Infolge der rechtlichen Übernahme von Credit Suisse Funds AG verwaltet UBS Fund Management (Switzerland) AG 14 Immobilienfonds im Schweizer Markt. Letzten November legte sie ihre Pläne vor, Fonds mit ähnlichen Anlagestrategien zusammenzuführen. Die erste von drei Fondsfusionen wird nun wie folgt umgesetzt:

  • Die drei börsengehandelten Schweizer Wohnimmobilienfonds mit direktem Grundbesitz – UBS LivingPlus, UBS Hospitality und Residentia – werden per 30.06.2025 fusioniert.
  • Der neu kombinierte Fonds wird den Namen UBS LivingPlus ebenso wie dessen Anlagestrategie fortführen, mit einem Fokus auf alternative Wohnformen (z.B. Alters- und Pflegeheime, Altersresidenzen, Mikroapartments, Serviced Apartments, Wohnen mit Dienstleistungen und Bildungsimmobilien wie Studentenwohnen).
  • Infolge der Fusion wird UBS LivingPlus zum grössten direkt haltenden Schweizer Wohnimmobilienfonds mit über 150 Liegenschaften und einem Gesamtfondsvermögen von CHF 4.38 Mrd. (per 31.12.2024).
  • Die Konditionen der geplanten Fusion werden voraussichtlich Mitte September mit den letzten Geschäftsabschlüssen der Ende Juni rückwirkend zu fusionierenden Fonds bekanntgegeben.

Die neuen geänderten Fondsverträge werden bei der Aufsichtsbehörde eingereicht und stehen unter dem Vorbehalt ihrer Genehmigungen. Es wurde entschieden, dass UBS Direct Residential als börsengehandelter Schweizer Wohnimmobilienfonds mit direktem Grundbesitz in seiner bisherigen Form bestehen bleibt, mit einem Fokus auf Mehrfamilienhäuser in den Einzugsgebieten von Zürich, Basel und Bern. Der Fonds umfasste per 31.12.2024 ein Portfolio von 84 Liegenschaften mit einem Verkehrswert von rund CHF 1 Mrd. Wie bereits angekündigt, plant UBS Fund Management (Switzerland) AG zwei weitere Fondsfusionen:

  • 2025/26: Fusion der beiden börsengehandelten gemischt genutzten Schweizer Immobilienfonds mit direktem Grundbesitz (UBS Green Property und UBS Direct Urban); sowie
  • 2026/27: Fusion der beiden börsengehandelten kommerziellen Schweizer Immobilienfonds mit indirektem Grundbesitz (UBS «Swissreal» und UBS «Interswiss»).