Notenstein lanciert einen neuen Immobilienfonds. Der Notenstein Sustainable Real Estate Switzerland ist ein Immobilienfonds nach Schweizer Recht, der sich ausschliesslich an qualifizierte Investoren richtet. Der Fonds investiert in Immobilien in der gesamten Schweiz mit Schwerpunkt Wohnimmobilien. Daneben können auch Immobilien mit anderer Nutzung wie Büros, Verkauf, Logistik und Gewerbe erworben werden, wie Notenstein mitteilt. Es wird eine Diversifikation nach Standorten, Nutzungsarten und Mieterschaft angestrebt. Die Immobilien sollen einer Nachhaltigkeitsprüfung unterzogen werden. Dabei werden die Kriterien Energie und Umwelt, Komfort und Wohlbefinden, Nutzungsqualität und Flexibilität sowie Umfeld und Mobilität bewertet. Die Zielrendite des Fonds soll nach eigenen Angaben bei rund 3.0 % p.a. zu liegen kommen.

Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Global steigert den Verkehrswert der Liegenschaften per Ende des Geschäftsjahres 2014 auf CHF 323,6 Mio. Die Ausschüttung steigt von CHF 3.60 auf CHF 3.80, das entspricht einer Ausschüttungsrendite von 3,9%. Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund International schliesst das Geschäftsjahr 2014 mit einer Performance von 11,4% ab. Die Anlagerendite konnte auf 5,9% gesteigert werden. Die Ausschüttung wird auf CHF 41.00 erhöht.

Die Intershop Holding AG hat eine festverzinsliche Anleihe über CHF 100 Mio. mit einem Coupon von 1.125% und einer Laufzeit von acht Jahren platziert. Mittels des Erlöses sollen primär das aktuelle Finanzierungsportfolio optimiert und Investitionen in Rendite- und Entwicklungsliegenschaften finanziert werden. Mit der Ausgabe einer Anleihe will Intershop von den gegenwärtigen Bedingungen am Kapitalmarkt profitieren und die langfristige Finanzierung breiter diversifizieren. Die Zürcher Kantonalbank, die UBS AG und die Credit Suisse AG fungierten als Joint Lead Manager und die BZ Bank Aktiengesellschaft als Co-Lead Manager. Die Zulassung zum Handel an der SIX Swiss Exchange wird beantragt.

alaCasa.ch und MoneyPark haben eine Studie durchgeführt, die sich auf weiche Faktoren konzentriert. Sie untersucht die aktuellen Wünsche und Bedürfnisse der Schweizer Wohnbevölkerung. Dazu haben die beiden Unternehmen über 500 Menschen zu ihren Wohnträumen befragt. Die Studienresultate sind denn auch deutlich, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Sie zeigen auf, wovon die meisten träumen: ein geräumiges Einfamilienhaus am Stadtrand mit Seeblick, Balkon oder Terrasse, grossem Wohnzimmer und eigener Waschmaschine. Pompöse Villen mit Swimmingpool, Cheminée und grosszügiger Gartenanlage sind dagegen weniger gefragt. «Als Immobilienprofi muss man wissen, welches die Bedürfnisse der Schweizer Wohnbevölkerung sind. Leider gibt es dazu nur wenige Informationen, da sich Immobilienstudien in der Regel harten Faktoren wie Kaufpreise, Mieten, Leerstände oder Kosten widmen», sagt dazu Roman H. Bolliger, CEO von alaCasa.ch. Die Studie gibt es bei www.alacasa.ch

«Die Folgen der Frankenaufwertung werden für die binnenorientierte Immobilienbranche weniger direkt, sondern vielmehr über Zweitrundeneffekte spürbar sein. Die kommerziellen Flächen dürften die Auswirkungen am stärksten zu spüren bekommen», schreibt das Economic Research der Credit Suisse im Monitor für das erste Quartal 2015. Vor allem der Büroflächenmarkt werde die Eintrübung der Konjunktur zu spüren bekommen. «Wir rechnen für 2015 mit einer zusätzlichen Nachfrage von unter 200’000 qm, was nur noch einem Achtel der Rekordnachfrage des Jahres 2007 entspricht», schreibt die CS weiter. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses werde aich den Verkaufsflächenmarkt schwer belasten, besonders im grenznahen Raum. Investoren und Mieter waren bereits vor dem Frankenschock aufgrund der Onlinekonkurrenz verunsichert. Impulse für die Flächennachfrage dürften daher lediglich vom Bevölkerungswachstum und vonseiten ausländischer Retailketten kommen, erwartet die CS.

 

HIAG Immobilien erzielte im Geschäftsjahr 2014 mit CHF 50,4 Mio. ein Unternehmensergebnis im Rahmen der Erwartungen, wie das Unternehmen mitteilt. Unter Berücksichtigung der Einmaleffekte aus dem IPO von insgesamt CHF 1,5 Mio. betrug das Unternehmensergebnis CHF 48,9 Mio. Der hohe Vergleichswert des Vorjahres von CHF 77,9 Mio. war von besonderen Bewertungseffekten (Umzonung und Baubewilligung) geprägt. Vor dem Hintergrund des Geschäftsjahrs 2014 und der planmässigen Entwicklung in der Projektvermarktung schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 21. April 2015 die Ausschüttung einer Dividende von CHF 3,30 je Aktie vor. Die Dividende wird in Form einer für Privatpersonen mit Wohnsitz in der Schweiz steuerfreien Kapitalrückzahlung ausgerichtet. Das Liegenschaftsportfolio ist per 31. Dezember 2014 mit CHF 1,15 Mrd. bewertet und umfasst zum Stichtag 115 Liegenschaften. In Cham wurde mit dem Zukauf einer Fläche von 26‘231 qm der Standort an der Lorze um wichtige Entwicklungsflächen erweitert. Die Vergrösserung des Entwicklungspotenzials um 200 Wohneinheiten und rund 25‘000 qm Büro- und Gewerbenutzung soll zudem die Vermarktung der Bestandesliegenschaften in Cham unterstützen. Im Geschäftsjahr 2014 lag der Schwerpunkt der baulichen Tätigkeit auf den Arealen Baar und Windisch.

Zug Estates blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, wie die börsenkotierte Immobiliengesellschaft mitteilt. Die Gruppe erzielte 2014 einen Betriebsertrag von CHF 62.1 Mio. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 5.0%. Der Liegenschaftenertrag stieg dabei um CHF 2.7 Mio. auf CHF 37.5 Mio.; der Bereich Hotel & Gastronomie konnte den Ertrag in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld auf CHF 20.6 Mio. steigern. Infolge des um 5.8% tieferen Betriebsaufwands stieg das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung um 13.5% auf CHF 37.7 Mio. Der Erfolg aus Neubewertung Renditeliegenschaften (netto) war mit CHF 21.3 Mio. zwar positiv, lag aber unter dem Vorjahreswert von CHF 26.9 Mio. Zur positiven Wertentwicklung haben insbesondere die erzielten Fortschritte bei den bestehenden Entwicklungsprojekten sowie Neu- und Wiedervermietungserfolge beigetragen. Hinzu kommt ein Gewinn von CHF 0.5 Mio. aus der Veräusserung einer Wohnung in Baar. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit CHF 55.9 Mio. um CHF 0.7 Mio. unter dem Vorjahr. Das Konzernergebnis erreichte CHF 45.1 Mio. und lag damit 0.8% über Vorjahr. Unter Ausklammerung von Sonder- und Neubewertungseffekten – dem Nettoergebnis aus Neubewertung der Renditeliegenschaften, dem Gewinn aus Veräusserung von Renditeliegenschaften, dem Wertschriftenerfolg und sich daraus ergebenden latenten Steuern – resultierte eine Gewinnsteigerung um 16.1% auf CHF 24.0 Mio.

Auf dem Eigenheimmarkt konnten im vergangenen Monat – trotz der geldpolitischen Entscheide der SNB anfangs Jahr – keine signifikanten Richtungsänderungen beobachtet werden. Dies zeigen die Februar-Zahlen des ImmoScout24 IAZI Immobilienindex. Martin Waeber, Director ImmoScout24, sagtdazu in einer Medienmeldung: «Noch zeigen die SNB-Entscheide und die unterschiedliche Politik der Kreditinstitute bei der Immobilienfinanzierung keine spürbare Wirkung. Der Markt scheint – wenn überhaupt – nur mit grosser Verzögerung zu reagieren.» Bei den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen verzeichnet der Index im Februar ein Minus von 0,3 Prozent, während die Einfamilienhäuser um 0,2 Prozent zulegen konnten. In der Drei-Monats-Betrachtung haben sich die Angebotspreise für Wohneigentum damit praktisch nicht verändert. Dies sei insofern interessant, als dass auch Experten bisher damit rechneten, dass die SNB-Entscheide anfangs Jahr einen Einfluss auf die Preisentwicklung haben werden, heisst es weiter. Es bleibe abzuwarten, ob die Auswirkungen doch noch verzögert eintreten oder ob andere wirtschaftliche und politische Entwicklungen die Richtung der Preise für Wohneigentum vorgeben werden. Auf Jahresbasis zeigt der Index für Einfamilienhäuser einen Anstieg von 1,1 Prozent. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen notieren in der gleichen Periode ein Plus von 1,6 Prozent

 

Das Marktforschungsinsitut GfK wird den geplanten Neubau Suurstoffi 18 voraussichtlich im Herbst 2017 mit etwa 200 Mitarbeitenden beziehen. «Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit GfK. Das renommierte Marktforschungsinstitut wird den Unternehmungsstandort Suurstoffi zusammen mit den bereits ansässigen Unternehmungen Novartis, Swiss International School und Hochschule Luzern (HSLU) weiter stärken», sagt Tobias Achermann, CEO der Zug Estates Gruppe. GFK wählte die Suustoffi aufgrund der guten Erreichbarkeit, welche die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter erleichtere.

428 Hotels mit 64’800 Zimmern gibt es in Dubai – nun sollen die Hotelkapazitäten bis zur Weltausstellung Expo 2020 verdoppelt werden. Derzeit sind 87 neue Tophotels mit insgesamt 27’000 Zimmern in Bau, wie Tophotelprojects, Informationsdienstleister für Hotelketten und Hotelbau-Projekte, mitteilte. Auch die Erweiterung im Segment der Hotelapartments (derzeit 208 Anlagen mit 23’800 Wohneinheiten) steht an. Zur Weltausstellung (20. Oktober 2020 bis 10. April 2021) sollen 25 Millionen Besucher, davon 70 Prozent aus dem Ausland, kommen.