Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates will der Wohnungsnot entgegenwirken. Sie spricht sich dafür aus, missbräuchliche Baueinsprachen einzuschränken, und hat dazu ohne Gegenantrag zwei Motionen aus dem Ständerat angenommen. Die beiden Motionen wurden von der Luzerner Mitte-Ständerätin Andrea Gmür-Schönenberger im September 2026 eingereicht. So soll mit der Motion 25.3973 die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, um missbräuchliche Baueinsprachen zu sanktionieren. Diese Motion hat die Kommission ohne Gegenantrag angenommen. Die Motion 25.3972 ihrerseits verlangt, den Begriff des «schutzwürdigen Interesses» klarer zu definieren. Es soll klarer bestimmt werden, welche Gründe zur Rüge geltend gemacht werden dürfen und welche nicht,  womit die Einsprachemöglichkeiten einschränkt werden. Die Kommission hat auch diese Motion einstimmig angenommen.