2023 lebten 1,4 Millionen Haushalte im Wohneigentum; das sind 36% aller Privathaushalte in der Schweiz, wie das Bundesamt für Statistik BFS mitteilt. Die Hälfte dieser Wohnungen zeichnete sich durch ihre Grösse von fünf oder mehr Zimmern aus. Dies ist zum Teil auf die Dominanz der Einfamilienhäuser zurückzuführen, die fast 730’000 aller selbst genutzten Wohnungen ausmachen. 2,4 Millionen Haushalte wohnten zur Miete. Die Miete für Vierzimmerwohnungen betrug im Durchschnitt 1670 Franken. Je länger eine Wohnung bewohnt wird, desto niedriger ist tendenziell die Miete. So zahlte beispielsweise ein Haushalt, der seit über 20 Jahren dieselbe Vierzimmerwohnung bewohnte, durchschnittlich 1325 Franken pro Monat. Das sind 490 Franken weniger als ein Haushalt, der einen neuen Mietvertrag für eine Wohnung gleicher Grösse abschloss. Bei Abschluss eines neuen Mietvertrages kosteten Neubauwohnungen mehr als gleich grosse ältere Wohnungen. Bei einer Vierzimmerwohnung betrug das Mehr 28%. Der durchschnittliche Mietzins für neue Wohnungen dieser Grösse betrug 2266 Franken gegenüber 1774 Franken für Wohnungen, die zwei Jahre oder älter waren. Im Jahr 2024 befanden sich 43% der Mietwohnungen in Privatbesitz. Zwei Drittel (63%) der vor 1946 errichteten Wohnungen waren in Privatbesitz, während es bei den nach 2000 gebauten Wohnungen nur knapp ein Drittel (32%) war. Der Anteil der vermieteten Wohnungen in Privatbesitz war im Kanton Genf (23%) mit Abstand am niedrigsten. In den Kantonen Wallis (66%) und Tessin (68%) lag der Anteil deutlich höher.