Mobilezone wird ab dem 1. November 2018 als weiterer Ankermieter in den Neubau Suurstoffi 22 in Rotkreuz ziehen – das erste Holzhochhaus der Schweiz. Zug Estates schloss mit mobilezone einen 10-Jahresvertrag ab. Mit dem Umzug von mobilezone werde der Unternehmensstandort Rotkreuz und die Suurstoffi-Community weiter gestärkt, heisst es bei Zug Estates. Ausschlaggebend für den Entscheid waren gemäss dem CEO der mobilezone Gruppe, Markus Bernhard, insbesondere die verkehrstechnische Lage sowie das gute Kosten-Nutzen-Verhältnis. «Mit dem Suurstoffi-Areal haben wir eine attraktive Location und den für uns idealen Standort gefunden.» Die mobilezone Gruppe wird ab Herbst 2018 rund 100 Mitarbeitende in Rotkreuz beschäftigen. Mit der Arval (Schweiz) AG und der OSR Enterprises GmbH haben in den letzten Monaten zwei weitere Unternehmen ihren Umzug in die Suurstoffi bekanntgegeben    

Die Digitalisierung beeinflusst das Schweizer Bau- und Immobilienwesen massgeblich. Um den Übergang vom analogen ins digitale Zeitalter bewältigen zu können, haben der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA, die Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung CRB, Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren KBOB, die Interessengemeinschaft privater, professioneller Bauherren IPB und Bauen digital Schweiz das «netzwerk_digital» ins Leben gerufen. Diese Plattform, die erstmals im Rahmen der Swissbau einem grossen Publikum präsentiert wird, koordiniert und begleitet die digitale Transformation im Bau- und Immobilienwesen. 

Der Procimmo Swiss Commercial Fund schliesst sein Geschäftsjahr per 30. Juni 2017 mit einem realisierten Erfolg von CHF 28’522’411.- ab, was einem Gewinn von CHF 5.90 pro Anteil entspricht. Der Fonds wird so eine Dividende von CHF 5.30 pro Anteil (ohne direkte Steuer und ohne Verrechnungssteuer) ausschütten. Der Immobilienfonds realisiert eine Anlagerendite von 7.11% (30.06.2016: 6.51%) und der Gesamterfolg steigt auf CHF 44.3 Mio. (30.06.2016: CHF 39.7 Mio.). Per 30. Juni 2017 beläuft sich der Nettoinventarwert auf CHF 134.85 pro Anteil (30.06.2016: CHF 130.90).  

Implenia hat gemeinsam mit der Investorin Allianz Suisse die Aufrichte für die Wohn- und Gewerbeüberbauung „sue&til“ in Oberwinterthur gefeiert. Auf einer Fläche von 17 800 qm entstehen 20 fünf- bis sechs-geschossige Gebäude mit über 300 Eigentums- und Mietwohnungen sowie publikumsorientierter Erdgeschossnutzung. Unterdessen sind 18 der 20 Gebäude aufgerichtet, und die ersten Häuser stehen kurz vor Fertigstellung des Innenausbaus. Dank der guten Arbeitsfortschritte können die ersten Wohnungen bereits im Dezember 2017 bezogen werden. In den weiteren Häusern erfolgt der Bezug etappenweise bis im September 2018.

Die Abteilung Investment and Consulting unter Leitung von Béatrice Gollong übernimmt für die Futura Vorsorgestiftung neu die Bewertung des Bestandesportfolios. Als professionelles Bewertungshaus ermittelt SPG Intercity Zurich für den neuen Kunden den Marktwert von Liegenschaften, sei dies zu Rechnungslegungszwecken oder für Ankäufe. SPG Intercity Zürich bewertet unter anderem seit mehreren Jahren auch ein Los des Immobilienportfolios der Zürcher Pensionskasse BVK.

Am 1. Juni dieses Jahres wurden in der Schweiz 64893 Leerwohnungen gezählt, das sind 1,47 Prozent des Gesamtwohnungsbestandes. Im Vergleich zum Vorjahr standen damt 8375 Wohnungen mehr leer. Dies geht aus der Leerwohnungszählung des Bundesamtes für Statisik hervor. Das Tessin verzeichnete die grössten Veränderungen in Bezug auf die Leerwohnungsziffer, gefolgt vom Espace Mittelland. Die Region Zürich registrierte mit einer Leerwohnungsziffer von 0,90 Prozent die schwächste Zunahme. Die Marke von einem Prozent wurde in 19 Kantonen überschritten, das ist einer mehr (Schwyz) als im Vorjahr. Im Kantonsvergleich verzeichnete der Kanton Solothurn (2,89%) die schweizweit höchste Leerwohnungsziffer, gefolgt von den Kantonen Appenzell Innerrhoden (2,36%) und Aargau (2,34%). Wie im Vorjahr wurde die tiefste Ziffer im Kanton Zug registriert (0,43%). In den Kantonen Basel-Stadt (0,50%) und Genf (0,51%) war sie nur geringfügig höher. Am 1. Juni 2017 wurden in der Schweiz 6785 leer stehende Einfamilienhäuser gezählt. Das sind 262 Einheiten bzw. 4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der unbewohnten Neuwohnungen stieg innerhalb eines Jahres um markante 1296 Einheiten bzw. nahezu 15 Prozent an. Insgesamt standen am Stichtag 10 064 Neuwohnungen leer. Am 1. Juni 2017 waren in der Schweiz 53 327 Mietwohnungen unbewohnt. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Anstieg von 7823 Einheiten bzw. 17 Prozent. Solche Werte wurden zuletzt Ende der 1990er-Jahre beobachtet. Die Zahl der leer stehenden Eigentumswohnungen stieg innert Jahresfrist um 552 Einheiten auf 11 566 Wohnungen an (+5%). Im Vergleich zum 1. Juni 2016 stieg der Leerwohnungsbestand in allen Wohnungskategorien (Anzahl Zimmer) an. Die Zunahme betrug zwischen 6 Prozent (Sechszimmerwohnungen) und knapp 19 Prozent (Zweizimmerwohnungen). Die meisten Leerwohnungen haben drei (20 820 Einheiten) bzw. vier Zimmer (19 317 Einheiten).

Die Schweizer Marktführer für betriebswirtschaftliche Lösungen und der führende Anbieter von Projektmanagement-Software in der Bau- und Immobilienwirtschaft schliessen sich zusammen. Die AXEPT Business Software AG hat im Sinne einer Nachfolgeregelung per 1. Juli 2017 die PROVIS AG mit Sitz in Winterthur übernommen. Im Bereich der Business-und Projektmanagement-Softwarelösungen formiert sich ein neuer starker Partner für die Bau- und Immobilienwirtschaft. Per 1. Juli 2017 übernimmt die AXEPT Business Software AG 100 Prozent der Aktien der PROVIS AG. Im Gegenzug werden verschiedene PROVIS-Schlüsselpersonen AXEPT-Partner. PROVIS wird als eigenständiges Unternehmen weitergeführt.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2017 steigerte HIAG den Liegenschaftsertrag gegenüber dem ersten Semester des Vorjahrs um 5,0% auf CHF 27,4 Mio. (30.06.2016: CHF 26,1 Mio.) und den annualisierten Liegenschaftsertrag um 0,7% auf CHF 54,6 Mio. (31.12.2016: CHF 54,2 Mio.). Auf Vergleichsbasis (like for like) – bereinigt um den Einfluss der Akquisition der Village 52 SA in Yverdon im September 2016 – betrug die Steigerung des vereinnahmten Liegenschaftsertrags im Vorjahresvergleich 2,1%. Mit CHF 24,4 Mio. (30.06.2016: CHF 21,6 Mio.) übertraf das Unternehmensergebnis den Vergleichswert des Vorjahrs um 12,7%, wie HIAG bekannt gibt. Der Verkauf von Produktionsanlagen in Biberist habe mit einem Einmalertrag von CHF 6.5 Mio. zu diesem Anstieg beigetragen. Im ersten Semester 2017 lagen die Neubewertungseffekte bei CHF 10,8 Mio. (30.6.2016: 7,4 Mio.). Der gewichtete durchschnittliche Diskontierungssatz für das Gesamtportfolio ging gegen Ende des Semesters leicht zurück auf 4,42% (31.12.2016: 4,44%). Das Gesamtportfolio setzte sich Ende Juni aus 113 Liegenschaften zusammen und war zum Stichtag mit CHF 1,25 Mrd. bewertet (31.12.2016: 1,24 Mrd.).

Zug Estates erzielte in den ersten sechs Monaten ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung von CHF 19.6 Mio. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht dies einer Zunahme von 0.9%. Dabei stieg der Liegenschaftenertrag um 5.4% resp. um rund CHF 1.1 Mio. auf CHF 20.8 Mio., wie das Unternehmen bekannt gibt. Der Bereich Hotel & Gastronomie konnte im Vergleich zum Vorjahr sowohl den Umsatz von CHF 8.3 Mio. als auch den Gross Operating Profit (GOP) von 41.7% nahezu halten. Der Betriebsaufwand der Gruppe lag im ersten Halbjahr infolge Vorinvestitionen in das zukünftige Wachstum des Portfolios mit CHF 11.6 Mio. 7.5% über dem Vorjahreswert. Die Gruppe hat im ersten Halbjahr 2017 CHF 49.7 Mio. in die Weiterentwicklung ihrer Areale investiert. Zusätzlich erhöhte sich der Bilanzwert der Renditeliegenschaften aufgrund der Neubewertung netto um CHF 7.2 Mio. (Vorjahr: CHF 14.4 Mio.). Im Rahmen der Portfoliobereinigung hat Zug Estates zwei Objekte in Baar veräussert und damit einen Gewinn von CHF 1.0 Mio. erzielt. Aufgrund des tieferen Neubewertungsgewinns lagen der EBIT mit CHF 26.1 Mio. und das Konzernergebnis mit CHF 20.0 Mio. unter den entsprechenden Vorjahreswerten. Das Konzernergebnis ohne Neubewertung stieg jedoch um 7.9% auf CHF 13.0 Mio. Der Marktwert des Portfolios beträgt nun CHF 1,34 Mrd.

Im 3. Quartal 2017 steigt der Bauindex um 7 Punkte auf 146 Punkte. Die erwarteten saisonbereinigten Umsätze des Bauhauptgewerbes liegen damit 4.8% über dem Niveau des Vorquartals, wie die Credit Suisse berichtet. Der Anstieg ist hauptsächlich auf den Tief- (+7.8%) und den Wirtschaftsbau (+5.2%) zurückzuführen. Damit profitieren aktuell sämtliche Segmente des Bauhauptgewerbes von einer robusten Konjunktur mit Umsätzen im Rekordbereich (Wohnungsbau, Tiefbau) oder zumindest einer deutlich steigenden Tendenz (Wirtschaftsbau). Für die zweite Jahreshälfte zeichnet sich insgesamt eine Fortsetzung des Hochs ab, und die Umsätze des Vorjahrs dürften gehalten oder gar leicht übertroffen werden. Jedoch wird insbesondere im Wohnungs- und Wirtschaftsbau weiterhin teils auf Halde gebaut. Die Credit Suisse schätzt, dass die Anzahl leerstehender Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr erneut um rund 5000 gestiegen ist. Auch wenn die Aussichten für die nächsten Quartale gut bleiben, steige das mittel- bis langfristige Risiko einer markanten Korrektur. Die Schwierigkeit für die Hochbauunternehmen bestehe derzeit darin, die gute Baukonjunktur zu nutzen und gleichzeitig die Investitionen in kostensparende und effizienzsteigernde Methoden und Technologien nicht zu vergessen, um auch bei einem Abschwung der Baukonjunktur konkurrenzfähig zu sein.