HIAG beendet das Projekt für eine eigene Multicloud-Plattform und konzentriert sich auf das Kerngeschäft Immobilienentwicklung, wie die Gruppe bereits bei der Neubesetzung der CEO-Position mit dem Branchenspezialisten Marco Feusi zum Ausdruck gebracht hat. Die Tochtergesellschaft HIAG Data wird restrukturiert und auf die digitale Erschliessung der HIAG-Areale ausgerichtet, wobei die bestehende Hard- und Software zum Teil weiterhin zum Einsatz kommt. Nach dem Ende der Evaluation einer Partnerschaft mit SIX für die Entwicklung und den Vertrieb eines Secure Swiss Cloud Service für den Schweizer Finanzmarkt zeigten die Gespräche in den letzten Tagen, dass sich eine Öffnung des Projekts für weitere qualifizierte Partner nicht im vom Verwaltungsrat vorgegebenen Zeitrahmen realisieren lässt. Wie angekündigt, revidiert HIAG die Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2019 aufgrund der Neuausrichtung von HIAG Data und will anlässlich der Publikation des Halbjahresergebnisses am 2. September 2019 im Detail darüber informieren.

REYL & Cie, eine unabhängige Bankengruppe mit Sitz in Genf, fungierte als Finanzberater und Co-Arranger bei der Privatplatzierung im Rahmen des Börsengangs der Firma Ultima Capital AG („Ultima Capital“). Sie ist als Eigentümerin, Entwicklerin und Betreiberin von von Luxusimmobilien tätig und wurde heute an der BX Swiss im Wert von über CHF 50 Millionen kotiert (BX:ULTIMA). Die Assets der Ultima Capital AG umfassen hauptsächlich 32 Immobilien im Volleigentum, die Luxushotels und Residenzen mit 5 Sternen und mehr in erstklassigen Lagen wie Gstaad, Schönried, Crans-Montana, Genf, Megève und Courchevel vereinen. Der Nettowert der Objekte beträgt CHF 397 Millionen (ohne latente Steuern). REYL & Cie und Engelwood Global Services fungierten als Finanzberater und Co-Arranger für die Privatplatzierung. REYL & Cie übernahm auch die Funktion der Zahlstelle.

  • Das Aktienkapital der Ultima Capital AG beläuft sich ab dem 9. August 2019 auf CHF 590‘992 und verteilt sich auf 5‘909‘922 Namenaktien. Alle Aktien des Unternehmens sind nun an der BX Swiss notiert.
  • Privatplatzierung von mehr als CHF 50 Millionen (mehr als EUR 45 Millionen) nach dem ersten Tag der Kotierung bei 27 internationalen Investoren und Investmentfonds, d.h. 15,51% der ausgegebenen Aktien.
  • Die Privatplatzierung umfasst 412’852 junge Aktien und 504’061 bestehende Aktien. Die Kapitalerhöhung und der Abschluss des ausserbörslichen Verkaufs der Aktien an die neuen Aktionäre finden am ersten Tag der Kotierung (8. August 2019) statt.
  • Jede Aktie hat ein Stimmrecht.
  • Engelwood Global Services und REYL & Cie sind die Finanzberater der Ultima Capital AG und die Co-Arranger der Privatplatzierung.
  • REYL & Cie ist die Zahlstelle für den Börsengang.
  • Stoneweg ist der Immobilienberater der Ultima Capital AG und Helvetadvisors SA der unabhängige Bewerter.

Wichtige Bilanzzahlen per 17. Juli 2019

  • Barmittel und Barmitteläquivalente in Höhe von CHF 52,3 Millionen (EUR 47,8 Millionen).
  • Aktiva von insgesamt CHF 682 Millionen (EUR 623 Millionen).
  • Bereinigtes Nettovermögen von CHF 397 Millionen (EUR 362 Millionen) (ohne latente Steuern).
  • Netto-Belehnungswert von 31% (ohne latente Steuern).

Nach dem Börsengang: Kapitalerhöhung um CHF 23 Millionen (EUR 21 Millionen) ab dem 9. August 2019 und neue verfügbare Kreditlinie von CHF 42 Millionen (EUR 38 Millionen).

Der Betriebsertrag von Swiss Prime Site erhöhte sich im 1. Semester 2019 um 3.8% auf CHF 607.7 Mio. Das Segment Immobilien konnte die Erwartungen laut SPS erfüllen und einen Betriebsertrag von CHF 251.9 Mio. erreichen. Die Zunahme um CHF 7.1 Mio. oder 2.9% erklärt sich laut SPS mit der Steigerung von Erträgen aus Immobilienentwicklungen. Der Wert des Immobilienportfolios wuchs gegenüber Ende 2018 um 2.4% auf CHF 11.5 Mrd. Der Bestand umfasste per 30. Juni 2019 total 192 Liegenschaften [190 per Ende 2018]. Die Nettorendite ist mit 3.5% [3.7%] leicht tiefer und liegt im Markt für erstklassige Renditeliegenschaften auf einem guten Niveau. Im Segment Dienstleistungen hielt Wincasa den Ertrag aus Immobiliendienstleistungen von CHF 71.1 Mio. (-0.5%) auf Vorjahresniveau. Der Marktwert, der von Wincasa bewirtschafteten Immobilien, beträgt erstmals über CHF 70 Mrd. Jelmoli – The House of Brands weist für das 1. Halbjahr 2019 einen Ertrag aus Retail von CHF 57.2 Mio. [CHF 59.6 Mio.] auf. Tertianum setzt die definierte Wachstumsstrategie fort und verfügt schweizweit über 78 Standorte. Die 2018 eröffneten bzw. erweiterten Standorte trugen zum Wachstum des Ertrags aus Leben im Alter von 6.4% auf CHF 206.1 Mio. bei. Auf strategischer Ebene haben Gruppenleitung und Verwaltungsrat entschieden, für die Tertianum Gruppe einen Verkaufsprozess einzuleiten. Damit verbunden ist eine Fokussierung auf das Kerngeschäft und direkt mit diesem zusammenhängende Geschäftsfelder. Das Unternehmen geht davon aus, den Verkauf im ersten Halbjahr 2020 abschliessen zu können.

Der durchschnittliche reale Diskontierungssatz betrug 3.17% und lag damit fünf Basispunkte unter dem Wert per Ende 2018. Ohne Neubewertungen resultierte ein EBIT in der Höhe von CHF 200.8 Mio. [CHF 197.8 Mio.]. Aus den veräusserten Entwicklungsprojekten in Plan-les-Ouates (Espace Tourbillon) und Bern (Weltpost Park) sowie einer im 1. Halbjahr 2019 verkauften Retail-Liegenschaft in Genf resultierten Vorsteuergewinne von insgesamt CHF 12.6 Mio. Der Gewinn pro Aktie (EPS) beträgt für das 1. Halbjahr 2019 CHF 4.69 [CHF 2.13]. Ohne Neubewertungen und latente Steuern lag der EPS bei CHF 1.99 [CHF 2.11], dies bei einer um 6.2% höheren gewichteten Anzahl Aktien.

Franco Savastano, CEO Jelmoli – The House of Brands, hat sich entschieden eine neue Herausforderung anzunehmen und wird damit die Gruppenleitung von Swiss Prime Site verlassen.

Mobimo erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2019 erstmals einen Mietertrag von über CHF 60 Mio., was einer Steigerung um 11% entspricht, wie das börsenkotierte Unternehmen mitteilt. Der Neubewertungserfolg von CHF 18,8 Mio. resultiert vorwiegend aus operativer Tätigkeit aus der eigenen Entwicklung. Der Unternehmensgewinn beläuft sich auf CHF 43,5 Mio., das EBIT auf CHF 55,4 Mio. (Vorjahresperiode CHF 57,3 Mio.). Exklusive Neubewertung wurde ein EBIT von CHF 36,6 Mio. (Vorjahresperiode CHF 39,6 Mio.) erzielt. Der Unternehmensgewinn beträgt CHF 43,5 Mio. (Vorjahresperiode CHF 37,9 Mio.). Der den Aktionärinnen und Aktionären der Mobimo Holding AG zurechenbare Gewinn inklusive Neubewertung beläuft sich auf CHF 43,6 Mio. (Vorjahresperiode CHF 37,6 Mio.), exklusive Neubewertung auf CHF 28,5 Mio. (Vorjahresperiode CHF 24,4 Mio.). Das entspricht einer Steigerung um 16% bzw. um 17%. Mobimo weist einen Gewinn pro Aktie inklusive Neubewertung von CHF 6.61 (Vorjahresperiode CHF 6.04) respektive von CHF 4.31 (Vorjahresperiode CHF 3.92) exklusive Neubewertung aus. Im Gewinn enthalten ist ein positiver Sondereffekt im Bereich der latenten Steuern.

Der Leerstand des gesamten Portfolios beläuft sich auf 4,3% (30. Juni 2018 5,1%). Die Veränderung im Vergleich zum Jahresende (31. Dezember 2018 2,9%) geht vor allem darauf zurück, dass mit den Seehallen Horgen und dem Aeschbachquartier zwei noch nicht voll vermietete Objekte ins Portfolio aufgenommen wurden. Die aus dem direkten Aufwand aus Vermietung resultierende Aufwandquote beträgt 14% (Vorjahresperiode 17%). Der Wert des Gesamtportfolios von Mobimo beläuft sich per 30. Juni 2019 auf knapp CHF 3,2 Mrd. (31. Dezember 2018 CHF 3,1 Mrd.). Die durchschnittliche Bruttorendite des Anlageportfolios beträgt unverändert 4,6%. Aufgrund der geografischen Erweiterung des Angebots der Facility-Management-Gesellschaft Mobimo FM Service AG um die Westschweiz wuchs die durchschnittliche Anzahl Vollzeitstellen im ersten Halbjahr 2019 auf 161,3 (31. Dezember 2018 149,0).

Der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion (Liegenschaften) liegt mit CHF 2,4 Mio. im tiefen Bereich des Vorjahres (CHF 3,9 Mio.). Der Neubewertungserfolg von CHF 18,8 Mio. (Vorjahresperiode CHF 17,7 Mio.) resultiert mehrheitlich aus operativer Tätigkeit: Aus dem Baufortschritt und den fertig erstellten Entwicklungsprojekten für das eigene Portfolio resultiert ein positiver Neubewertungseffekt von CHF 11,7 Mio., was die hohe Wertschöpfung der Entwicklungstätigkeit von Mobimo widerspiegelt. Optimierungen im Immobilienbestand trugen zudem mit CHF 7,1 Mio. zum positiven Resultat bei. In der Berichtsperiode tätigte das Unternehmen keine Käufe oder Verkäufe von Anlageliegenschaften.

Die RFR Holding GmbH hat an der Bahnhofstrasse 52 in Zürich ihr erstes Immobilienobjekt in der Schweiz erworben. Der sechs Ebenen umfassende Bau aus dem Jahr 1882 verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 1600 Quadratmetern. Der Erwerb des Gebäudes erfolgte Anfang Juli dieses Jahres. Verkäufer ist eine deutsch-schweizerische Eigentümergemeinschaft, die vom Asset-Management der in Zürich ansässigen Avobis Group betreut wird. Die RFR Holding GmbH gehört zur RFR Gruppe der beiden deutschstämmigen Immobilien-Investoren Aby Rosen und Michael Fuchs. Aktuell betreut die RFR Gruppe in den USA und Deutschland ein Immobilienvermögen von 12 MRD Euro, davon in Deutschland ca. 3 MRD Euro. Die RFR Management GmbH mit Sitz in Frankfurt/Main ist für das Property- und Asset Management des Immobilienportfolios der RFR Gruppe in Deutschland zuständig.

Neu ist der Vermögensverwalter Duff & Phelps Investment Management Co. für die Verwaltung des Nordea 1 – Global Real Estate Fund zuständig. Der 2011 aufgelegte Fonds investiert in börsennotierte Immobilienunternehmen, die langfristig attraktive Renditen erwirtschaften. Die Anlageklasse habe sich in der Vergangenheit als vergleichsweise risikoarm erwiesen und höhere Renditen generiert. Die Assetklasse werde gestützt durch starke Fundamentaldaten, Fusionen, Übernahmen und Privatisierungen sowie insgesamt robuste Geschäftstätigkeit und diskontierte Nettoinventarwerte. «Die Assetklasse sollte deshalb in der Lage sein, einem künftigen wirtschaftlichen Abschwung besser standzuhalten», erklärt John Creswell, Executive Managing Director bei Duff & Phelps Investment Management Co. und Manager des Nordea 1 – Global Real Estate Fund.

Das Bundesgericht heisst die Beschwerde von sechs Anwohnern gegen das geplante Grosskino in Chur West gut. Grund dafür ist eine fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung UVP, welche die Beschwerdegegner, die Baugesellschaft City West respektive die Domenig Architekten AG nicht gemacht hätten. Doch laut Amt für Umwelt und Natur des Kantons Graubünden und dem Bundesamt für Umwelt war diese gar nicht notwendig, da das Projekt als Einzelanlage zu betrachten sei. Doch das Bundesgericht sieht dies anders. Die Lausanner Richter kommen zu Schluss, dass zwischen dem geplanten Projekt und dem Einkaufszentrum City West ein enger räumlicher Zusammenhang bestehe und deshalb als Gesamtanlage zu gelten habe. Und dies verlange eine UVP.

pom+Consulting AG verstärkt sein BIM Team: Mit Alar Jost wird ein Experte im BIM und Life Cycle Datamanagement das pom+BIM-Team ab 1. September 2019 leiten. Alar Jost ist Diplom Architekt, Vorstand bei Bauen digital Schweiz und Vice Chair bei buildingSMART Switzerland. In dieser Funktion entwickelt er zusammen mit einem Team den «Stufenplan Schweiz». Aus der Mitwirkung in Grossprojekten wie «The World Dubai» 2006 verfügt er über vielfältige und langjährige Erfahrungen in der digital integrierten Planung und Realisierung sowie dem Betrieb. Vor seinem Wechsel zu pom+ leitete Alar Jost als Head of BIM ein international agierendes Team der Implenia Schweiz AG. Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit übernahm er seit 2001 verschiedene Lehrtätigkeiten an der University of East London, TU München und ETH Zürich. «BIM und Life Cycle Datamanagement werden die Bau- und Immobilienwirtschaft in den nächsten Jahren komplett verändern», erklärt Alar Jost. Adrian Wildenauer, bisheriger Leiter BIM, verlässt pom+ per 31. Juli 2019.

Die Bauausgaben sind 2018 im Jahresvergleich um nominal 2,1% gestiegen. Die Bauinvestitionen in Hochbauprojekte erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 1,1% und jene in Tiefbauprojekte um 4,9%. Dies zeigen die provisorischen Daten der Baustatistik 2018 des Bundesamts für Statistik (BFS). DIe gesamten Bauausgaben setzen sich aus den Bauinvestitionen und den öffentlichen Unterhaltsarbeiten zusammen. Sie stiegen im Jahr 2018 um 2,1% (real +1,6%). Im Jahr 2017 hatten die Bauausgaben um 0,8% und 2016 um 0,5% zugenommen. Die Ausgaben in öffentliche Unterhaltsarbeiten stiegen gegenüber 2017 um 6,6%. Die Bauinvestitionen, also Bauausgaben ohne öffentliche Unterhaltsarbeiten, erhöhten sich um 1,7%. Die Investitionen in Umbauprojekte stiegen gegenüber dem Jahr 2017 um 3,5% und die Investitionssumme in Neubauprojekte nahm im Jahresvergleich um 0,8% zu. Die öffentlichen Auftraggeber – also Bund, Kantone und Gemeinden – investierten sowohl in den Neubau (+3,6%) wie auch in den Umbau (+1,4%) mehr. Die privaten Auftraggeber erhöhten ihre Investitionen bei den Umbauprojekten (+4,8%) und auch die Investitionssumme bei den Neubauprojekten ist gestiegen, allerdings nur leicht (+0,1%). Die Investitionen in Tiefbauprojekte erhöhten sich im Jahresvergleich um 4,9% und jene in Hochbauprojekte nahmen um 1,1% zu. Die öffentlichen Auftraggeber investierten mehr in den Tiefbau (+5,5%), hingegen nahmen die Investitionen in den Hochbau (–0,7%) ab. Die privaten Auftraggeber erhöhten die Investitionen im Hochbau (+1,4%) und jene im Tiefbau (+2,2%) haben sich ebenfalls positiv entwickelt. Der Arbeitsvorrat (Ausgaben) für das Folgejahr 2019 der im Bau befindlichen Bauprojekte (inkl. öffentliche Unterhaltsarbeiten) ist per Stichtag 31.12.2018 um 1,8% gegenüber dem Vorjahresstichtag gesunken