Der «Vontobel Sustainable Real Estate Switzerland» führt bis am 22. November (14 Uhr) eine Kapitalerhöhung von maximal rund CHF 50 Mio durch, wie die Vertriebspartnerin und Nachhaltigkeitsberaterin Sustainable Real Estate AG bekannt gibt. Der Fonds hat seit seiner Gründung im Mai 2015 ein Portfolio mit über 500 Wohnungen im günstigen bis mittleren Preissegment aufgebaut. Im Geschäftsjahr 2018/19 belief sich die Anlagerendite auf 4.34%. Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2018/19 beträgt CHF 2.14 pro Aktie. Per 1. Juli 2019 wurde die Managementfee von 0.625% auf 0.425% (bezogen auf das Gesamtfondsvermögen) gesenkt. Das aktuelle Immobilienvermögen des Fonds beträgt rund CHF 260 Mio. Weitere rund CHF 6 Mio seien durch zwei laufende Bauprojekte vertraglich gebunden, heisst es weiter. Die Fremdfinanzierungsquote beträgt derzeit rund 22% (rund CHF 57 Mio). Maximal zulässig sind 33%. Der Erlös der Kapitalerhöhung werde für den quantitativen und qualitativen Ausbau des Portfolios verwendet. Dazu gehöre die Fertigstellung zweier Neubauprojekte, die Akquisition bestehender Liegenschaften und eines Neubauprojekts sowie Sanierungen im vorhandenen Portfolio. Zunächst werde die aktuelle Fremdfinanzierung, welche in einer flexiblen Kreditlinie besteht, reduziert. Die angesprochenen Investitionen werden dann über sukzessive Erhöhung der Kreditlinie finanziert. Nach der Kapitalerhöhung könne inklusive Fremdfinanzierung ein Portfolio von bis zu ca. CHF 370 Mio. aufgebaut werden, heisst es weiter. Vier bisherige Aktien berechtigen zur Zeichnung einer neuen Aktie. Während der Bezugsfrist nicht ausgeübte Bezugsrechte verfallen wertlos und ohne Entschädigung. Es findet kein offizieller Handel der Bezugsrechte statt. Die Bezugsrechte sind jedoch frei übertragbar. Der Fonds investiert in Gebäude in der ganzen Schweiz mit Schwerpunkt Wohnimmobilien. 
Die Liberierung ist am 27. November.

Der Velounterstand eines Mehrfamilienhauses des Immobilienfonds Vontobel Sustainable Real Estate Switzerland in Liestal wurde mit dem Schweizer Solarpreis 2019, Kategorie Energieerzeugung, ausgezeichnet. Die knapp 33 kW starke Photovoltaik-Anlage dient grösstenteils zur Eigenversorgung der 34 Wohnungen. Sie liefert auch Energie für ein exklusiv den Mietern zur Verfügung stehendes elektrisches Carsharing-Fahrzeug. Die jährlich erzeugten rund 28’000 kWh decken rechnerisch fast 40% des Strombedarfs der 34 Wohnungen. Dach und Südwand des Velounterstands sind komplett aus transparenten Glas-Glas-Solarmodulen. Dies bietet nicht nur Witterungsschutz, sondern lässt auch genügend Licht in das Innere, so dass tagsüber keine zusätzliche Lichtquelle benötigt wird. Klaus Kämpf, Geschäftsführer Sustainable Real Estate AG und Nachhaltigkeitsberater des Vontobel Sustainable Real Estate Switzerland freut sich über den Velounterstand, der auch durch seine besondere Ästhetik besteche.

Im Bereich des eigenen Zuhauses erfreut sich die Videoüberwachung immer grösserer Beliebtheit. Es gibt verschiedenste Gründe, weshalb eine Kamera eingesetzt wird. Über die Gesamtschweiz betrachtet ist der meistgenannte Grund die Sicherung von Beweismaterial bei Diebstählen (82%). Und auch bei einem unguten Gefühl mit fremden Personen im eigenen Zuhause kann eine Überwachung Aufklärung bringen (71%). Das geht aus einer Umfrage von homegate.ch hervor. Allerdings empfinden 54% der Befragten die Überwachung von Personen ohne ihr Wissen im eigenen Zuhause als unmoralisch. Etwa ein Viertel ist der Ansicht, dass zu viel Überwachung schlecht ist. Im Tessin sieht ein Drittel der Teilnehmer die Videoüberwachung von Babys oder Haustieren aber als einen Sicherheitsvorteil. Etwa ein Drittel der Schweizer Befragten gab an, dass schon mal bei ihnen selbst oder bei ihren Nachbarn eingebrochen wurde. 16% der Befragten aus der Westschweiz haben schon mal einen Einbruch erlebt. Im Tessin liegt der Anteil mit 7% deutlich tiefer. Insbesondere bei 55+ Jährigen (23%) und Mehrpersonen-Haushalten ohne Kinder (16%) verschaffte sich ein Einbrecher schon mal widerrechtlich Zutritt. Zu den häufigsten Massnahmen zum Schutz vor Einbrecher gilt, keine Spuren über die eigene Abwesenheit zu verbreiten (38%). Auf Platz zwei wird das Licht brennen lassen oder eine Zeitschaltuhr genannt (32%). Auf Platz drei wird das Schliessen von Rollläden (24%) erwähnt, gefolgt von einer Alarmanlage (13%) oder der Adoption eines Hundes (10%).

«Pre-Check SNBS 2.0» heisst ein kostenloses Werkzeug zum schnellen und einfachen Einschätzen der Nachhaltigkeit von Hochbauprojekten, welches das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz NNBS veröffentlicht. Laut NNBS ist es vor allem für Architekten, Investoren und Bauherrschaften, die ohne vertiefte Fachkenntnisse das Nachhaltigkeitspotenzial eines Projekts abklären wollen, gedacht. Dadurch lasse sich frühzeitig feststellen, auf welche Aspekte zu achten ist und wo die Herausforderungen liegen. Die Vorprüfung mit dem Tool erlaubt es, sich in der frühen strategischen Phase rasch einen Überblick über die Stärken und Schwächen eines Projekts zu verschaffen oder verschiedene Immobilien miteinander zu vergleichen. Der Pre-Check lasse sich ohne grossen Aufwand durchführen: Je nach Projektumfang dauert er 30 bis 120 Minuten. Durch das Beantworten von einfachen Fragen zum Projekt wird dieses auf Nachhaltigkeit geprüft. Berechnungen oder aufwändige Recherchen im Vorfeld sind nicht nötig. Die Resultate werden anschliessend anhand von Grafiken dargestellt. Zudem identifiziert der Pre-Check auch mögliche Stolpersteine auf dem Weg zur nachhaltigen Immobilie. Als Basis für das Tool, das in dieser Form einzigartig ist, dient der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS 2.0 Hochbau.

Die Schweizer Anlagestiftung AFIAA hat im Rahmen eines Asset Deals ein weiteres Bürogebäude in New York erworben, teilt AFIAA mit. Die Immobilie mit der Adresse 158 West 27th Street liegt im Stadtteil Manhattan und ist bereits das dritte Investment von AFIAA in New York und das zweite in diesem Jahr. Ingo Bofinger, Geschäftsführer der AFIAA Anlagestiftung für Immobilienanlagen im Ausland, ist überzeugt, dass die New Yorker Immobilie sich optimal zur Weiterentwicklung des Portfolios von AFIAA eignet: «Dieser jüngste Ankauf bekräftigt unsere strategische Ausrichtung auf globalem Level und unterstreicht unsere fokussierten Wachstumspläne.» Wie bereits bei den beiden vorherigen Investments in New York erfolgte der Ankauf für das Portfolio der Anlagegruppe AFIAA Global, die in Europa, Nordamerika und Australien investiert. Das im Jahr 1913 errichtete und zwischen 2012 und 2018 umfassend renovierte Gebäude liegt in Midtown South Manhattan im Teilmarkt Chelsea und bietet insgesamt 118 074 Quadratfuss (rund 10 970 Quadratmeter) Nutzfläche. Davon entfallen 97 526 Quadratfuss beziehungsweise rund 9 060 Quadratmeter auf Büroflächen. Die verbleibenden 19 228 Quadratfuss beziehungsweise rund 1786 Quadratmeter stehen für Retail-Nutzungen zur Verfügung. Derzeit ist das Gebäude zu 92 Prozent vermietet. Zu den Mietern gehören unter anderem die Unternehmen Furnished Quarters, Barton Hall und Planet Fitness.

Die Akara Funds AG führt in der Zeit vom 28. Oktober 2019 bis zum 29. November 2019 (12.00 Uhr) eine weitere Kapitalerhöhung, die insgesamt fünfte Kapitalerhöhung, für den von ihr lancierten Akara Diversity PK durch. Dabei wird ein Emissionsvolumen von maximal 117’810 neuen Anteilen angestrebt, teilt Akara mit. Zwanzig (20) bisherige Anteile berechtigen zum Bezug von drei (3) neuen Anteilen zum Ausgabepreis von je CHF 1110 netto. Die Emission wird auf einer «best effort basis» im Rahmen eines Bezugsangebots an die gemäss Fondsvertrag zugelassenen Anleger in der Schweiz durchgeführt. Die genaue Anzahl der auszugebenden Anteile ergebe sich aus der Anzahl der eingegangenen Zeichnungen, heisst es weiter. Nicht gezeichnete Anteile werden nicht emittiert, wodurch sich das angegebene Maximum der neu auszugebenden Anteile reduzieren wird. «Die Fondsleitung wird die Anleger spätestens am 16. Dezember 2019 über die definitive Anzahl der neu zu emittierenden Anteile informieren. Die Liberierung der neu auszugebenden Anteile erfolgt am 20. Dezember 2019», schreibt Akara. Der Emissionserlös werde dazu verwendet, einerseits im Rahmen der Anlagepolitik des Fonds in Immobilienwerte und Immobilienprojekte in der ganzen Schweiz zu investieren und andererseits, um kurzfristiges Fremdkapital zurückzuführen.

Zwar sind in Europa Neueröffnungen von Einkaufszentren, wie schon im Vorjahr, insgesamt rückläufig. Das liegt jedoch primär an der wirtschaftlich schwächelnden Türkei – gleichzeitig sind dort europaweit die meisten Malls in Bau. In fast allen europäischen Ländern blieb der Markt im ersten Halbjahr 2019 stabil oder verbesserte sich leicht.

Rund 863’000 qm neue Mall-Flächen wurden in der ersten Jahreshälfte 2019 europaweit erstellt. Das geht aus dem neusten Shoppingcenter Report von SPG Intercity und Cushman & Wakefield hervor. Aufgrund seiner Grösse steht Russland punkto Neueröffnungen an erster Stelle. Es wurden Einkaufszentren mit rund 200’000 qm Fläche eröffnet (+ 13 % im Jahresvergleich), mehr als die Hälfte davon allein in Moskau. Nach Russland sind laut dem Report die aktivsten Entwicklungsmärkte Italien, Polen, Frankreich und Deutschland. Auch wenn in der Türkei weniger Malls eröffnet wurden, so erfährt das Land derzeit den grössten Zuwachs: Rund 1,5 Mio. qmShoppingcenter-Fläche befinden sich derzeit in Bau und werden voraussichtlich bis 2020 eröffnet. Ein beträchtlicher Anteil an den 5,4 Mio. qm,die zurzeit europaweit gebaut werden. Für Investoren interessante Märkte sind zum einen Städte mit grosser Bevölkerungszahl, aber auch kleinere Ortschaften mit hoher Besucherfrequenz. Grossstädte haben ihren Anteil an der Entwicklung von 25 % im Jahr 2016 auf 41 % im ersten Halbjahr 2019 gesteigert. In ausreichend versorgten Grossstädten verlagert sich das Interesse der Investoren auf kleinere Städte, hält die Studie weiter fest. Auch ist eine lebhafte Aktivität auf dem Factory-Outlet-Markt auszumachen, insbesondere in Mittel- und Osteuropa. «Der Schweizer Markt ist für internationale Retailer nach wie vor von Interesse. Dies wird durch die kürzlich erfolgten Eröffnungen von Muji und Xiaomi im Einkaufszentrum Glatt verdeutlicht», ergänzt Gabriela Brandenberg, Head Office and Retail bei SPG Intercity Zurich. (Foto: Muji und Xiaomi im Einkaufszentrum Glatt)

Der Versicherer Helvetia und der vor über zwei Jahren übernommene Hypothekenspezialist Moneypark vertiefen ihre Zusammenarbeit. Die Hypothekenbewirtschaftung wird neu von der Moneypark-Tochter Finovo, ausgeführt, teilt Helvetia mit. Finovo war 2016 von drei ehemaligen ZKB-Bankern gegründet und 2018 von Moneypark gekauft worden. Bereits Ende 2016 war Moneypark an Helvetia übergegangen. Für die bisherigen Helvetia-Kunden ändere sich nichts. Die Mitarbeitenden erhalten das Angebot, zu vergleichbaren Konditionen zu Finovo zu wechseln.

.

Manegg ist eines der letzten grossen Entwicklungsgebiete der Stadt Zürich. 2011 wurde mit der Inkraftsetzung des privaten Gestaltungsplans Manegg die Grundlage für die Zukunft des ehemaligen Industriestandorts im Süden der Stadt geschaffen. In direkter Nachbarschaft mit Greencity und dem Sihlbogen entwickelt es sich zu einem neuen urbanen Quartier in unmittelbarer Nähe zur Sihl in Wollishofen im Süden der Stadt Zürich. Nun wurde mit der Grundsteinsetzung offiziell mit den Bauarbeiten für die Liegenschaft C begonnen. Bis 2022 wird die ausführende Totalunternehmerin Steiner AG im Rahmen dieses Teilprojektes 101 Genossenschaftswohnungen sowie Gewerbeflächen für die Baugenossenschaft des Eidgenössischen Personals BEP errichten.

Die Anlagestiftung UBS AST-Kommerzielle Immobilien Schweiz schliesst das Geschäftsjahr 2018/19 mit einer soliden Performance von 4,3% ab. Die Ausschüttung beträgt unverändert CHF 35.- pro Anspruch, teilt UBS mit. Die Anlagegruppe verfügt über ein, bezüglich Nutzung und geographischer Lage, breit diversifiziertes Immobilienportfolio von 41 Liegenschaften mit einem Marktwert von rund CHF 688 Mio. Die Mietzinseinnahmen wurden um 5 Prozent auf CHF 36,7 Mio. gesteigert. UBS AST-KIS ging im abgelaufenen Geschäftsjahr neue strategische Partnerschaften mit neuen Mietern ein und konnte grössere auslaufende Mietverträge zu verlängern. Auch die Anlagestiftung UBS AST Immobilien Schweiz hat die Marktposition weiter gestärkt. Die Entwicklung des Bestandesportfolios mit erfolgreichen Sanierungs- und Neubauprojekten führte zu einer Anlagerendite von 6,4 Prozent. Durch einen Mietertragszuwachs von 8 Prozent wurde die Ertragskraft weiter gestärkt. Wachsen konnte das Portfolio durch eine weitere Sacheinlage in Lugano. Per Geschäftsabschluss weist das Portfolio, bestehend aus 131 Liegenschaften, einen Marktwert von rund CHF 2281 Mio. auf.