Die Nachfrage nach Immobilienkrediten war auch im vergangenen Jahr sehr gross. Daraus resultierte für den Hypothekenvermittler Hyrock ein platziertes Volumen von CHF 868 Mio., wovon CHF 520 Mio. aus nicht‑traditionellen Finanzierungen wie Bridge- und Mezzanine-Lösungen bestand. Der durchschnittliche Kreditbetrag pro Transaktion betrug CHF 5.9 Millionen, heisst es in einer Mitteilung. «Überall dort, wo Banken in einer ersten Phase nicht Teil der Lösung sind, kommt Hyrock zum Zuge», erklärt Alessandro Carroccia, CEO von Hyrock. Die starke Nachfrage nach flexiblen und verlässlichen Finanzierungslösungen unterstreiche die wichtige Rolle, die Hyrock in diesem Marktsegment einnimmt.  Weniger erfreulich sei nach wie vor die Lage bei Bauprojekten und Baupromotionen, welche vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs und der zunehmenden Bevölke­rung gesellschaftlich wichtig sind. Die staatliche Regulierung sowie die ansteigende Zurückhaltung bei finanzierenden Banken führte zu Gegenwind bei Bauprojekten. Hier erwartet Hyrock keine Erholung des Finanzierungsmarktes, denn die Basel III Bestimmungen schränken die Banken nach wie vor ein.