Bauinvestitionen stagnieren auf Vorjahresniveau

Die Bauausgaben sind 2019 im Jahresvergleich um nominal 0,2% gestiegen. Die Bauinvestitionen in Hochbauprojekte sanken gegenüber dem Vorjahr um 0,9% und jene in Tiefbauprojekte erhöhten sich um 3,9%. Dies zeigen die provisorischen Resultate der Baustatistik 2019 des Bundesamts für Statistik (BFS).

Die gesamten Bauausgaben setzen sich aus den Bauinvestitionen und den öffentlichen Unterhaltsarbeiten zusammen. Sie stiegen im Jahr 2019 um 0,2% (real –0,4%). Im Jahr 2018 hatten die provisorischen Bauausgaben um 2,1% und 2017 um 0,8% zugenommen. Die Ausgaben in öffentliche Unterhaltsarbeiten stiegen gegenüber 2018 um 2,7%. Die Bauinvestitionen, also Bauausgaben ohne öffentliche Unterhaltsarbeiten, verharrten auf dem Vorjahresniveau.

Die Investitionen in Umbauprojekte stiegen gegenüber dem Jahr 2018 um 4,7% und die Investitionssumme in Neubauprojekte nahm im Jahresvergleich um 2,7% ab. Die öffentlichen Auftraggeber – also Bund, Kantone und Gemeinden – investierten weniger in den Neubau (–7,2%) und mehr in den Umbau (+8,8%). Gleich verhielt es sich bei den privaten Auftraggebern, diese erhöhten die Investitionen bei den Umbauprojekten (+2,2%), derweil die Investitionssumme bei den Neubauprojekten um –1,4% gesunken ist.

Die Investitionen in Tiefbauprojekte erhöhten sich im Jahresvergleich um 3,9% und jene in Hochbauprojekte nahmen um 0,9% ab. Die öffentlichen Auftraggeber investierten mehr in den Tiefbau (+2,9%), hingegen nahmen die Investitionen in den Hochbau (–1,8%) ab. Auch die privaten Auftraggeber investierten weniger in den Hochbau (–0,7%) und erhöhten die Investitionssumme in den Tiefbau (+8,3%).

Der Arbeitsvorrat (Ausgaben) für das Folgejahr 2020 der im Bau befindlichen Bauprojekte (inkl. öffentliche Unterhaltsarbeiten) hat sich per Stichtag 31.12.2019 um 1% gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöht.