Demografische Risiken am Hypothekarmarkt

Der demografische Wandel lässt den Schweizer Immobilienmarkt zunehmend divergieren. Dies zeigt eine von Demografik und MoneyPark durchgeführte Analyse basierend auf aktuellen Auswertungen des Hypothekarmarktes und der neusten Projektionen der Bevölkerungsentwicklung gemäss dem Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik. Während elf Kantone in den nächsten 20 Jahren dank Zuwanderung auf Wachstumskurs bleiben dürften (Zürich, Waadt, Luzern, Genf, Thurgau, Aargau, St. Gallen, Wallis, Freiburg, Zug und Basel-Stadt), stehen zehn Kantone vor grossen demografischen Herausforderungen (Tessin, Bern, Neuenburg, Jura, Appenzell-Ausserhoden, Nidwalden, Obwalden, Graubünden, Glarus, Schaffhausen). Die Effekte der Zuwanderung werden von der sinkenden Geburtenrate und der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft zunehmend kompensiert und führen zu einer rückläufigen Wohnraumnachfrage, was sich bereits in wenigen Jahren in sinkenden Immobilienpreisen und erhöhten Leerständen manifestieren könnte. Die betroffenen zehn Kantone vereinen rund ein Viertel des Schweizer Hypothekarmarktes auf sich.
Das Wichtigste in Kürze:
