Die Stimmbevölkerung von Risch Rotkreuz hat die Anpassung des Bebauungsplans Langweid, neu Suurstoffi West, genehmigt. Damit kann die Entwicklung des Areals Suurstoffi weiter geführt werden. Rechtskräftig wird der angepasste Bebauungsplan jedoch erst mit der Genehmigung durch den Regierungsrat, welche im ersten Halbjahr 2017 erwartet wird. «Wir freuen uns über das Vertrauen der Bevölkerung und interpretieren das Abstimmungsresultat als Bestätigung für die nachhaltige Weiterentwicklung des Areals», sagt Tobias Achermann, CEO der Grundeigentümerin Zug Estates. Der Bebauungsplan Suurstoffi West ermöglicht im westlichen Arealteil die Verdichtung direkt beim Bahnhof. Gestützt auf den öffentlichen Projektwettbewerb sollen an dieser städtebaulich wichtigen Lage drei Gebäude, darunter ein 60 Meter hohes Hochhaus, entstehen, die Platz für den Campus Zug-Rotkreuz der Hochschule Luzern und zusätzliche Dienstleistungsflächen bieten. Zudem ist hier auch die Anbindung der von der Gemeinde Risch geplanten Personenüberführung Ost vorgesehen, die die beiden Ortsteile zusätzlich verbinden und an die SBB-Perrons anschliessen wird.

Der Patrimonium Swiss Real Estate Fund investiert in Wohn- und gemischt genutzte Liegenschaften, mit klarem Fokus auf Wohnliegenschaften im unteren und mittleren Mietpreissegment, überwiegend in der Genferseeregion und auf der Achse Freiburg, Bern, Basel und Zug. Das Portfolio besteht per 30. September 2016 aus 48 Wohn-liegenschaften, 7 gemischt genutzten Liegenschaften und 5 kommerziell genutzten Liegenschaften im Gesamtwert von CHF 705 Mio. (30.09.2015: CHF 637 Mio.). Der Nettoinventarwert wurde von CHF 122.37 (nach Ausschüttung) auf CHF 123.72 gesteigert. Die Fremdfinanzierungsquote beträgt per 30.09.2016 25.31% (30.09.2015: 29.62%) bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 1.92%. Per 1. Juli 2016 wurden die beiden Liegenschaften in Grenchen/SO für CHF 5 Mio. verkauft (Verkehrswert CHF 4’136’000) und in Echandens/VD wurden per 1. April 2016 fünf Wohnungen der neu erstellten Überbauung im Stockwerkeigentum für CHF 2 Mio. Verkauft, teilt die Fondsleitung mit. Mit dem Neubauprojekt in Montreux/VD, Stockwerkerhöhungen von Liegenschaften in den Kantonen Genf und Waadt sowie dem Entwicklungspotential des Areals «Spinnerei an der Lorze» in Baar/ZG verfügt der Fonds über Wachstumspotenzial. Die Mieteinnahmen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um CHF 2.88 Mio. Dies entspricht einer Steigerung von 17.8%. Die zusätzlichen Mieteinnahmen sind zum grossen Teil auf den Kauf der Liegenschaft in Baar/ZG und die Fertigstellung der beiden Neubauprojekte Erlenmatt/BS und Echandens/VD zurückzuführen. Der Nettoertrag von CHF 7.2 Mio. für die Halbjahresberichtsperiode hat sich gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr (31.03.-30.09.2015) um CHF 2.1 Mio. erhöht. 

Während die Preise für Einfamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen über die ganze Schweiz gesehen konstant blieben, setzte sich die hohe Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern fort. Dies geht aus der jährlichen Umfrage des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes hervor. Über 230 Experten aus der Immobilienbranche haben sich an der HEV Immobilienumfrage beteiligt. Die Umfrage wird seit 1980 durchgeführt. Die Umfrageergebnisse zeigen konstante Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Allerdings gibt es in verschiedenen Regionen unterschiedliche Entwicklungen. Während eine Mehrheit der Befragten konstante Preise beobachtete gab es auch Beobachtungen von sinkenden oder steigenden Preisen. Für das kommende Jahr erwarten die Experten eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Die Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern scheint ungebrochen. 70 Prozent der Umfrageteilnehmer beobachteten steigende oder sogar stark steigende Preise. Auch für 2017 erwartet über die Hälfte der Experten steigende Preise für Mehrfamilienhäuser. Nach wie vor pessimistisch sind die Einschätzungen im Bereich der Büro- und Geschäftsliegenschaften. 65 Prozent der Befragten meldeten für 2016 eine rückläufige Nachfrage nach Flächen in diesem Segment. Sogar für Liegenschaften an grossstädtischen Zentrumslagen erwartet mehr als die Hälfte der Befragten sinkende Preise.

Im 4. Quartal 2016 verharrt der Bauindex der Credit Suisse auf hohen 144 Punkten. Die erwarteten saisonbereinigten Umsätze des Bauhauptgewerbes für das Jahresende liegen damit im Bereich des Vorquartals (–0.2%). Während der Tiefbau weiter wächst (+4.9%), liegt der Hochbau etwas hinter dem erfolgreichen Vorquartal zurück (–5.2%). Insgesamt dürften die Umsätze des Bauhauptgewerbes im laufenden Jahr das Vorjahresniveau deutlich übertreffen, nicht jedoch jenes des Erfolgsjahres 2014, schreibt die CS. Das Zwischentief des Vorjahrs habe sich im laufenden Jahr ausserdem negativ auf den Geschäftsgang im Ausbaugewerbe niedergeschlagen. Dieses dürfte sich im Jahr 2017 wieder erholen. Auch der Hochbau dürfe mit Zuversicht auf das kommende Jahr blicken. Auf hohem Niveau stabile bis leicht steigende Baugesuche für Wohnungen und Geschäftsflächen versprechen eine stabile Entwicklung der Umsätze. «Jedoch werden die Bedingungen auf dem Immobilienmarkt aufgrund steigender Leerstände und stagnierender oder gar sinkender Mieten zunehmend anspruchsvoll. Mangels attraktiver Anlagealternativen im Tiefzinsumfeld vermag das jedoch bisher die Investoren nicht abzuschrecken», heisst es weiter. Doch das kontinuierlich wachsende Überangebot wie auch der jüngste Anstieg der langfristigen Zinsen seien Zeichen dafür, dass nicht nur die Negativzinsen, sondern auch der aktuelle Bauboom ein bereits vorprogrammiertes Ablaufdatum haben.

Gemäss einer Studie von Cushman & Wakefield sind die Mieten für Gewerbeflächen in Zürich und Genf auch im 3. Quartal 2016 konstant geblieben. Die wirtschaftliche Lage bei den Schweizer Gewerbeimmobilien bleibt laut «The DNA of Real Estate» von Cushman & Wakefield, dem internationalen Allianzpartner von SPG Intercity Zurich AG, stabil. Der Trend zu erstklassigen Lagen hält an, und die Mieten für Büro-, Verkaufs- und Logistikflächen sollen etwa gleich bleiben. Gute Renditen für Gewerbeflächen prognostiziert Cushman & Wakefield sowohl für Genf wie auch für Zürich; in Zürich sollen sie im letzten Quartal 2016 gegenüber den Vormonaten jedoch leicht sinken auf eine Bruttoanfangsrendite von 3,6 %. Weiterhin ungebremst wachsen die Märkte für Geschäftsflächen in Westeuropa. Sie konnten auch im dritten Quartal 2016 zulegen, und der positive Trend hält gemäss den Prognosen von Cushman & Wakefield an. So sind die Mieten für Büroflächen in Westeuropa zwischen Juli 2016 und September 2016 um weitere 2,5 % gestiegen; in den EU-Staaten waren es plus 2,4 % und in den Euro-Ländern plus 2,2 %. In Osteuropa sinken die Mieten für Geschäftsflächen hingegen weiter – im vergangenen Quartal waren es minus 9,3 %. Die Schere zwischen West- und Osteuropa tut sich damit noch weiter auf. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Verkaufs- und Logistikflächen: Auch ihre Mieten sind im letzten Quartal in Westeuropa gestiegen, in Osteuropa hingegen gesunken. Dieser Trend soll laut Studie von Cushman & Wakefield weiter anhalten.

Die deutsche Meininger Gruppe wird im neuen Zürcher Stadtquartier Greencity ihr erstes Hotel in der Schweiz eröffnen. Meininger und die Totalunternehmung Losinger Marazzi AG haben dazu einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Das Hotel wird über rund 170 Zimmer und circa 600 Betten verfügen. Das Meininger-Hotel entsteht im siebenstöckigen Gebäude Ingres. Dieses gehört zum Cluster der Bürogebäude, die den Eingang zu Greencity aus Richtung Stadtzentrum markieren. Der Entwurf zu Ingres stammt vom Zürcher Architekturbüro Gigon/Guyer. Losinger Marazzi wird das Baugesuch für das Gebäude im Verlauf des ersten Halbjahres 2017 einreichen. Die Eröffnung des Hotels erfolgt voraussichtlich gegen Ende 2019.

Mit dem Mieterportal My Wincasa will die Bewirtschaftungsfirma Vorteile rund ums Wohnen, Arbeiten oder Einkaufen enführen. Mieterinnen und Mieter von Objekten, die von Wincasa betreut werden, sollen auf dem Portal alles rund um ihr Mietverhältnis auf einen Blick sehen können – immer und von überall, egal ob via App oder auf dem Laptop. Oliver Hofmann, CEO von Wincasa: «Wir folgen mit dieser innovativen Plattform dem Kommunikationsverhalten der heutigen Gesellschaft. Solche Lösungen kennt man bereits aus anderen Branchen. Es wurde Zeit, dass wir in der Immobilienbranche diese Lücke schliessen konnten.» In der elektronischen Ablage können sämtliche relevanten Dokumente zum Mietobjekt wie Mietvertrag, Grundrisspläne, Nebenkostenabrechnungen oder andere wichtige Dokumente eingesehen werden.

Das unmittelbar an der Grenze zu Deutschland gelegene «Designer Outlet Roermond» (NL) hat beim diesjährigen «Outlet Center Performance Report Europe» (OCPRE) sämtliche Preise abgeräumt. Es wurde nicht nur zu dem Center gewählt, das den Mietern die besten wirtschaftlichen Erträge ermöglicht, sondern gleichzeitig auch zum architektonisch Gelungensten ebenso wie zu jenem, mit dem besten Besatz an Designermarken. An zweiter Stelle der wirtschaftlich erfolgreichsten Outlet Center in Europa folgt «Vicolungo The Style Outlets» in Norditalien und an dritter Stelle das «Designer Outlet Cheshire Oaks» im englischen Ellesmere Port, südlich von Liverpool. Die «Outletcity Metzingen» folgt als bestes deutsches Center auf dem Rang 5. Aus der Schweiz hat es kein Center in die ersten 20 Ränge geschafft.

Eine Initiative des Mieterverbandes verlangt unter anderem, dass 10 Prozent aller neugebauten Wohnungen durch gemeinnützige Träger zu erstellen sind. Eine Ausdehnung der staatlichen Förderungen von gemeinnützigen Woh- nungsträgern gehe aber auf Kosten der Steuerzahler, wehrt sich der Schweizerische Hauseigentümerverband dagegen. Während die durchschnittliche Miete aller Mietwohnungen in der Schweiz gemäss dem Bundesamt für Statistik bei 1348 Franken pro Monat liege, führe eine künstliche Verbilligung der Mieten dazu, dass das knappe Gut Boden weiterhin überkonsumiert werde, schreibt der HEV. Aus diesem Durchschnittswert lasse sich schliessen, dass es bereits eine grosse Anzahl an sehr günstigen Wohnungen gebe. Preise seien ein wichtiger Anreiz zum haushälterischen Umgang mit Ressourcen. Vielmehr brauche es Baugesetze, welche ein verdichtetes Bauen ermöglichen und nicht weitere preisverzerrende Markteingriffe.

Seit Anfang Oktober 2016 zählt der SXI Real Estate Funds Index einen Fonds mehr. Neu gehört auch der Streetbox Real Estate Fund von der Procimmo SA zu diesem Index, in dem rund 30 Schweizer Immobilienfonds vertreten sind und deren Anteile täglich an der Zürcher Börse SIX Swiss Exchange gehandelt werden. Die Firma ist ein von der FINMA akkreditierter Schweizer Real Estate Asset Manager mit aktuell insgesamt rund CHF 1,7 Mrd. verwalteten Vermögen. Der Fonds investiert vorwiegend in Immobilien des Typs «modulare Lagerhallen» und ist vor allem in den Agglomerationen in der Westschweiz tätig. Er ermöglicht Mietern, insbesondere KMU, kleine Flächen zu attraktiven Preisen zu beziehen, die einfach auf die Bedürfnisse ihrer Aktivitäten ausgerichtet sind.