Im Jahr 2014 hat das operative Ergebnis der PSP Swiss Property ohne Bewertungseffekte gegenüber 2013 um 2.5% auf CHF 169.3 Mio. abgenommen (2013: CHF 173.6 Mio.). Per Ende 2014 betrug das Eigenkapital pro Aktie (NAV) CHF 83.74 (Ende 2013: CHF 83.70). Der EPRA- NAV pro Aktie belief sich auf CHF 101.39 (Ende 2013: CHF 100.57). Die Gesellschaft ist laut einer eigenen Mitteilung mit der operativen Leistung zufrieden, da im Vergleichsjahr 2013 markant höhere Erträge aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen angefallen sind. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahrs werde – hauptsächlich infolge weiter reduzierter Verkäufe von Eigentumswohnungen – eine nochmalige leichte Korrektur erfahren. Der Verwaltungsrat beantragt, wie im Vorjahr, eine Barausschüttung von CHF 3.25 pro Aktie aus den Reserven aus Kapitaleinlagen. Das Immobilienportfolio umfasste per Ende 2014 161 Büro- und Geschäftshäuser. Dazu kamen fünf Entwicklungsareale und fünf Einzelprojekte. Der Bilanzwert des gesamten Portfolios betrug CHF 6.608 Mrd. (Ende 2013: CHF 6.466 Mrd.). Die Leerstandsquote betrug Ende 2014 10% (Ende 2013: 8%). Von den 10% waren 2.8%- Punkte auf laufende Sanierungsarbeiten an diversen Liegenschaften zurückzuführen.

Die Intershop-Gruppe schloss das Geschäftsjahr 2014 erfolgreich ab: Der Reingewinn stieg um 7.5% auf CHF 61.8 Mio. respektive CHF 30.52 pro 
Aktie. Das Eigenkapital per 31.12. 2014 reduzierte sich infolge der Kapitalherabsetzung auf CHF 543 Mio., entsprechend CHF 271.70 pro Aktie. Die Eigenkapitalquote betrug 41%. Die Eigenkapitalrendite erreichte 11.6%. Mit dem Renditeportfolio erwirtschaftete Intershop eine Bruttorendite von 6.5% 
und eine Nettorendite von 5.6%. Die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften lag mit 11.0% unter dem Vorjahreswert. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine unveränderte Dividendenausschüttung von CHF 20 pro Aktie. 
Am Bilanzstichtag umfasste das Portfolio 60 Liegenschaften inklusive Entwicklungsliegenschaften und Landparzellen. Die Mieterträge der Berichtsperiode setzten sich aus folgenden Nutzungsarten zusammen: 48% Büro und Bildungswesen, 32% Gewerbe und Logistik, 7% Detailhandel und Gastronomie sowie 13% Wohnen und Parking. 
Der Marktwert der Rendite- und Entwicklungsliegenschaften betrug am Ende 2014 CHF 1‘233 Mio. und beinhaltet eine marginale Aufwertung von CHF 1.5 Mio. be- ziehungsweise 0.1%. 
Bedingt durch Verkäufe und dem Ende 2013 erfolgten Auszug eines Grossmieters sank der Liegenschaftsertrag um 3.9% auf CHF 83.8 Mio. Der Ertrag der Renditeliegenschaften, die unverändert während des gesamten Berichtsjahrs im Eigentum der Gesellschaft standen, ging um 2.2% zurück. Die Dividende soll unverändert CHF 20 pro Inhaberaktie beantragen. Auf der Basis des Aktienkurses am Bilanzstichtag ergibt dies eine Ausschüttungsrendite von 5.6%.

Der vom Bund am 2. März 2015 publizierte hypothekarische Referenzzinssatz bleibt vorerst unverändert bei zwei Prozent. Damit ergibt sich zurzeit kein Anpassungsbedarf bei den Mietzinsen, teilt der HEV Schweiz mit. Wo der Mietzins noch auf einem höheren Referenzzinssatz beruht, gelte es, eine Überprüfung aufgrund der aktuellen Kostensituation vorzunehmen: Eine Reduktion des Referenzzinssatzes, um ein Viertelprozent entspricht einer Mietzinsreduktion von 2,91 Prozent. Dagegen kann der Vermieter 40 Prozent der Teuerung gemäss Landesindex der Konsumentenpreise sowie allgemeine Kostensteigerungen (Unterhaltsteuerung, Gebührensteigerungen etc.) geltend machen.

 

«Der Bauindex sinkt auf den Stand von 132 Punkten. Wir erwarten folglich für das erste Quartal 2015 einen Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe von 3,2 Prozent zum Vorquartal und 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal», schreibt die Credit Suisse im Bauindex Schweiz. Haupttreiber der Abschwächung ist laut CS die Indexkomponente Tiefbau, welche gegenüber dem Vorquartal 3,9 Prozent einbüsst. Beim Hochbau korrigiert – von hohem Niveau ausgehend – erneut der Wohnungsbau (–4.0%). Positive Impulse gehen vom öffentlichen Hochbau (+5.6%) und vom Ausbaugewerbe (+0.8%) aus. Die Aufhebung der EUR/CHF-Untergrenze, welche die Schweizer Konjunktur kurz- bis mittelfristig dämpft, wird trotz der starken Binnenorientierung auch im Bauhauptgewerbe Spuren hinterlassen, schätzt die Credit Suisse. Die Nachfrage auf den fundamentalen Immobilienmärkten dürfte vorerst insbesondere bei den kommerziellen Flächen zurückgehen. Positive Impulse für die Bauwirtschaft erwartet die CS hingegen von der erneuten Senkung der Leitzinsen. «Investitionen in risikoarme Anlagen erzeugen kaum mehr eine Rendite und das Halten von flüssigen Mitteln kann gar mit Negativzinsen bestraft werden. In einem solchen Umfeld gewinnen Immobilien als Anlageklasse nochmals an Attraktivität. Dieser Effekt dürfte dafür sorgen, dass ausserhalb der Tourismusregionen auch 2015 ein erfolgreiches Baujahr wird – auch wenn wir davon ausgehen, dass die rekordhohen Umsätze des Vorjahrs nicht mehr erreicht werden».

 

Per 1. März 2015 übernimmt Daniel Geiser die Verantwortung als Geschäftsführer der Travis AG in Zürich. Der bisherige Stelleninhaber und Firmengründer Walter Neukom tritt altersbedingt als Geschäftsführer zurück und verbleibt als Senior Consultant und Teilhaber aktiv im Unternehmen. Mit diesem Schritt vollzieht die Travis die Voraussetzung für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens. Mit der Wahl von Daniel Geiser zum neuen Geschäftsführer hat der Verwaltungsrat auf eine Person mit vielfältiger Führungserfahrung in Bau, General und Facility Management Unternehmen gesetzt. Daniel Geiser ist seit 9 Monaten als Senior Consultant bei der Travis AG aktiv. Vor seinem Wechsel zeichnete er sich als CEO für den Aufbau eines namhaften Facility Services Unternehmens verantwortlich. Anfang Februar 2015 wurde das Büro am neuen Standort in der Stadt Luzern eröffnet. Mit Daniela Brühwiler, Senior Consultant und Standortleiterin Luzern, verfügt der Standort über eine Persönlichkeit die sich mit den lokalen Bedürfnissen der Zentralschweiz bestens auskennt und eine breite Erfahrung als Projektleiterin im Immobilienbereich mitbringt. Die Travis AG ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen mit Sitz in Zürich, Basel und Luzern.

 

Die Coop Verteilzentrale im aargauischen Schafisheim wird um- und ausgebaut. Dadurch entsteht die grösste private Baustelle der Schweiz. Entstehen werden ein Logistik-Bau von eindrücklichen Dimensionen sowie die grösste Bäckerei der Schweiz. Von Schafisheim aus wird künftig die Coop Verkaufsregion Nordwestschweiz-Zentralschweiz-Zürich beliefert. Insgesamt werden rund 1900 Personen in Schafisheim arbeiten. Ab Spätherbst 2015 soll die neue Logistik  in Betrieb genommen werden, im Frühjahr 2016 folgen dann die Bäckerei, Konditorei und das Tiefkühllager.

Seit 2005 gelten in der ganzen Schweiz die gleichen Brandschutzvorschriften. Diese Vorschriften sind nun von der Vereinigung der Kantonalen Feuerversicherungen überarbeitet und vom interkantonalen Organ zum Abbau Technischer Handelshemmnisse für verbindlich in allen 26 Kantonen erklärt worden. Zum Thema Brandschutz gehören alle Massnahmen, die der Entstehung eines Brandes oder der Brandausbreitung durch Feuer oder Rauch vorbeugen sowie die Rettung von Menschen und Tieren oder wirksame Löscharbeiten bei einem Brand ermöglichen. Die fachliche Anforderung an die Brandschutzfachleute steigt deutlich. Um das Verständnis und die fachgerechte Umsetzung der neuen Brandschutzvorschriften zu gewährleisten, müssen Brandschutzbehörden, Planer und Anwender mit der neuen Philosophie  vertraut gemacht und geschult werden. Unter www.praever.ch sind die Brandschutzvorschriften ab sofort elektronisch verfügbar.

 

Marc Pointet (Jg. 1974, MSc in Architektur ETH und Executive MBA HSG) tritt als Geschäftsführer der Mobimo Suisse romande per 1. April 2015 zusätzlich in die Geschäftsleitung der Mobimo Holding AG ein. Marc Pointet ist seit November 2006 in der Unternehmung tätig und seit zwei Jahren wirkt er als Geschäftsführer der Mobimo Suisse romande. Seit dem Zusammenschluss der Mobimo mit der LO Lausanne-Ouchy SA vor fünf Jahren ist der Anteil des Portfolios aus der Westschweiz stetig gewachsen und beläuft sich heute auf rund 30 Prozent des Gesamtportfolios der Mobimo. Auf Grund der aktuellen Pipeline sind künftig weitere grössere Investitionen in der Westschweiz geplant. «Mit der Aufnahme des Geschäftsführers der Mobimo Suisse romande in die Geschäftsleitung der Mobimo Holding AG wird der Bedeutung der Westschweiz für die Mobimo Rechnung getragen», betont der CEO Christoph Caviezel.

 

Der Verwaltungsrat der Allreal Holding AG hat Finanzchef Roger Herzog (1972, Schweizer) zum Vorsitzenden der Gruppenleitung ernannt. Er wird die operative Leitung der Allreal-Gruppe per 1. Mai 2015 übernehmen. Bruno Bettoni, der das Unternehmen seit der Gründung im Jahr 1999 führt, wird diesem als Verwaltungsrat und projektbezogen weiterhin zur Verfügung stehen. Roger Herzog stiess im Jahr 2003 von PricewaterhouseCoopers als Leiter Rechnungswesen zu Allreal. Seit 2004 ist er Leiter Finanzen und Mitglied der Gruppenleitung. Roger Herzog verfügt über einen Abschluss als Betriebsökonom HWV und ist eidgenössisch diplomierter Wirtschaftsprüfer.