Old Town of Stockholm

Die Schweizer Anlagestiftung AFIAA hat in Stockholm ein gemischt genutztes Gebäude erworben und damit ihren ersten Ankauf in Schweden getätigt. «Bei der Immobilie handelt es sich um ein historisches Gebäude, das sich an repräsentativer Lage im Zentrum von Stockholm befindet. Der Grossteil der Flächen wird für Büros genutzt. Das Gebäude ist vollständig an einen Einzelmieter vermietet», heisst es in einer Mitteilung. Der Ankauf erfolgte für das Portfolio der Anlagegruppe AFIAA Global, die in Europa, Nordamerika und Australien investiert. Damit stärke und erweitere AFIAA die Präsenz in den «Nordics». «Schweden, und insbesondere Stockholm, ist aufgrund seiner Stabilität und positiver Wachstumsaussichten einer der attraktivsten Immobilienmärkte Europas. Der schwedische Immobilienmarkt ist sehr stark von lokalen Investoren dominiert», sagt Sebastian Feix, Head of Transactions International bei AFIAA. AFIAA wurde bei der Transaktion von Colliers International beraten, auf rechtlicher Seite unterstützte Linklaters.

Die O.P.M. Invest AG übernahm per 2. Juli 2020 mit 86 Prozent die Mehrheit an der Kurwohnen AG. Die Kurwohnen AG beabsichtigt, in der Gemeinde Heiden eine ans Ort- und Landschaftsbild angepasste Überbauung für einPflegezentrum mit betreutem Wohnen zu erstellen. Dabei stehe vor allem das alters- undbehindertengerechte Wohnen im Fokus des Gesamtprojekts.Das Projekt sieht den Bau eines grösseren Gebäudes sowie von vier kleineren vor, die allesamt von der Bahnhofstrasse her erschlossen und unterirdisch miteinander verbunden sein werden. Es sollen auch attraktive Garten- und Parkanlagen mit öffentlich zugänglichem Restaurant entstehen, die eine Erholung und Verpflegung vor Ort ermöglichen. Das Betriebskonzept geht von maximal 32, in der kantonalen Bedarfsrechnung erfassten Pflegezimmern und von rund 40 Wohneinheiten für ältere Menschen aus.

Per 31. März 2020 beziffert sich die Anlagerendite des Fonds Streetbox Real Estate Fund auf 8.07% und die Eigenkapitalrendite («Return on Equity») auf 7.66%. Das vergangene Geschäftsjahr erlaube es, eine steuerbefreite Dividende von CHF 14.90 pro Anteil auszuschütten, schreibt die Fondsleitung Procimmo SA, die höchste in der Geschichte des Fonds. Die Mietzinseinnahmen steigen per Ende März 2020 auf CHF 9‘912’162.- an, was einer Zunahme um 10.5% gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Das Total der Erträge erhöht sich ebenfalls auf CHF CHF 10’678’502.- (gegenüber CHF 9’127’874.- Ende März 2019), wobei die gesamten Aufwände sich auf CHF 5’286’651.- (gegenüber 6’395’349.- per Ende März 2019) reduzieren.Der Nettoinventarwert (NIW) beträgt per 31. März 2020 CHF 303.15 pro Anteil (gegenüber CHF 295.30 im Vorjahr). Dabei beläuft sich die Anlagerendite auf 8.07% und die Ausschüttungsrendite liegt bei 3.07% (gegenüber 3.70% per 31. März 2019). Die Betriebsgewinnmarge (EBIT-Marge) steigt auf 72.58% (gegenüber 52.97% per 31.3.2019), der realisierte Erfolg des Rechnungsjahres erhöht sich ebenfalls stark auf CHF 8’059’359.- (gegenüber CHF 5’652’846.- per Ende März 2019). Die TER REF (GAV) bleibt stabil bei 0.94% (gegenüber 0.93% per 31. März 2019). Die Fremdfinanzierungsquote liegt bei 30.10% (gegenüber 29.11% per 31. März 2019). Per 31. März 2020 beläuft sich das Nettofondsvermögen auf CHF 130.2 Mio., während das Gesamtfondsvermögen CHF 201.4 Mio. beträgt.

Im Juni 2020 stiegen die Angebotsmieten in der Schweiz um 0.17 Prozent. Dies zeigen die aktuellen Zahlen des homegate.ch-Mietpreisindexes. Der Index Schweiz steht bei 114.7 Punkten. Die steigende Tendenz bestätigt sich insbesondere auch in der Jahresbetrachtung. Über die letzten zwölf Monate beträgt der Anstieg der Mietpreise plus 0.88 Prozent. Auffallend ist die Entwicklung in den Städten Zürich und Lausanne mit einem Anstieg von 1.31 Prozent bzw. 0.71 Prozent. Hingegen sinken die Mieten besonders in der Stadt Lugano (-0.75 Prozent). Der homegate.ch-Angebotsmietindex wird vom Immobilienmarktplatz homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsberei- nigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote. Insbesondere die Mieten in den Kantonen Genf (+1.32 Prozent), Schwyz (+1.00 Prozent) und Uri (+0.70 Prozent) haben überdurchschnittlich zugelegt. Die Kantone Obwalden (-0.58 Prozent) und Freiburg (-0.40 Prozent) verzeichnen hingegen einen Rückgang der Mieten.

Wincasa baut den Bereich Erstvermietung Wohnen neu auf und will so Immobilieneigentümern, aber auch Mieterinnen und Mietern ermöglichen, sämtliche Dienstleistungen rund um Vermarktung, Vermietung und Bewirtschaftung von Wohnliegenschaften aus einer Hand zu beziehen. Sämtliche Kontaktpunkte und Prozesse sollen integriert und durchgängig gemacht werden. Mit diesem Schritt reagiere Wincasa auf die Bedürfnisse des Marktes, der Immobilieneigentümer und nicht zuletzt der Mieterinnen und Mieter, welche sich einen Ansprechpartner für Vermarktung, Vermietung und Bewirtschaftung und somit durchgängig geführte und betreute Prozesse wünschen, heisst es in einer Mitteilung. Einerseits würden Bewerbungen für Wohnungen und Nebenobjekte komplett über das Onlinebewerbertool abgewickelt. Andererseits habe Wincasa ein digitales Mieterportal, über das Nutzer sämtliche Anliegen rund um die Liegenschaft und das Mietverhältnis zeit- und ortsunabhängig erledigen können.

Der Helvetica Swiss Living Fund (HSL Fund) erwirbt fünf Mehrfamilienhäuser in Erlen, Thurgau. Die Objekte wurden 2013/2014 erstellt und sind vollvermietet. Der Marktwert liegt bei rund CHF 23.5 Millionen und die jährlichen Soll-Mietzinseinnahmen betragen CHF 0.82 Millionen. Die fünf Objekte werden auf den 1. Juli 2020 übernommen und in das bestehende HSL Portfolio integriert. Die Anzahl der Mietwohnungen im HSL Fund steigt damit auf fast 300 Wohneinheiten. Die annualisierten Mietzinseinnahmen des HSL Portfolios liegen neu bei gesamthaft rund CHF 5.5 Millionen. Der Marktwert erreicht nach dieser Akquisition einen Wert von über CHF 123 Millionen. Die Fondsleitung halte nach wie vor an den Plänen für eine Kapitalerhöhung im zweiten Halbjahr 2020 fest, um das Portfolio nach Objektgrösse, Lage und Mieterschaft weiter zu diversifizieren, teilt sie mit.

Novavest Real Estate AG akquiriert ein Portfolio von sechs Liegenschaften in Basel. Bei den Objekten handelt es sich um fünf  Wohnliegenschaften und eine Wohn- / Geschäftsliegenschaft. Das Portfolio umfasst insgesamt 111 Wohnungen sowie kleinere Büro- und Gewerbeflächen und weist eine Gesamtmietfläche von über 7440 qm auf. Die Soll-Mietzinseinnahmen belaufen sich auf rund CHF 1.7 Millionen pro Jahr. Die sechs Liegenschaften seien vollvermietet, heisst es bei Novavest. Die Gesamtinvestitionskosten für den Kauf der Liegenschaften belaufen sich auf rund CHF 43 Millionen. Die Novavest Real Estate AG hat in den vergangenen Monaten zudem je eine Wohnliegenschaft in St. Gallen mit 16 Wohnungen und in Obernau (Kriens/LU) mit 32 Wohnungen erworben.  Die Gesamtinvestitionskosten beliefen sich auf rund CHF 23.3 Millionen.

Der IMMOFONDS als Baurechtnehmer beabsichtigt, gemeinsam mit der Burgergemeinde Bern als Baurechtgeberin und der Stadt Bern das Areal Wankdorfcity 3 qualitätsvoll umzunutzen und damit einen Beitrag zur Gesamtentwicklung WankdorfCity zu leisten. Dazu unterzeichnete IMMOFONDS mit der Stadt Bern eine Planungsvereinbarung und führte eine erste Testplanung durch.

Die Arealentwicklung Wankdorfcity 3 ist die letzte Etappe und damit der Abschluss der gesamten Entwicklung der WankdorfCity. Das heutige Gewerbeareal soll zu einem urbanen Wohn- und Arbeitsquartier umgestaltet werden, die bereits bebauten Areale ergänzen und WankdorfCity so zu einem lebendigen, attraktiven Wohn- und Arbeitsgebiet machen. Dies schreibt IMMOFONDS in einer Mitteilung. Vorgesehen ist eine ortsangepasste Mischnutzung mit einem Wohnanteil von 40 bis 50 Prozent in verschiedenen Preis- und Angebotssegmenten und mindestens 50 Prozent Büro- respektive Gewerbeflächen in einer hohen städtebaulichen und architektonischen Qualität. «Dies verbunden mit hochwertigen Freiräumen und einem zukunftsweisenden Nachhaltigkeits- und Mobilitätskonzept.» Insgesamt sieht der aktuelle Richtplan ESP Wankdorf eine maximale Bruttogeschossfläche von rund 100’000 qm für das Areal vor.

Die mit drei interdisziplinären Teams durchgeführte Testplanung habe aufgezeigt, dass im Rahmen der aktuell gültigen planungsrechtlichen Voraussetzungen eine qualitativ hochwertige Siedlungsentwicklung mit der angestrebten Nutzfläche und Nutzungsarten rasch umsetzbar ist. Unter Einbezug der verschiedenen Anspruchsgruppen wird auf Basis der durchgeführten Testplanung in einem nächsten Schritt ein städtebauliches Richtkonzept erarbeitet. Der Start der Realisierungsphase ist gemäss heutiger Planung frühestens Anfang 2023 vorgesehen.

 

Der Verwaltungsrat der Mobimo Holding AG hat Gerhard Demmelmair (1971) zum Leiter Portfolio und Transaktionen und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Gerhard Demmelmair wird voraussichtlich per Anfang 2021 seine Tätigkeit bei Mobimo aufnehmen und mit seinem Team das aktive Portfoliomanagement, Transaktionen, die Vermarktung sowie das strategische Facility Management verantworten, heisst es in einer Mitteilung. Der Geschäftsbereich wird aktuell von CEO Daniel Ducrey direkt geführt. Gerhard Demmelmair startete seine Karriere bei der auf Immobilien spezialisierten Unternehmensberatung pom+ Consulting und stiess im Jahr 2003 zu Nationale Suisse in Basel, wo er als Leiter Immobilien-Portfoliomanagement und Mitglied der Direktion für die strategische Ausrichtung des Immobilienportfolios, für Projektentwicklung und für Transaktionen verantwortlich war. Seit dem Jahr 2010 ist er im Rang eines Executive Directors für die Swiss Life Asset Management als Head Real Estate Portfolio Management tätig. In dieser Funktion leitet er das Real Estate Portfoliomanagement der Anlagestiftung Swiss Life und der Schweizer Immobilienfonds und ist Mitglied der Bereichsleitung Immobilien Schweiz. Gerhard Demmelmair studierte an der ETH Zürich und schloss mit einem Diplom als Bauingenieur ab.