Über eine Million Kunden pilgern jährlich in die Ikea nach Rothenburg LU. Dass seit fünf Jahren gleich neben dem Möbelhaus ein Shoppingcenter steht, ist vielen Konsumenten offenbar nicht bewusst. Das Walige Shopping – ein Retailpark mit 5700 Quadratmetern Einkaufsfläche – in dem sich die Geschäfte Melectronics, Dosenbach, Ochsner Sport, Chicorée und das One Fitness Center befinden, steht im Schatten der grossen Schwester Ikea, schreibt die Neue Luzerner Zeitung. Das wollen die neuen Besitzer nun ändern. Im März dieses Jahres kaufte die Immobilienfirma Helvetica Swiss Commercial AG die Liegenschaft der Vorbesitzerin und Erbauerin Ikea ab. Seither sei man daran eine neue Strategie für das Zentrum zu entwickeln, heisst es weiter. Es geht um eine Neupositionierung und auch um einen neuen Namen. Auch der Angebotsmix stehe zur Diskussion, etwa mit exklusiven Geschäften und Gastronomie.

Der Verwaltungsrat der Mobimo Holding AG hat Daniel Ducrey zum neuen CEO der Mobimo ernannt. Er wird im April 2019 die Nachfolge von Christoph Caviezel antreten, wie das börsenkotierte Unternehmen mitteilt. In einem umfassenden Selektionsprozess kam der Verwaltungsrat zum Schluss, dass Daniel Ducrey aufgrund seiner überzeugenden Persönlichkeit und seinem umfassenden Leistungsausweis in der nationalen sowie internationalen Immobilienbranche eine ideale Besetzung für diese Position ist. Daniel Ducrey wird am 1. März 2019 in das Unternehmen eintreten und sich in seine Aufgabe einarbeiten. Er wird die CEO-Funktion am Tag nach der Generalversammlung vom 2. April 2019 übernehmen. Der 54-jährige Daniel Ducrey ist Architekt FH und begann seine Berufskarriere als Projektleiter in einer Generalunternehmung. Nach 10 Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen bei der Losinger Construction AG wechselte er 2009 in die Geschäftsleitung der Steiner Group. Nach der erfolgreichen Reorganisation der Westschweiz Aktivitäten baute er eine Tochtergesellschaft in Indien auf und wirkte von 2015 bis Mitte 2018 als CEO der Steiner Group.

Bernadette Koch (50) wird neu zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Bernadette Koch war bis Mitte 2018 Wirtschaftsprüferin und Partnerin der Ernst & Young und betreute unter anderem zahlreiche Immobilienmandate. Zudem bearbeitete sie in den letzten Jahren als Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschaftsprüfung Schwerpunktthemen wie Digitalisierung, Produktivität, Change Management, Personalentwicklung und Diversity. Sie soll Wilhelm Hansen als Mitglied des Audit Committee ersetzen, der wie bereits kommuniziert nach 11 Jahren Wirken im Verwaltungsrat der Mobimo altershalber nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird. Wie bereits an der letzten Generalversammlung vom 27.03.2018 angekündigt, wird Christoph Caviezel der Generalversammlung vom 2. April 2019 zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.

Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality hat das Hotel Fairmont Le Montreux Palace in Montreux verkauft. Der Fonds plant eine erhöhte Ausschüttung von CHF 3.30. Der vorliegende Verkauf des Fünfsternehotels Fairmont Le Montreux Palace ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Restrukturierung des Portfolios, gibt die Credit Suisse bekannt. Das im Jahr 1906 gebaute Hotel mit 236 Zimmern und Suiten befindet sich in Montreux am Ufer des Genfersees. Der Verkaufsvertrag wurde am 
22. Oktober 2018 notariell beurkundet. Der Eigentumsübertrag findet Ende 2018 statt. Der Verkaufspreis liegt im Rahmen des aktuellen Verkehrswerts. Mit dem Verkauf des Hotels reduziert sich die Hotelquote des Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality (CS REF Hospitality, Valor 11876805). Zudem reduziert sich die Fremdfinanzierungsquote aktuell auf unter 26 Prozent der Verkehrswerte.

Auf dem Mattenhof in Luzern Süd entsteht ein Quartier mit eigener Identität. Eine Stadt in der Stadt, wo Menschen sich entfalten, unterhalten, zusammenfinden und vernetzen. Das war die Vision aus städtebaulicher Sicht. Beim Baustellenrundgang vom letzten Samstag wurde klar: die Marschrichtung stimmt. Am Tag der offenen Baustelle öffnete die Arealentwicklerin Mobimo die Baustelle und gewährte Einblicke in die Mikropole. Zehn Infoposten klärten die Besucherinnen und Besucher über das übergeordnete Verkehrskonzept, die Neugestaltung des Bahnhofplatzes, über Architektur und Städtebau, die Energiegewinnung, Kunst am Bau und über weitere Themen auf. Auch die Musterwohnung, die Hotellobby und die Dachterrasse des Hochhauses standen den Besuchern offen. Neben Themen wie Nachhaltigkeit, Aufenthaltsqualität, Energie und Mobilität lieferte vor allem das künftige Zusammenleben der Community im neuen Quartier viel Stoff für angeregte Gespräche. Arealmanager William White von der Mobimo ist zufrieden mit dem Tag der offenen Baustelle: «Es freut uns sehr, dass so viele Leute gekommen sind. Offensichtlich ist das Interesse an der Mikropole gross.» Jetzt geht es am Mattenhof ganz schnell. Schon in einigen Monaten werden die ersten Mikropolitans einziehen. Bis dahin gibt es zwar noch einiges zu tun. Doch die Grundlage für das neue Quartier ist gelegt.

Am 10. Februar 2019 stimmen die Schweizer Stimmberechtigten über die Zersiedelungsinitiative ab. Der Vorstand des HEV Schweiz hat die Nein-Parole dazu beschlossen, teilt der Verband mit. Die Initiative der jungen Grünen sei zu radikal und ignoriere die Fortschritte, die mit der Revision des Raumplanungsgesetzes seit 2014 bereits erzielt wurden. Die Initianten verlangen eine nach innen gerichtete Siedlungsentwicklung sowie einen vollständigen Einzonungsstopp. In Zukunft sollen Bauzonen nur noch ausgeschieden werden können, wenn an anderer Stelle eine gleichwertige Fläche ausgezont wird. Ausserdem verlangt die Initiative, dass ausserhalb der Bauzone nur noch standortgebundene sowie Bauten für die bodenabhängige Landwirtschaft gebaut werden dürfen. Das revidierte Raumplanungsgesetz (RPG), welches am 1. Mai 2014 in Kraft trat, erfülle die Forderungen der Initianten bereits weitestgehend, ist der HEV überzeugt. Es lenkt die Siedlungsentwicklung nach innen und legt fest, dass Gemeinden nur noch über Bauzonen für den Bedarf der nächsten 15 Jahre verfügen dürfen. Dem Siedlungsbereich werde somit ein enges Korsett verpasst und das Kulturland wurde besser geschützt. Ein vollständiger Einzonungsstopp sei angesichts des erwarteten Bevölkerungswachstums völlig unrealistisch – bis 2045 sollen gemäss dem mittleren Szenario des Bundes über 10 Millionen Menschen in der Schweiz leben.

Die Avobis Group arbeitet künftig im Bereich der Digitalisierung enger mit der Hypothekarbank Lenzburg (HBL) zusammen. Avobis wird die Kredite für ihre Kunden mit der Open-Banking-Plattform Finstar abwickeln. Im Fokus stehe insbesondere die Kernfunktionalität von Finstar mit Stammdaten und Kontoführung, heisst es in einer Mitteilung. Weiter könne die Avobis Group von den Zahlungsverkehrsoptionen der Open-Banking-Plattform der Hypothekarbank Lenzburg profitieren. Im Rahmen der Partnerschaft wollen die beiden Unternehmen zudem die Open-Banking-Plattform Finstar im Bereich des Finanzierungs- und Kreditgeschäfts gemeinsam vorantreiben. Zu diesem Zweck sollen die bestehenden offenen Schnittstellen (Open Application Programming Interfaces, Open API) substanziell ausgebaut werden. Darüber hinaus sollen weitergehende gemeinsame Lösungen entwickelt werden, die die strategische Positionierung der beiden Gesellschaften im Immobilien- und Hypothekenmarkt stärken.

«Die Liegenschafter AG» ist seit über 30 Jahren als Immobilienverwalterin im Immobilienmarkt tätig. Der Firmengründer Rudolf Stärkle und sein Team betreuen über 9000 Objekte in der Deutschschweiz. Rudolf Stärkle bleibt als Verwaltungsrat der Eicher Holding AG und Geschäftsleitungsmitglied der «Die Liegenschafter AG» in der Firma tätig. Durch die Integration des Bewirtschaftungsunternehmens in die Firmengruppe von Thomas Denzler, könne die Eicher Holding AG ihr Dienstleistungsangebot auf dem Immobilienmarkt ausbauen und weitere Standorte in der Deutschschweiz bewirtschaften, heisst es in einer Mitteilung. Seit dem 1. Oktober 2018 arbeiten nun 32 Mitarbeitende in den Geschäftsfeldern Projektentwicklung, Generalunternehmung, Verkauf und Vermarktung, sowie Investition in neue Anlagegefässe. Die Führung der Eicher Holding AG bleibt in den Händen von Thomas Denzler.

In einem Tauschgeschäft mit Swiss Prime Site Immobilien erwirbt Credit Suisse Asset Management für zwei ihrer Immobilienfonds sämtliche restlichen Anteile des Urban Entertainment Center Sihlcity in Zürich. Im über 10-jährigen Bestehen habe sich Sihlcity als moderner, multifunktionaler Gebäudekomplex erwiesen, der den Bedürf­nissen eines fortschrittlichen urbanen Lebensstils entspreche, teilt CS mit. Credit Suisse Asset Management werde weiterhin die Entwicklung von Sihlcity vorantreiben, um dessen Charakter als eigenständiges kleines Quartier in Zürich zu fördern und dessen Wert als attraktive Anlage in verschiedenen Immobilienfonds zu steigern, heisst es weiter.  Im Gegenzug für 24.2% Miteigentum von Swiss Prime Site Immobilien am Sihlcity erwirbt SPS per 1. Oktober 2018 drei vollvermietete Liegenschaften in Zürich und Worblaufen. Der Transaktionswert beträgt rund CHF 221 Mio. Der jährliche Mietertrag aus den drei neuen Immobilien beläuft sich laut SPS auf CHF 11.7 Mio. und liege damit um CHF 0.8 Mio. höher als derjenige des Anteils am Sihlcity.

Die Generalversammlung der FM Kammer des SVIT hat als Nachfolger von Andreas Meister Christian Hofmann als Präsident gewählt. Er ist FM-Verantwortlicher bei der RUAG Real Estate AG in Emmen. Zusammen mit Meister sind auch die langjährigen Vorstandsmitglieder Peter Gallmann und Guiseppe Santagada aus dem Vorstand ausgeschieden. Als neue Vorstandsmitglieder wurden Martina Reinholz und Dominik Dräyer gewählt. Der neue Präsident Christian Hofmann und die Präsidenten der befreundeten Verbände IFMA Schweiz (Susanna Caravatti-Flelchlin) und RealFM Deutschland (Thomas Knoepfle) würdigten Andreas Meister für seinen über zehnjährigen Einsatz für das FM in der Schweiz.

Nach Butterbergen und Milchseen in früheren Jahren hat die Schweiz jetzt Berge von leeren Wohnungen, schreibt die Credit Suisse in ihrem neusten Immobilienmonitoring. Diese sind 2018 erneut um 8020 Wohnungen gewachsen. Im Unterschied zur landwirtschaftlichen Überproduktion in den 1980er-Jahren sei diese Fehlentwicklung jedoch nicht durch eine Subventionspraxis bedingt, sondern durch rein privatwirtschaftliches Agieren. Die Investoren, die unermüdlich noch mehr Mietwohnungen bauen, handeln laut CS grundsätzlich rational: Sie sichern sich die attraktiven Nettorenditen, die Immobilienanlagen versprechen. In einem Umfeld, in dem es sehr schwierig geworden ist, mit begrenztem Risiko eine positive Rendite zu erzielen, bieten Immobilienanlagen eine ansprechende Alternative. Die steigenden Leerstände setzen zwar die Mieterträge unter Druck, vermögen die vorteilhaften Renditeperspektiven aber nicht wirklich einzutrüben.