Lebensraum Metalli: Wichtiger Meilenstein erreicht

Der Bebauungsplan Metalli wurde in erster Lesung im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) behandelt und stiess dort auf breite Unterstützung, wie Zug Estates mitteilt. Nun folgt die öffentliche Auflage. Das Vorhaben «Lebensraum Metalli» sieht vor, die bestehende Metalli zu einem lebendigen, vielseitig nutzbaren Zuger Stadtteil qualitätsvoll weiterzuentwickeln. Es entstehen zusätzlicher Wohnraum, auch preisgünstig, sowie neue grüne Aussenräume.
Der Stadtrat der Stadt Zug hat den Bebauungsplan Metalli am 8. April 2025 beschlossen und an den GGR zur ersten Lesung vom 17. Juni 2025 überwiesen, wo er auf breite Unterstützung stiess. Patrik Stillhart, CEO Zug Estates, freut sich über die positive politische Aufnahme des Vorhabens. «Die heutige Metalli wurde 1987 eröffnet und hat sich seither als wichtiger Begegnungs- und Einkaufsort etabliert. Nach fast 40 Jahren haben sich die Bedürfnisse der Zuger Bevölkerung sowie der Mietenden und Gewerbetreibenden jedoch verändert. Das ergab sich unter anderem auch aus dem Mitwirkungsverfahren und den Rückmeldungen, die wir erhalten haben. Die Lancierung des politischen Bewilligungsprozesses stellt einen wichtigen ersten Meilenstein dar hin zum Lebensraum Metalli.» Im Zuge der Weiterentwicklung der Metalli entstehen insgesamt 160 neue Wohnungen, davon sind 130 zusätzlich und 64 preisgünstig. Mit einem breiten Angebotsmix werden Wohnungen für unterschiedliche Bedürfnisse geschaffen. Sie liegen an zentraler Lage mit hervorragender ÖV-Anbindung und kurzen Wegen innerhalb der Neustadt, zur Altstadt, zum Zugersee und zur Naherholung.
Nächste Schritte
Nach dem Stadtratsbeschluss vom 8. April 2025 wurde die Anpassung des Bebauungsplans Metalli im Grossen Gemeinderat am 17. Juni 2025 in einer ersten Lesung behandelt. Nach der öffentlichen Auflage des Bebauungsplans folgt die zweite Lesung voraussichtlich im Frühling 2026. Frühestens im Herbst 2026 erfolgt die Genehmigung des Bebauungsplans durch den Kanton Zug. Im Anschluss startet der eigentliche Planungsprozess mit Durchführung des Architekturwettbewerbs.
