Luxemburg: Preise steigen aufgrund zu langer Bewilligungsdauer

Die Analyse der Immobiliengesellschaft Jones Lang LaSalle (JLL) für den Markt Luxemburg bestätigt, wie mancher wohl schon ahnte: Die Immobilienpreise im Grossherzogtum steigen und steigen. So hat sich im letzten Jahr der Quadratmeterpreis für eine Wohnimmobilie in der Hauptstadt auf durchschnittlich 10.436 Euro erhöht, das ist eine Verteuerung um 18 Prozent gegenüber 2018. In Limpertsberg werden sogar Preise von über 12.000 Euro für den Quadratmeter verlangt. Laut Eurostat ist die Hauptstadt Luxemburg auf Platz 9 der teuersten Stadt Europas. Der Anstieg der Immobilienpreise hat mehrere Gründe, wobei der Hauptgrund der ist, dass Bevölkerung sowie Wirtschaft und damit die Nachfrage nach neuen Wohnungen schneller wachsen als das Angebot. Gleichzeitig brauchen Genehmigungen für Entwicklungsprojekte viel zu lange, finden die Immobilienexperten. Im schlimmsten Fall könne der nicht befriedigte wachsende Bedarf an zusätzlichen Büros und Wohnungen das Wirtschaftswachstum in Luxemburg abbremsen.