Die Aktionäre der Zug Estates Holding AG beschlossen für das Geschäftsjahr 2014 insgesamt CHF 9.1 Mio. beziehungsweise CHF 1.85 je Namenaktie A und CHF 18.50 je Namenaktie B aus den Kapitaleinlagereserven an die Aktionäre auszuschütten. Die Auszahlung erfolgt spesenfrei und ohne Abzug der Verrechnungssteuer am Dienstag, 21. April 2015.

Die Intershop Holding AG wird ihre Inhaberaktien in Namenaktien umwandeln. Das beschloss die ordentliche Generalversammlung, an  der 62,52 Prozent des stimmberechtigten Aktienkapitals vertreten waren. Allen weiteren Anträgen des Verwaltungsrats wurde zugestimmt. Unter anderem wurde beschlossen: Auszahlung der Dividende von CHF 20 je Aktie am 9. April 2015 (ex-Datum 7. April 2015); Neufassung der Statuten; Wiederwahl von Dieter Marmet und Charles Stettler sowie Wahl von Michael Dober in den Verwaltungsrat und den Vergütungsausschuss; Wiederwahl von Dieter Marmet zum Präsidenten des Verwaltungsrats; Genehmigung des maximalen Gesamtbetrags der Vergütung des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung. Die Amtsdauer aller gewählten Vertreter endet mit Abschluss der nächsten ordentlichen Intershop-Generalversammlung.

Der Bundesrat hat die strategischen Ziele der SBB verabschiedet und beschlossen, dass die SBB keine aktive Wohnungspolitik betreiben sollen. Der schweizerische Mieterverband fordert nun, dassdie SBB eine wohnpolitische Verantwortung tragen und dadurch noch mehr preisgünstigen und gemeinnützigen Wohnungsbau fördern sollten. Dieser Forderung möchte der Mieterverband allenfalls mit einer Volksinitiative Nachdruck verleihen. Ganz anders sieht es der Schweizerische Hauseigentümerverband. Dieser geht davon aus, dass sich der gegenwärtige Leerstand von rund 46 000 Wohnungen preissenkend auf die Mieten auswirken wird. Die SBB seien mit einem Anteil von 30 Prozent bereits stark im preisgünstigen Segment vertreten.

Die IAZI AG stellte heute die neusten Zahlen und Fakten für Schweizer Renditeliegenschaften vor. Schweizer Immobilienanlagen profitierten 2014 von dem historisch tiefen Zinsumfeld und blieben mangels Alternative eine begehrte Anlageklasse. Allerdings koppelt sich die Dynamik der Wohnliegenschaften von derjenigen der Büroliegenschaften deutlich ab. Im gesamten Immobilienportfolio des IAZI Swiss Property Benchmark® hat sich die Performance deutlich vermindert und beträgt für 2014 5.6% (2013: 6.8%; Veränderung zum Vorjahr: -1.2%). Am meisten unter Druck geraten ist die Performance bei den gemischt genutzten Liegenschaften (2014: 5.2%; 2013: 8.7%; Veränderung zum Vorjahr: -3.5%). Bei den Geschäftsliegenschaften ist die Performance ebenso rückläufig (2014: 4.9%; 2013: 5.5%; Veränderung zum Vorjahr: -0.6%). Bei den Wohnliegenschaften liegt die Performance leicht unter dem Vorjahreswert (2014: 6.4%; 2013: 6.6%; Veränderung zum Vorjahr: -0.2%).

 

Die Investoren stehen Schlange: Deutschland gilt auch weiterhin als einer der lukrativsten Hotelmräkte in Europa. In den nächsten Jahren werden 351 neue Hotels aller Kategorien mit insgesamt 53.042 Zimmern eröffnet, teilte Tophotelprojects (www.tophotelprojects.com) mit. Die meisten Hotelbau-Projekte sind weiterhin in Hamburg, deutsche Bewerberstadt für die Olympischen Sommerspiele 2024, zu finden: In der Elbmetropole entstehen 26 neue Häuser mit insgesamt 4.600 Zimmern. In Berlin werden derzeit 25 neue Häuser (mit insgesamt rund 5.700 Zimmern) geplant.

 

Die Schweiz und Liechtenstein führen zum dritten Mal den Wettbewerb «Constructive Alps» durch. Ausgezeichnet werden Gebäude in den Alpen, die sowohl in ästhetischer als auch in nachhaltiger Hinsicht überzeugen. Von 350 Einreichungen aus dem ganzen Alpenraum hat die Jury 32 Projekte ausgewählt und zur Teilnahme an der zweiten Runde eingeladen. «Constructive Alps» ist unter anderem ein Beitrag der Schweiz und Liechtensteins zur Umsetzung der Alpenkonvention und des Klimaaktionsplans. Unter den nominierten Projekten befinden sich elf Bauten aus der Schweiz, neun aus Österreich, fünf aus Italien, je zwei aus Frankreich, Deutschland und Slowenien sowie ein Liechtensteiner Projekt. Entsprechend der Ausschreibung sind sowohl Sanierungen als auch Neubauten vertreten. Manche Teilnehmer erweiterten bestehende Gebäude, andere bauten Gebäude wieder auf. Der Umgang mit der bestehenden Bausubstanz ist ein Schlüssel für den Klimaschutz. Gebäude aus den Sechziger- und Siebzigerjahren verbrauchen oft sechs bis sieben Mal mehr Energie als ein heutiges Passivhaus. Am 30. Oktober 2015 werden die Preisträger im Alpinen Museum Bern bekannt gegeben.

 

Notenstein lanciert einen neuen Immobilienfonds. Der Notenstein Sustainable Real Estate Switzerland ist ein Immobilienfonds nach Schweizer Recht, der sich ausschliesslich an qualifizierte Investoren richtet. Der Fonds investiert in Immobilien in der gesamten Schweiz mit Schwerpunkt Wohnimmobilien. Daneben können auch Immobilien mit anderer Nutzung wie Büros, Verkauf, Logistik und Gewerbe erworben werden, wie Notenstein mitteilt. Es wird eine Diversifikation nach Standorten, Nutzungsarten und Mieterschaft angestrebt. Die Immobilien sollen einer Nachhaltigkeitsprüfung unterzogen werden. Dabei werden die Kriterien Energie und Umwelt, Komfort und Wohlbefinden, Nutzungsqualität und Flexibilität sowie Umfeld und Mobilität bewertet. Die Zielrendite des Fonds soll nach eigenen Angaben bei rund 3.0 % p.a. zu liegen kommen.

Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Global steigert den Verkehrswert der Liegenschaften per Ende des Geschäftsjahres 2014 auf CHF 323,6 Mio. Die Ausschüttung steigt von CHF 3.60 auf CHF 3.80, das entspricht einer Ausschüttungsrendite von 3,9%. Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund International schliesst das Geschäftsjahr 2014 mit einer Performance von 11,4% ab. Die Anlagerendite konnte auf 5,9% gesteigert werden. Die Ausschüttung wird auf CHF 41.00 erhöht.

Die Intershop Holding AG hat eine festverzinsliche Anleihe über CHF 100 Mio. mit einem Coupon von 1.125% und einer Laufzeit von acht Jahren platziert. Mittels des Erlöses sollen primär das aktuelle Finanzierungsportfolio optimiert und Investitionen in Rendite- und Entwicklungsliegenschaften finanziert werden. Mit der Ausgabe einer Anleihe will Intershop von den gegenwärtigen Bedingungen am Kapitalmarkt profitieren und die langfristige Finanzierung breiter diversifizieren. Die Zürcher Kantonalbank, die UBS AG und die Credit Suisse AG fungierten als Joint Lead Manager und die BZ Bank Aktiengesellschaft als Co-Lead Manager. Die Zulassung zum Handel an der SIX Swiss Exchange wird beantragt.

alaCasa.ch und MoneyPark haben eine Studie durchgeführt, die sich auf weiche Faktoren konzentriert. Sie untersucht die aktuellen Wünsche und Bedürfnisse der Schweizer Wohnbevölkerung. Dazu haben die beiden Unternehmen über 500 Menschen zu ihren Wohnträumen befragt. Die Studienresultate sind denn auch deutlich, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Sie zeigen auf, wovon die meisten träumen: ein geräumiges Einfamilienhaus am Stadtrand mit Seeblick, Balkon oder Terrasse, grossem Wohnzimmer und eigener Waschmaschine. Pompöse Villen mit Swimmingpool, Cheminée und grosszügiger Gartenanlage sind dagegen weniger gefragt. «Als Immobilienprofi muss man wissen, welches die Bedürfnisse der Schweizer Wohnbevölkerung sind. Leider gibt es dazu nur wenige Informationen, da sich Immobilienstudien in der Regel harten Faktoren wie Kaufpreise, Mieten, Leerstände oder Kosten widmen», sagt dazu Roman H. Bolliger, CEO von alaCasa.ch. Die Studie gibt es bei www.alacasa.ch