Die Hochschule Luzern, das Jugendwohnnetz Zürich und Zug Estates schliessen eine Vereinbarung über den Betrieb von 100 Wohnplätzen für Studierende auf dem Areal Suurstoffi in Rotkreuz ab, wie Zug Estates mitteilt. Die Hochschule Luzern wird ab 2016 einen bedeutenden Standort auf dem Areal Suurstoffi beim Bahnhof Rotkreuz haben. Mit dem Campus Suurstoffi Rotkreuz entstehen auch 100 Wohnplätze
für Studierende. In einem ersten Schritt werden bis im Herbst 2017 52 Wohneinheiten in Wohn- gemeinschaften für vier bis zehn Personen erstellt. Diese sind Bestandteil der dritten Bauetappe der Suurstoffi, in der nebst den studentischen Wohneinheiten auch 152 Mietwohnungen und Büro- und Dienstleistungsflächen für 500 Arbeitsplätze entstehen. Weitere 48 Wohnplätze für Studierende folgen dann 2019.

Alex Jenny, CEO der VERIT Immobilien AG, der Tochtergesellschaft der gesamtschweizerisch tätigen Immobiliendienstleistungsgruppe VERIT Holding AG, wird die operative Verantwortung für die VERIT Immobilien AG abgeben und sich inskünftig auf seine Rolle als Eigentümer und Hauptaktionär konzentrieren. Dazu wird er Einsitz im Verwaltungsrat der VERIT Holding AG und der VERIT Immobilien AG nehmen. Zu seinem Nachfolger hat der Verwaltungsrat Thomas Walter bestimmt und sich damit für eine interne Lösung entschieden. Der 41-Jährige ist seit 2012 CEO der ebenfalls zur VERIT Holding AG gehörenden VERIT Investment Management AG und war davor von 2009 bis 2011 als CFO der VERIT Immobilien AG bereits Mitglied der Geschäftsleitung.

Die neuste Ausgabe des Magazins «Immobilien im Blickpunkt» ist erschienen. Es beleuchtet Bauwerke und deren Infrastrukturanlagen aus der Sicht von Investoren, Experten, Architekten, Beratern, Planern, Ingenieuren und Baufachleuten. Vier mal jährlich liefert «Immobilien im Blickpunkt» Informationen zu Trends, Investments und Bewirtschaftung. Mit Hintergrundberichten, Praxisbeispielen, Fachartikeln und neusten Studien zu den Themen: Standortentwicklung, strategische Bewirtschaftung, Life-Cycle- und Asset-Management, baubegleitendes FM, Facility Management, Flächen- und Arbeitsplatz-Management, Energie- und Umweltmanagement, Contracting, Recht, Infrastrukturmanagement, Luft- und Wasser-Hygiene, Aufzüge, Rolltreppen und Sicherheit. Das Magazin ist mit dieser Ausrichtung einmalig auf dem Schweizer Medienmarkt. Durch die enge Zusammenarbeit der professionellen Redaktion mit Architekten, Generalunternehmen und Fachautoren entstehen viel beachtete Baureportagen. Sie repräsentieren einen wichtigen Teil der Schweizer Architekturszene und Bauwirtschaft.

Infos unter: http://www.robe-verlag.ch/index.php?id=299

Zwischen April und Oktober 2015 sind die Baupreise um 0,5 Prozent angestiegen, nachdem sie im ersten Halbjahr um 0,6 Prozent gesunken waren. Dieses Ergebnis ist auf den Preisanstieg im Hochbau (+0,5%) sowie im Tiefbau (+0,4%) zurückzuführen. Innert Jahresfrist sind die Baupreise um 0,1 Prozent gefallen (Hochbau: – 0,1 %, Tiefbau: – 0,3%). Dies ist dem vom Bundesamt für Statistik berechnete Baupreisindex zu entnehmen. Die stärkste Zunahme registrierte der Ausbau 2, zu dem Boden- und Wandbeläge sowie innere Malerarbeiten gehören (+5,5%). Bei drei Posten sanken die Preise, wobei bei den Transportanlagen (-5,8%) und den Elektroanlagen (-4,0%) die deutlichsten Rückgänge verzeichnet wurden. Alle Bauwerkstypen registrierten Preiszunahmen. Die deutlichste Preishausse wurde bei der Renovation von Bürogebäuden (+0,8%) verzeichnet. Die Preise sind ausserdem in allen Grossregionen gestiegen, ausser in der Zentralschweiz, wo sie stabil geblieben sind. Die Zunahmen reichen von 0,3 Prozent in der Nordwestschweiz bis 1,0 Prozent in der Genferseeregion. Im Jahresvergleich notierten mit Ausnahme der Genferseeregion (+0,3%) alle Grossregionen Preisrückgänge (Maximum von -0,4% in der Ostschweiz). In der Berichtsperiode sind die Baupreise für Gebäude mit Wohnnutzung weniger stark gestiegen als jene für Gebäude ohne Wohnnutzung (+0,4% gegenüber +0,7%).

Der Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality (CS REF Hospitality, Valor 1 291 370), ein Immobilienfonds der Credit Suisse, verkauft das Hotel Palace in Luzern. Käufer ist der chinesische Investor Yunfeng Gao, der Besitzer der Generalunternehmung Eberli AG in Sarnen. Gao besitzt zudem bereits weitere Hotels in der Schweiz, unter anderem auf der Melchsee Frut. Die Eigentumsübergabe an den neuen Besitzer erfolgt per 9. Dezember 2015, Antrittstag ist per 31. Dezember 2015. Die Victoria-Jungfrau Collection wird den Hotelbetrieb weiterführen. 

Am 16. Januar 2016 wird das Label Nachhaltiges Bauen Schweiz (LNBS) an der Swissbau vorgestellt. Das Label ist Teil der Strategie des Bundesrats zur nachhaltigen Entwicklung und basiert auf dem 2013 eingeführten Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS). Entwickelt wird es von der SGS Société Générale de Surveillance – einer der weltweit grössten Zertifizierungsgesellschaften mit Sitz in Genf – in Kooperation mit Zimraum Raum + Gesellschaft sowie Experten der CSD Ingenieure, der Ecosens AG und der Hochschule Luzern. Das LNBS kann im Prinzip als thematische Weiterentwicklung von Minergie-Eco gesehen werden. Es deckt zusätzlich zu Umwelt und Gesundheit auch gesellschaftliche (Nutzung) und wirtschaftliche Aspekte (Marktwert und Handelbarkeit) eines Bauwerks ab.  

Mit der erneuten Lockerung der Geldpolitik erhöht die Europäische Zentralbank den Druck auf die Schweizerische Nationalbank, ihre Zinsen weiter zu senken. Treffe dies ein, so weite sich die Renditedifferenz zwischen Schweizer Immobilienanlagen und festverzinslichen Anleihen noch mehr aus und mache Investitionen in Schweizer Immobilen noch attraktiver, schreibt die Credit Suisse in ihrem neusten Immobilienmonitor. Die Nachfrage nach Wohneigentum dürfte sich dagegen nicht gross verändern, weil sich tiefere Negativzinsen nicht in tieferen Hypothekarzinsen widerspiegeln. Der Mietwohnungsbau dürfte in Anbetracht der attraktiven Immobilienrenditen nach Ansicht der CS noch mehr Aufwind bekommen – dies in einem bereits überliquiden Markt. «Der boomende Mietwohnungsbau und die wirtschaftliche Grosswetterlage stützen aber auch die Baukonjunktur. Die rückläufige Umsatzentwicklung im Bau dürfte sich gegen Jahresende stabilisieren», heist es weiter. Die Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed würden hingegen nur geringe Effekte auf den Schweizer Immobilienmarkt haben.

Acron Helvetia II (BX: AHBN) verkauft das Steigenberger Alpenhotel und Spa in Gstaad-Saanen an die Huus Gstaad AG. Die Zustimmung dazu haben die Aktionäre an der ausserordentlichen Generalversammlung am 3. Dezember 2015 gemäss Antrag des Verwaltungsrats erteilt. Der Gesamterlös beträgt CHF 26,29 Millionen und liegt damit rund CHF 1,5 Millionen über dem per 30. Juni 2015 ermittelten Immobilienwert bzw. rund CHF 2 Millionen über dem Einkaufspreis vom 31. März 2005. Die jährliche Ausschüttung während der 10-jährigen Haltedauer betrug durchschnittlich 6,2 Prozent. Die Gesellschaft erwartet infolge des Verkaufs eine zusätzliche Ausschüttung von CHF 80 bis 90 pro Namenaktie.

In den kleinen Gemeinden Onnen/Bonvillars am Neuenburgersee entsteht die grösste Photovoltaik-Anlage der Schweiz (52’000 m2, 35’000 Solarpanels). Ist sie auf dem Dach der entsprechenden Gebäude installiert, entspricht die Fläche ungefähr sieben Fussballfeldern. Um dieses Projekt durchführen zu können, wurde ein langjähriger Nutzungsvertrag zwischen Soleol SA und Procimmo SA abgeschlossen. Die Solarpanels werden auf dem Dach der Gebäude von Procimmo installiert, in denen unter anderem Philip Morris eingemietet ist. Die Leistung von über 8,3 Megawatt (MW) entspricht einer durchschnittlichen, jährlichen Stromversorgung von 2300 Haushalten. Arno Kneubühler, CEO der Procimmo SA, sagt dazu: «Mit der Installation solcher Solarpanels beteiligen wir uns an der ökologischen Entwicklung in der Schweiz, indem wir auf ungenutzten Dächern erneuerbare Energien erzeugen.» In naher Zukunft sind weitere Installationen auch an anderen Standorten in der Westschweiz vorgesehen. 

Der Schweizer Bauindex überwindet sein Zwischentief und steigt um 3 Punkte an. Nach einem fünf Quartale andauernden Negativtrend erwartet die Credit Suisse für das 4. Quartal 2015 ein saisonbereinigtes Umsatzwachstum von 2.1% gegenüber dem Vorquartal (–4.2% zum Vorjahresquartal). Die positiven Impulse gehen sowohl vom Hoch- (+1.9% zum Vorquartal) wie auch vom Tiefbau (+2.4%) aus. Trotzdem werde das Jahr 2015 für das Bauhauptgewerbe insgesamt deutlich weniger erfolgreich ausfallen als das Vorjahr. Die sich nun abzeichnende Bodenbildung dürfte laut CS insbesondere auf das herrschende Negativzinsumfeld zurückzuführen sein, welches den zuvor schon bestehenden Anlagenotstand nochmals massiv verschärft hat. Daher gehören Schweizer Immobilien trotz sinkender Renditen zu den bevorzugten Anlageklassen der hiesigen Investoren. In Anbetracht der hohen Liegenschaftspreise fliesse Kapital verstärkt in Immobilienentwicklungen. Die dadurch ausgelöste Bautätigkeit dürfte die Umsatzzahlen der Unternehmen des Bauhauptgewerbes stabilisieren. Gleichzeitig spricht eine möglicherweise bevorstehende weitere geldpolitische Lockerungsmassnahme der Europäischen Zentralbank dafür, dass diese Situation Bestand haben oder sich gar noch verschärfen könnte. Zusammen mit der leichten konjunkturellen Erholung, mit der die CS im 2016 rechnet (reales Wirtschaftswachstum von 1.2%), dürfte dies bewirken, dass sich die Abwärtstendenz im Bauhauptgewerbe nicht weiter fortsetzt.