Claus Thomas (54), Vorsitzender der Geschäftsführung bei LaSalle Investment Management in Deutschland wird auf eigenem Wunsch und im besten Einvernehmen LaSalle Anfang 2019 verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen, wie das Unternehmen mitteilt. Claus Thomas begann seine Tätigkeit im JLL-Konzern im Jahre 1991 im Bereich Capital Markets, wo er bis 2000 tätig war. 2000 fand dann der Wechsel zur damals neu gegründeten LaSalle Investment Management statt, deren deutsche Niederlassung er über die vergangenen 18 Jahre mit aufgebaut hat. Das Unternehmen wuchs in dem Zeitraum von anfangs drei auf heute knapp 50 Mitarbeiter mit einem aus Deutschland heraus betreuten Immobilienvermögen von über 2,5 Milliarden Euro heran. In diese Zeit fiel auch die Gründung der LaSalle Investment Management Kapitalverwaltungsgesellschaft im Jahre 2010, wo Thomas zunächst als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und dann ab 2013 als Geschäftsführer tätig war. Darüber hinaus war er seit 2009 Mitglied des European Management Boards.

Per Anfang 2019 verlegt der weltweit führende Braukonzern Anheuser-Busch AB InBev bis zu 130 Arbeitsplätze von Steinhausen in das Suurstoffi Areal in Rotkreuz. Für seine beiden Abteilungen «Globales Beschaffungswesen» und «Nachhaltigkeit» mietet der Bierbrauer ein komplettes Stockwerk über 1455 qm im S22 – dem ersten Schweizer Holzhochhaus. Bradley Skinner, Global People Director Sustainability and Procurement, hat für die Standortwahl der Suurstoffi in Rotkreuz gute Gründe: «Das Areal ist mit dem öffentlichen Verkehr bestens erschlossen und bietet mit Schulen sowie einem Fitness- als auch einem Gastronomieangebot viele Vorzüge für unsere Mitarbeitenden. Zudem deckt sich das schweizweit einzigartige Nachhaltigkeitskonzept der Suurstoffi mit unseren hohen Anforderungen in diesem Bereich.»

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist wurden der Mobimo insgesamt 96 Prozent der Fadmatt-Aktien angedient. Mobimo hat deshalb das Angebot unter Vorbehalt der Erfüllung bestimmter Bedingungen als zustande gekommen erklärt. Die Nachfrist dauert bis zum 17. August 2018 um 16.00 Uhr. Das Angebot der Mobimo an die Aktionäre der Immobiliengesellschaft Fadmatt AG untersteht weiterhin den Angebotsrestriktionen und –bedingungen gemäss dem öffentlichen Kauf- und Tauschangebot vom 18. Juni 2018. Die Erfüllung aller weiteren Bedingungen vorausgesetzt, ist der Vollzug per 22. August 2018 geplant. Gemäss den bisher angedienten Fadmatt- Aktien wird der Übernahmepreis von CHF 183 Mio. zu knapp über 50% mit Aktien aus dem genehmigten Kapital der Mobimo entrichtet werden. 

Die Bauausgaben in der Schweiz sind im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um nominal 0,8% gestiegen. Die Bauinvestitionen in Hochbauprojekte erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2,1% und jene in Tiefbauprojekte sanken um 5,2%. Dies zeigen die provisorischen Daten der Baustatistik 2017 des Bundesamts für Statistik (BFS). Die gesamten Bauausgaben setzen sich aus den Bauinvestitionen und den öffentlichen Unterhaltsarbeiten zusammen. Sie stiegen im Jahr 2017 um 0,8% (real +1,4%). Im Jahr 2016 hatten die Bauausgaben um 0,5% und 2015 um 1,4% zugenommen. Die Ausgaben in öffentliche Unterhaltsarbeiten stiegen gegenüber 2016 um 0,7%. Die Bauinvestitionen, also Bauausgaben ohne öffentliche Unterhaltsarbeiten, erhöhten sich um 0,8%. Die Investitionssumme in Neubauprojekte nahm im Jahresvergleich um 1,5% zu und die Investitionen in Umbauprojekte sanken gegenüber dem Jahr 2016 um 0,4%. Die öffentlichen Auftraggeber – also Bund, Kantone und Gemeinden – investierten in den Umbau weniger (–1,7%), der Neubau (–1,6%) hat sich ebenfalls rückläufig entwickelt. Die privaten Auftraggeber erhöhten ihre Investitionen sowohl bei den Umbauprojekten (+0,4%) wie auch bei den Neubauprojekten (+2,3%). Die Investitionen in Hochbauprojekte nahmen im Jahresvergleich um 2,1% zu und jene in Tiefbauprojekte sanken um 5,2%. Die privaten Auftraggeber erhöhten die Investitionen im Hochbau (+2,6%), während die Investitionssumme in den Tiefbau markant abnahm (–14,4%). Die Investitionen der öffentlichen Auftraggeber nahmen sowohl im Hochbau (–0,3%) wie auch bei den Tiefbauprojekten (–2,9%) ab. Der Arbeitsvorrat (Ausgaben) für das Folgejahr 2018 der im Bau befindlichen Bauprojekte (inkl. öffentliche Unterhaltsarbeiten) hat sich per Stichtag 31.12.2017 um 2,6% gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöht. 

Der Verwaltungsrat von Implenia wählte André Wyss als Nachfolger von Anton Affentranger zum neuen CEO. Der 51-jährige Schweizer übernimmt die Leitung des Bau- und Baudienstleistungsunternehmens am 1. Oktober 2018. André Wyss verfüge über grosse internationale Führungserfahrung in unterschiedlichen Geschäftsmodellen und komplexen Projekten, heisst es in einer Mitteilung. Zusammen mit dem Verwaltungsrat, dem Management-Team und den Mitarbeitenden soll der neue CEO die Strategie von Implenia weiterentwickeln und so zusätzlichen Wert für Kunden, Aktionäre und Mitarbeitende schaffen. Mit der Regelung seiner Nachfolge wird Anton Affentranger am 30. September 2018 als CEO zurücktreten. 

40% der in der Schweiz wohnhaften Personen sind Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung. Im Tessin gibt es mit 58% überdurchschnittlich viele Eigenheimbesitzerinnen und –besitzer. Dies zeigt eine von homegate.ch jüngst durchgeführte Umfrage zum Thema Eigenheim-Finanzierung in der Schweiz. Überraschend dabei ist, dass zumeist nur eine bis zwei Offerten für die Aufnahme einer Hypothek eingeholt werden und dabei mehrheitlich auf die bereits bestehende Geschäftsbeziehung bei der Wahl des Anbieters gesetzt wird. Die Festhypothek ist bei den Befragten mit 82% das mit Abstand beliebteste Modell zur Finanzierung des Wohneigentums. Deutlich weniger verbreitet sind die Libor-Hypothek (11%) und die variable Hypothek (nur gerade 2%). Dabei schliesst die Hälfte der Befragten ihr Immobiliendarlehen in Tranchen ab. Die wichtigsten Gründe für die Wahl der Festhypothek sind die fixe Laufzeit und die damit verbundene Planungssicherheit (58%) sowie der fixe Zins, der Schutz vor steigenden Zinsen bietet (46%). Die Mehrheit der Befragten mit einer Festhypothek (67%) hat eine Hypothek mit einer Laufzeit von sechs bis zehn Jahren abgeschlossen. In der Schweiz werden am häufigsten Hypotheken zwischen CHF 500’001 und CHF 750’000 aufgenommen (25%). In der Westschweiz und im Tessin fallen die Summen geringer aus. Dort werden Darlehen zwischen CHF 400’001 und CHF 500’000 am häufigsten nachgefragt. Jeder Vierte setzt dabei sein Pensionskassenguthaben für die Finanzierung ein. In der Westschweiz liegt der Anteil mit 32% am höchsten, gefolgt vom Tessin (30%) und der Deutschschweiz (23%). Das Eigenheim wird von 32% der Befragten zu maximal 40% belehnt, bei 21% liegt der Prozentsatz mit 41-60% schon höher, 22% geben sogar an, ihr Eigenheim zu 61-80% zu belehnen. Hauptsächlich haben sich die Befragten vor der Aufnahme ihrer Hypothek bei einer Bank oder einer Versicherung beraten lassen (64%). Auch Vergleichsportale (21%) oder Kontakte zu Bekannten, welche ebenfalls Immobilien besitzen (20%), werden oft genutzt, um sich Einblicke zu verschaffen.

Dabei haben sich die Befragten vor allem über die aktuellen Zinssätze (75%), die Vor- und Nachteile der verschiedenen Hypothekarmodelle (54%) oder über die Laufzeiten (49%) informiert. Die Interessierten scheinen dennoch zu wissen, was sie wollen. Die Mehrheit (80%) hatte sich tendenziell schon vor der Informationsbeschaffung für ein Modell entschieden. Wer sich einmal auf einen Anbieter festgelegt hat, bleibt diesem bei Erneuerung oder Verlängerung in 77% der Fälle treu. Am loyalsten sind die Deutschschweizer (79%), während von den Tessinern nur 56% beim gleichen Hypothekargeber bleiben. Bei der Entscheidung wird vor allem die bestehende Geschäftsbeziehung berücksichtigt (55%), gefolgt von der guten Beratung (36%) und den Filialen in der Nähe (27%).

Erstaunlich ist auch, dass vor dem Abschluss häufig nur eine Offerte eingeholt wird (42%). Von den italienischsprachigen Befragten gab sogar mehr als die Hälfte (53%) an, nur ein Angebot angefragt zu haben. In der Westschweiz scheint man sich etwas genauer zu informieren, denn 68% der Befragten verlässt sich auf mehr als eine Offerte. Dabei haben knapp drei Viertel (74%) diese persönlich bei einem Berater eingeholt.

Der Baupreisindex erhöhte sich zwischen Oktober 2017 und April 2018 um 0,4% auf 99,0 Punkte (Oktober 2015 = 100), was einerseits auf den Preisanstieg im Hochbau, anderseits auf die rückläufigen Preise im Tiefbau zurückzuführen ist. Innert Jahresfrist sind die Baupreise ebenfalls um 0,4% gestiegen. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Der Anstieg des Preisindexes im Hochbau gegenüber dem vorangehenden Halbjahr ist hauptsächlich auf höhere Preise im «Ausbau 1» (Metallbau- und Schreinerarbeiten) zurückzuführen. Der «Rohbau 1» (Maurerarbeiten sowie Montagebau in Stahl und in Holz) hat sich ebenfalls verteuert. Elektroanlagen sind dagegen günstiger geworden. Mit Ausnahme der Nordwestschweiz und dem Tessin haben die Preise in allen Grossregionen zugenommen. Am deutlichsten war die Preiserhöhung in der Ostschweiz (+2,1%). Der Rückgang des Preisindexes im Tiefbau gegenüber Oktober 2017 erklärt sich durch die Preisminderung im Oberbau (kleinere Trassenbauten). Demgegenüber nahmen die Preise für Vorbereitungsarbeiten zu. Ausser in der Ostschweiz, in Zürich und im Tessin sind die Preise in allen Grossregionen gesunken. Den stärksten Rückgang (–1,1%) verzeichnete die Nordwestschweiz, den grössten Anstieg das Tessin (+1,0%). 

Im 2. Quartal 2018 verharrt der Bauindex auf dem Vorquartalsstand von 142 Punkten, schreibt die Credit Suisse in einer Medienmitteilung. «Während der Hochbau gegenüber dem Vorquartal um ein Prozent zulegen dürfte, erwarten wir für den Tiefbau einen Rückgang der saisonbereinigten Umsätze um 1.6 Prozent», heisst es weiter. Der Tiefbau habe in den letzten Quartalen einen beträchtlichen Teil seines Auftragsbestands abgearbeitet und dürfte seinen Normalisierungskurs auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzten. Der wichtigste Wachstumstreiber der letzten Jahre, der Wohnungsbau, scheint laut CS ebenfalls allmählich an Grenzen zu stossen. Hohe Auftragsbestände und ein weiterhin hohes Niveau an neuen Baugesuchen sprechen jedoch gegen eine unmittelbar bevorstehende Korrektur. «Die Wachstumsimpulse im Hochbau gehen derweil zunehmend vom wiedererstarkten Wirtschaftsbau aus. Letzterer scheint besonders stark von der positiven gesamtwirtschaftlichen Dynamik zu profitieren. Diese dürfte im laufenden Jahr in einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts von plus 2.2 Prozent gipfeln». Von dieser Dynamik profitiere auch das Bauhauptgewerbe, jedoch zum Preis eines weiteren Ausbaus von Ungleichgewichten auf dem Immobilienmarkt, deren Korrektur eine Frage der Zeit sei und die Baubranche dereinst empfindlich treffen dürfte.

Swiss Prime Site Immobilien verkauft die Wohnüberbauung «Weltpost Park» an die Allianz Suisse, wie die SPS mitteilt. Der «Weltpost Park» befindet sich an äusserst attraktiver Lage in der Stadt Bern. Der Baustart, des über einen Architekturwettbewerb ausgewählten Projektes, erfolgte im Februar 2018. Swiss Prime Site Immobilien wird die aus drei Gebäuden bestehende Komposition schlüsselfertig im 1. Quartal 2020 an die Käuferin übergeben. Die beiden Vertragspartner haben die entsprechenden Verträge am 9. Mai 2018 unterzeichnet. Bis zur Fertigstellung agiert Swiss Prime Site Immobilien als Totalübernehmerin mit der Frutiger AG, Bern, als Totalunternehmen. Bezüglich Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Noch vor wenigen Jahren wurde das Einfamilienhaus als Auslaufmodell bezeichnet. Das Gegenteil ist der Fall, was aus aus der Online Home Market Analysis (OHMA) von homegate.ch in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich hervorgeht. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen hat abgenommen, währenddessen Einfamilienhäuser deutlich schneller verkauft werden. Trotz angestiegener Preise und höherer Hürden bei der Finanzierung erfreut sich das Einfamilienhaus in der Schweiz steigender Beliebtheit. In der Berichtsperiode vom 01. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 wurden in der gesamten Schweiz rund 31’100 Einfamilienhäuser auf Internetportalen zum Kauf angeboten. Das Angebot ist damit gegenüber dem Vorjahr um rund 3 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Insertionszeit ist gleichzeitig um 9 Tage auf 95 Insertionstage zurückgegangen. Dies zeugt von einer steigenden Nachfrage am Schweizer Einfamilienhausmarkt.