolg aus Vermietung betrug CHF 94,1 Mio. (Vorjahr CHF 96,2 Mio.). Die Leerstandsquote blieb mit 4,9% (Vorjahr 4,8%) auf fast gleichem Niveau. Die Aufwandquote des direkten Aufwands aus Vermietung konnte von 16% im Vorjahr auf 15% reduziert werden. Das Unternehmen geht mit einer leicht veränderten Organisation in das neue Geschäftsjahr. Mit der Berufung von Vinzenz Manser und Marco Tondel konnte die Geschäftsleitung mit zwei langjährigen Kadermitarbeitenden verjüngt und verstärkt werden. Vinzenz Manser trägt als Leiter Realisierung die Verantwortung für die kosten- und termingerechte Realisierung der Bauvorhaben, die Qualitätssicherung sowie die reibungslose Übergabe an die Mieter bzw. Käufer. Marco Tondel leitet die Entwicklungstätigkeit des Unternehmens. Andreas Hämmerli, bisheriger Leiter Entwicklung, schied per 1. Januar 2018 aus der Geschäftsleitung aus. 

Sieben Jahre nach Lancierung der Energiestrategie 2050 durch den Bundesrat trat auf Anfang 2018 das dazugehörige neue Energiegesetz in Kraft. Die Steigerung der Energieeffizienz ist eine der zentralen Massnahmen darin. Die Migros-Pensionskasse (MPK) hat Massnahmen getroffen, um die bereits eingeleitete energieeffiziente Bewirtschaftung ihres Immobilienportfolios weiter auszudehnen, wie sie mitteilt. So wird bereits heute mit 61 Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der eigenen Gebäude Strom für 2400 Haushalte produziert. In Kooperation mit pom+Consulting AG, sowie den auf Betriebsoptimierungen von Gebäuden spezialisierten Verein energo wurde 2015 das Pilotprojekt energo©ADVANCED gestartet. Durch gezielte Massnahmen in den Bereichen Wärmeerzeugung und -verteilung, Allgemeinstrom und Wasser soll der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden, ohne den Komfort der Mieterinnen und Mieter zu beeinträchtigen. Das Pilotprojekt wird nun auf weitere 21 grosse Wohnliegenschaften ausgeweitet. 

Swiss Prime Site Immobilien hat per 1. Januar 2018 das Iseli-Areal in Regensdorf erworben. Das Gewerbegrundstück verfügt über eine Fläche von rund 25 000 qm und eine derzeitige Nutzung von rund 17 000 qm.  Darauf befinden sich heute acht multifunktionale Gewerbehallen mit spezialisierten Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben aus der Bau- und Maschinen-industrie. Die Mietzinseinnahmen betragen derzeit CHF 1.35 Mio. Über den Verkaufspreis haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. Das Iseli-Areal hat einen eigenen Eisenbahnanschluss, ist für die gewerbliche Nutzung vorgesehen und verfügt über Verdichtungspotenzial, wie Peter Lehmann, CEO der Swiss Prime Site Immobilien AG, erläutert.

Ende 2015 lebten in der Schweiz 2,1 Millionen Haushalte (59%) in einer Mietwohnung. Die städtischen Kantone Basel-Stadt (83%) und Genf (78%) weisen den höchsten Anteil an Mietwohnungen auf, die Kantone Wallis (39%) und Jura (38%) hingegen die tiefsten. Das geht aus der Gebäude- und Wohnungsstatistik des Bundesamtes für Statistik hervor. Mieterhaushalte sind vor allem Einpersonenhaushalte (44%) oder Paarhaushalte mit oder ohne Kinder (45%). Diese beiden Haushaltstypen entsprechen 35% bzw. 56% aller Haushalte. Die Erhebungen des BFS liefern auch Informationen über die Mietpreise sowie über den Eigentümertyp der Mietwohnungen. Werden alle Wohnungsgrössen gemeinsam betrachtet, beträgt die durchschnittliche Miete 2015 in der Schweiz 1306 Franken. Die höchsten Mieten waren in den Kantonen Zug, Schwyz und Zürich zu finden, am wenigsten Miete zahlte man in den Kantonen Jura, Neuenburg und Glarus. Knapp die Hälfte aller Mietwohnungen befand sich 2017 im Besitz von Privatpersonen. Es bestehen regionale Unterschiede. Die Resultate zum Eigentümertyp der Mietwohnungen stammen aus der vierteljährlich stattfindenden Erhebung für den Mietpreisindex. Die Stichprobengrösse umfasst etwa 6400 Mietwohnungen. Um die statistische Aussagekraft zu gewährleisten, werden die vierteljährlich erhobenen Daten über ein Jahr kumuliert. 

Gemäss Bericht «Coworking 2018» von Cushman & Wakefield nimmt die Anzahl flexibler Arbeitsplätze europaweit zu – 2017 wurde laut Bericht gar ein Rekordwachstum verzeichnet. London bleibt weiterhin die Coworking-Hauptstadt. Flexible Arbeitsplätze spielen in der europäischen Wirtschaft eine zunehmend wichtige Rolle: Ein Trend, der seit Jahren beobachtet wird – und einer, der für die Immobilienbranche von grosser Bedeutung ist. Coworking Spaces, kollaborative Büroarbeitsplätze auf Zeit, sind für eine wachsende Zahl von Unternehmen eine attraktive Alternative zu fest gemieteten Büroflächen. Der Zuwachs an Coworking Spaces zeigt sich inbesondere in London: Dort machten Coworking Spaces 2017 in der Innenstadt bereits rund einen Fünftel der Büroflächenvermietungen aus. Und auch in anderen europäischen Städten bevorzugen Unternehmen zunehmend flexible, zeitlich befristete Verträge – selbst grosse Unternehmen setzen vermehrt auf eine dynamische «Coworking-Kultur». Das starke Wachstum dieses Markts soll sich gemäss Cushman & Wakefield weiterhin fortsetzen. Diese Entwicklung gilt auch für die Schweiz. 

Der Procimmo Swiss Commercial Fund II hat kürzlich eine weitere Bestandesliegenschaft mit einem Marktwert von CHF 38 Mio. erworben. Das Gebäude befindet sich in Dierikon (LU). Die Liegenschaft wurde im Dezember 2017 in Dierikon an der Industriestrasse 1 gekauft und verfügt über einen Marktwert von CHF 38 Mio. Es handelt sich um eine Geschäftsliegenschaft mit Verkaufs-, Gewerbe- und Büroflächen, das als Fachmarktzentrum genutzt wird. Die Immobilie mit grösstenteils langjährigen Mietverträgen hat vermietbare Flächen von insgesamt 10 669 qm und verfügt über eine Grundstücksfläche von 10 757 qm. Die Liegenschaft befindet sich südwestlich von Dierikon mitten in der Gewerbezone. Die Autobahnzufahrt ist wenige Fahrminuten von der Liegenschaft entfernt. Die Bruttorendite-IST auf Gestehungskosten beträgt bei dieser Liegenschaft rund 5.7%. Der Marktwert sämtlicher Immobilien des Procimmo Swiss Commercial Fund II beläuft sich aktuell auf rund CHF 350 Mio. 

Die Swiss Prime Site AG lanciert eine Wandelanleihe mit Fälligkeit 2025 im Betrag von CHF 300 Millionen. Der Erlös der Wandelanleihe wird laut SPS verwendet für allgemeine Unternehmenszwecke, sowie für die Refinanzierung von ausstehenden kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Die Wandelanleihe wird mit einer Laufzeit von 7 Jahren begeben und Investoren zu einer Zinsspanne von 0.20% bis 0.45%, sowie einer Wandelprämienspanne von 10% bis 15% gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittspreis der Aktien an der SIX Swiss Exchange vom Zeitpunkt der Lancierung bis zur Preisfestsetzung, welche im Verlaufe des Tages erwartet wird, zum Kauf angeboten. Der Ausgabepreis und der Rückzahlungspreis betragen 100%. Die Wandelanleihe hat eine Stückelung von je CHF 5000 Nominalwert und ist vom 26. Februar 2018 bis 13. November 2024 wandelbar. Die Liberierung der Wandelanleihe ist für den 16. Januar 2018 vorgesehen.  

Der Schweizerische Baupreisindex blieb zwischen April und Oktober 2017 unverändert. Er steht damit bei 98,7 Punkten (Basis Oktober 2015 = 100). Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Dieses Ergebnis ist auf den Preisanstieg im Hochbau und den Rückgang der Preise im Tiefbau zurückzuführen. Innert Jahresfrist ist das Preisniveau im Baugewerbe um 0,3 Prozent gefallen. Der Anstieg des Preisindexes im Hochbau gegenüber dem vorangehenden Halbjahr ist hauptsächlich auf höhere Preise im «Rohbau 1» zurückzuführen, zu dem Maurer- und Stahlbetonarbeiten, Stahl- und Holzkonstruktionen gehören. Sanitäranlagen sind dagegen günstiger geworden. Mit Ausnahme von Zürich und der Ostschweiz nahmen die Preise in allen Grossregionen zu. Am deutlichsten war die Preiserhöhung im Tessin (+1,1%). Der Rückgang des Preisindexes im Tiefbau gegenüber April 2017 ist auf die Preisminderung im Erd- und Unterbau (kleinere Trassenbauten) zurückzuführen. Die Preise im Oberbau (kleinere Trassenbauten) nahmen hingegen zu. Den stärksten Rückgang (–2,2%) verzeichnete die Ostschweiz, während der grösste Anstieg in der Nordwestschweiz (+1,0%) zu beobachten war.