Die steigenden Mietzinse von laufenden und neuen Mietverträgen ab dem Jahr 2023 spiegeln sich auch in den Akontos für Nebenkosten wider. Dies zeigt die jüngste Erhebung zu den Nebenkostenakontos von Meta-Sys AG im Auftrag des SVIT Schweiz für das 1. Halbjahr 2025.

Die beiden Referenzzinssatzrunden von Mitte und Ende 2023 habe sich nicht nur in den Mietzinsen laufender Verträge niedergeschlagen, sondern auch in der Höhe der Nebenkostenakontos. Steigende Mietzinse und die vorübergehenden Ausschläge der Energiepreise veranlassten die Vermieter, die Akontos laufender und neuer Mietverträge anzupassen. Das Verhältnis zwischen Akontos und Nettomietzins bleibt praktisch unverändert bei rund 14 bis 15%.

Im 1. Halbjahr 2025 flacht die Kurve der Akontos jedoch wieder ab. Die Akontos von Bestandesmieten steigen im Jahresvergleich um zwischen 1,0% (2- und 4-Zimmer-Wohnungen) und 1,5% (5 und mehr Zimmer), also etwa im Rahmen der Teuerung. Bei den Wohnungsinsertionen ist die Konsolidierung der Entwicklung deutlicher, nachdem diese erwartungsgemäss rascher auf den ursprünglichen Mietzinsanstieg reagiert hatten. Hier liegen die Veränderungen zwischen –0,4% (5 und mehr Zimmer) und 1% (1-Zimmer-Wohnungen). Die durchschnittlichen Akontos laufender und neuer Mietverträge weichen nach Kantonen und Gemeindetypen deutlich voneinander ab.