Die Bauinvestitionen sind im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 3,5% gestiegen. Sowohl die Investitionen in den Hochbau (+3,6%) als auch jene in den Tiefbau (+3,2%) nahmen zu. In Neubauprojekte wurden 3,4% mehr investiert, in Umbauprojekte 3,5% mehr. Dies zeigen die provisorischen Resultate der Baustatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Die gesamten Bauausgaben setzen sich aus den Bauinvestitionen und den öffentlichen Unterhaltsausgaben zusammen. Sie nahmen im Jahr 2025 nominal um 3,2% zu (real +2,3%). Die Bauinvestitionen wiesen im Jahresvergleich eine Zunahme von 3,5% aus und die Ausgaben in die öffentlichen Unterhaltsarbeiten stiegen um 0,7%. Die Investitionen in Hochbauprojekte nahmen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 3,6% zu, jene in den Tiefbau um 3,2% zu. Die privaten Auftraggeber gaben binnen Jahresfrist mehr für den Hochbau (+2,5%), jedoch weniger für den Tiefbau (–5,7%) aus. Die öffentlichen Auftraggeber – also Bund, Kantone und Gemeinden – erhöhten ihre Investitionen in den Hochbau (+8,4%) und in den Tiefbau (+5,2%).

Im Jahr 2025 wurde 3,4% mehr in Neubauten investiert als im Vorjahr. Die Investitionen in Umbauten legten um 3,5% zu. Die privaten Auftraggeber steigerten ihre Investitionen in Neubauten um 2,3% und in Umbauten um 1,7%. Markanter waren die Anstiege der Investitionen der öffentlichen Hand in Neubauten (+7,3%) und in Umbauten (+6,3%). Der Arbeitsvorrat (Investitionen) von im Bau befindlichen Projekten (Stichtag 31.12.2025) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,0%. Hingegen nahmen die vorgesehenen Ausgaben für die öffentlichen Unterhaltsarbeiten innert Jahresfrist um 0,1% ab.