Der Fonds Streetbox Real Estate Fund weist ein positives erstes Halbjahr 2018 aus, wie die Fondsleitung mitteilt. Per 30. September 2018 steigt die Eigenkapitalrendite («Return on Equity») über zwölf Monate auf 10.15% (gegenüber 7.91% per 30.9.2017). Die Anlagerendite beträgt über die ersten sechs Monate 3.31% (gegenüber 3.19% per 30.9.2017). Der Nettoinventarwert (NIW) liegt per 30. September 2018 bei CHF 277.90 pro Anteil (gegenüber CHF 265.50 im Vorjahr). Die Mietzinseinnahmen des Fonds steigen per Ende September 2018 auf CHF 4’346’675.- (gegenüber CHF 3’976’477.- per 30.9.2017), was einer Erhöhung um 9.3% im Vergleich zur gleichen Berichtsperiode im vergangenen Jahr entspricht. Das Total der Erträge liegt bei 4’408’919.- (gegenüber CHF 4’457’910.- per 30.9.2017), wobei sich die gesamten Aufwände auf CHF 3’344’810.- beziffern (gegenüber 2’750’815.- per 30.9.2017). Die Betriebsgewinnmarge (EBIT-Marge) beläuft sich auf 50.77% (gegenüber 61.01% per 30.9.2017), der Gesamterfolg des Rechnungsjahres liegt bei CHF 3’643’148.- (gegenüber CHF 3’333’162.- per 30.9.2017). Das Nettofondsvermögen beträgt CHF 113.7 Mio. per 30. September 2018, während sich das Gesamtfondsvermögen auf CHF180.2 Mio. beläuft. Die Fremdfinanzierungsquote liegt bei 31.45% (gegenüber 29.99% per 30.9.2017). Die Mietzinsausfallquote sinkt auf 19.42% (gegenüber 27.11% per 30.9.2017). Die TER REF (GAV) reduziert sich ebenfalls auf 0.97% (gegenüber 0.99% per 30.9.2017).

Schweizer Holz und Beton gehören zu den beliebtesten Baumaterialien. Das ergibt eine Umfrage Vereinigung staatlicher und kommunaler Leiter Immobilien (VSLI). Der Grossteil der Befragten befasst sich bereits mit dem Thema «Bauen mit Schweizer Holz», wobei der Rohstoff vor allem bei Schul- und Verwaltungsbauten und Werkhöfen zum Einsatz gelangt. Als Grund wird die kürzere Bauzeit, das angenehme Raumklima und die positive Wahrnehmung bei der Bevölkerung angegeben. Interessant ist, dass Gemeinden unter 10’000 Einwohner bereits eine Vielzahl von Holzbauten realisiert haben. Hingegen haben grössere Städte Nachholbedarf. Die Erfahrungen mit dem Bau und Unterhalt sind mehrheitlich positiv. Als wichtigste Motivation für das Bauen öffentlicher Gebäude mit Schweizer Holz werden die ökologische Bauweise, kürzere Bauzeiten dank vorgefertigten Elementen, geringere Emissionen aufgrund kürzerer Transportwege sowie die nachhaltige Waldbewirtschaftung angegeben. Von September bis Oktober 2018 führte die Vereinigung staatlicher und kommunaler Leiter Immobilien (VSLI) im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) diese Umfrage durch. Befragt wurden alle Schweizer Kantone und rund 500 Städte und Gemeinden zum Bauen öffentlicher Gebäude mit Holz.


Der Bauindex verharrt im 4. Quartal 2018 auf dem Stand von 138 Punkten. Die Credit Suisse erwartet im Vergleich zum Vorquartal eine Seitwärtsbewegung der saisonbereinigten Umsätze sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau. Damit dürfte das für das Bauhauptgewerbe bezüglich Umsatz erfolgreiche Vorjahr 2018 nicht mehr erreicht werden. Deshalb prognostiziert die CS einen Umsatzrückgang von rund 4%. Die robuste Konjunktur, das steigende Beschäftigungswachstum und die Unterstützung der noch immer präsenten Negativzinsen seien indes konstruktive Vorzeichen für einen guten Start in das Jahr 2019. Ein Sorgenkind bleibe jedoch der Wohnungsbau. In der Schweiz steht inzwischen jede vierzigste Mietwohnung leer, in vielen Regionen ausserhalb der Zentren gar deutlich mehr. Zwar hat der Wohnungsbau zuletzt etwas nachgelassen, doch schon heute scheint klar, dass auch im kommenden Jahr mehr Mietwohnungen auf den Markt kommen werden, als dieser zu absorbieren vermag. Die Frage ist: Wann ist der Punkt erreicht, an dem Investoren das Verhältnis zwischen Rendite und Risiko als nicht mehr attraktiv erachten? Tatsächlich ist im 3. Quartal 2018 das Volumen der baubewilligten Wohnungen rund 20% tiefer ausgefallen als im Vorjahr. Dieser Rückgang dürfte sich ab dem 2. Halbjahr 2019 in den Umsätzen der Baumeister bemerkbar machen. Ob er vorübergehend ist oder ob damit die Trendwende eingeleitet ist, bleibt laut CS vorerst offen.

Die Akara Funds AG hat für den Akara Diversity PK (Akara Swiss Diversity Property Fund PK) die dritte Kapitalerhöhung abgeschlossen. Dem Fonds fliessen nach Zuteilung der Anteile Mittel in der Höhe von rund CHF 194.2 Mio. zu. Diese dritte Kapitalerhöhung des im Oktober 2016 lancierten Immobilienfonds wurde nach Angaben der Fondsgesellschaft überzeichnet. Es sind neu 628’320 Anteile im Umlauf, verteilt auf total 73 Anleger. Die zwei grössten Anleger halten rund 32%, die fünf grössten Anleger rund 54% und die zehn grössten Anleger rund 71%. Liberiert werden die neuen Anteile am 30. November 2018. Die entsprechenden Mittel sollen verwendet werden, um einerseits im Rahmen der Anlagepolitik des Fonds in Immobilienwerte und Immobilienprojekte in der ganzen Schweiz zu investieren und andererseits, um kurzfristiges Fremdkapital abzubauen.

Die europäischen Büroimmobilienmärkte zeigen sich insgesamt in guter Verfassung. Trotz der jüngsten Eintrübung des Geschäftsklima-Index profitieren sie von weiterhin positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der dynamische Beschäftigungsaufbau führt zu hoher Flächennachfrage und lebhafter Vermietungstätigkeit. Die Ratingagentur Scope hat für die 20 wichtigsten europäischen Büroimmobilienmärkte die Mietpreisprognosen aktualisiert: Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Prognosen für sechs Standorte erhöht, für zwölf Standorte wurden sie gesenkt. In 14 der 20 untersuchten Standorten ist die aktuelle Leerstandsquote auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Die Scope-Analysten erwarten in den kommenden fünf Jahren für Berlin mit durchschnittlich 3,5% p.a. die höchsten Mietpreiszuwächse. Damit verteidigt Berlin seinen Spitzenplatz im Ranking knapp vor Madrid (3,4% p.a.). Bereits in den vergangenen drei Jahren wuchs die Anzahl der Büroarbeitsplätze in Berlin jährlich um 4,5%. Scope erwartet eine Fortsetzung des dynamischen Beschäftigungswachstums in Berlin. London nimmt mit einem erwarteten Wachstum von 1,0% p.a. wie schon im Vorjahr den letzten Platz ein. Zwar konnte sich der Londoner Büroimmobilienmarkt gegenüber der Vorjahresprognose (0,7% p.a.) leicht verbessern, er liegt aber weiterhin deutlich unterhalb des durchschnittlichen Mietpreiswachstums der vergangenen fünf Jahre (4,4% p.a.). Über alle 20 betrachteten Büroimmobilienmärkte zeigt Amsterdam den kräftigsten Zuwachs. Die Scope-Analysten erhöhen die Mietpreisprognose für die kommenden fünf Jahre von 2,8% auf 3,2% p.a. Amsterdam verbessert sich damit von Rang sechs auf drei. Den stärksten Rückgang der Mietpreisprognose verzeichnet Dublin. Aktuell erwarten die Scope-Analysten für die kommenden fünf Jahre Zuwächse von 2,0% p.a. In der Vorjahresprognose waren es noch 2,9% p.a. Dublin rutscht damit von Rang vier auf elf.

Für die 30. Ausgabe von «Main Streets Across the World» sammelte Cushman & Wakefield Daten von 446 Top- Geschäftstrassen. Die Spitzenränge 2018 haben sich gegenüber letztem Jahr leicht verändert: Die Einkaufsstrasse mit den höchsten Mietzinsen ist neu die Causeway Bay in Hongkong, während die New Yorker 5th Avenue aufgrund gesunkener Durchschnittsmieten auf Platz zwei gerutscht ist. Die drittteuerste Einkaufsstrasse ist wie bisher die New Bond Street in London, gefolgt von der Pariser Avenue des Champs Elysées (2017: Rang 5) und der Via Montenapoleone in Mailand (2017: Rang 4). Die teuerste Schweizer Einkaufsstrasse, die Zürcher Bahnhofstrasse, befindet sich im weltweiten Ranking erneut auf Platz 9. Auch in der Schweiz gewinnt der Online-Handel weiter an Bedeutung, inbesondere im unteren und mittleren Fashion- Segment. Gleichzeitig führt der starke Schweizer Franken vermehrt dazu, dass Schweizer Konsumenten in EU-Ländern einkaufen. Nichtsdestotrotz sind neue Retailer in den Markt eingetreten, im Luxussektor zum Beispiel Dolce & Gabbana oder Saint Laurent und im mittleren Segment Marken wie Rituals, Pinko, Gant, Oris und Hunkemöller. Gastrobetriebe wie Five Guys, Black Tap oder B.Good sind innovative Treiber des Gastronomiesektors. Es gibt zudem immer mehr Shop-Konzepte in «jungen» Branchen wie Gesundheit, Fitness oder Wellness.

Die Rechtskommission des Ständerates hat diverse Vorstösse zur Modernisierung der Mietzinsvorschriften behandelt. Sie unterstützte einen Vorstoss zur Stärkung von Treu und Glauben beim Abschluss von Mietverträgen. Zudem will sie den Nachweis der Orts- und Quartierüblichkeit vereinfachen. Zufrieden mit diesen Entscheiden ist der Hauseigentümerverband Schweiz, wie er mitteilt. Ein orts- und quartierüblicher Mietzins ist gemäss Gesetz nicht missbräuchlich. Das Gesetz legt allerdings nicht fest, wie man die orts- oder quartierüblichen Mietzinsen erheben muss. Der Zweck der gesetzlichen Mieterschutzbestimmungen sei der Schutz vor Missbräuchen und nicht eine generelle Umverteilung zulasten der Vermietenden. Dem habe die Rechtskommission des Ständerates Rechnung getragen und einen Vorstoss zur gesetzlichen Präzisierung der Anfechtungsvoraussetzungen unterstützt, schreibt der HEV. Die Rechtskommission des Nationalrates kann nun einen entsprechenden Gesetzesvorschlag ausarbeiten. Ein weiterer Vorstoss mit dem Zweck, die heutigen Regeln des Bundesgerichts zur Berechnung der zulässigen Rendite zu vereinfachen und den wirtschaftlichen Aktualitäten anzupassen, hat die Kommission abgelehnt. Die Kommission hat stattdessen eine Kommissionsmotion zur generellen Prüfung der Mietzinsregeln verabschiedet.

Der Stadtrat von Wädenswil hat die Teilrevision der Nutzungsplanung und des entsprechenden privaten Gestaltungsplans befürwortend an den Gemeinderat überwiesen. Mit der positiven Beurteilung durch den Stadtrat wurde ein weiterer Meilenstein in der Umnutzung des ehemaligen Industrieareals «AuCenter» erreicht. Der «AuPark» ist ein Entwicklungsareal der Intershop-Gruppe. Neben der Kantonsschule für das linke Zürichseeufer sollen im «AuPark» etwas mehr als 200 neue Wohnungen sowie eine ergänzende Quartierversorgung entstehen. Im Herzen der Anlage kommt als verbindendes Element und attraktive Begegnungszone für die Bevölkerung von Au ein grosszügiger öffentlicher Park mit Spielplatz zu liegen.

Die seit April 2017 börsennotierte Immobilienentwicklerin Consus Real Estate übernimmt den Konkurrenten SSN und schwingt sich damit zur Nummer eins unter den Projektentwicklern in Deutschland auf. Das berichtet das Handelsblatt. Der Zusammenschluss habe aktuell 2,1 Millionen Quadratmeter Wohn- und Gewerbeflächen im Bau, wobei der Wohnungsbau überwiegt. Conus verweist damit die Bremer Zech Gruppe auf Platz zwei. Der neu formierte Konzern erwartet rund zehn Milliarden Euro Verkaufserlös für die aktuell im Bau und in Planung befindlichen Projekte. Strategie ist es, die Bauvorhaben vor Fertigstellung zu verkaufen. Bei solchen sogenannten Forward Deals nimmt der Käufer dem Entwickler einen Teil des Risikos ab, etwa das Risiko der Vollvermietung, und zahlt dafür einen geringeren Preis als für ein vollvermietetes Gebäude. Angesichts der Wohnungsknappheit in deutschen Städten haben Vermieter zurzeit keine grosse Mühe Mieter zu finden. Grosse Wohnungsprojekte sind zurzeit bei Versicherern und Altersvorsorgeeinrichtungen gefragte Investitionsobjekte. Consus zahlt für SSN rund 470 Millionen Euro, davon 255 Millionen Euro in bar und weitere 215 Millionen in Form eigener Aktien. Hinter Conus steht die Luxemburger Gesellschaft Aggregate Holding, die über sich nicht viel mehr sagt, als dass sie eine Immobiliengesellschaft ist, die sich auf Investitionen in Projektentwicklungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern konzentriert, berichtet das Handelsblatt weiter.

Gleich zwei Auszeichnungen kann die UBS für ihre Immobilienfonds entgegen nehmen: Wie bereits schon für 2016, gewinnt UBS Sima auch für das Jahr 2017 den MSCI Award in der Kategorie «Best Performing Balanced Fund for Switzerland», mit der höchsten Gesamtrendite bezogen auf den All Property Benchmark, annualisiert über drei Jahre bis Dezember 2017. MSCI ist ein Anbieter von Portfolio Bau- und Risikomanagement-Tools für globale Investoren. Dieser jährliche Award zeichnet europäische Immobilienfonds aus, die in den jeweiligen europäischen Ländern während drei Jahren bis Dezember 2017 outperformed haben. Die zweite Auszeichung kommt aus Basel: Alle fünf Jahre vergeben die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft die «Auszeichnung Guter Bauten» und in diesem Jahr wurde UBS Swissreal gleich für zwei seiner Liegenschaften ausgezeichnet. Zum einen für das Hotel Nomad, welches Anfang 2016 Eröffnung feierte und sich am Brunngässlein in der Stadt Basel befindet; und zum anderen für die Magnet-Achse auf dem Magnet Areal in Pratteln, welche 2013 fertiggestellt wurde. Beim Projekt Magnet-Achse handelt es sich um die Haupterschliessungsstrasse des ganzen Areals. Die gesamte Strasse wurde mit einem neuen Belag versehen sowie die Signaletik für die Verkehrsführung erneuert, mit dem Zweck, die Orientierung und Adressbildung einzelner Firmen zu verbessern. Es wurden zudem zentrale Aufenthaltsräume im Freien errichtet und zusätzliche Bäume gepflanzt, um Bereiche zum Verweilen zu schaffen.