Das Halbjahresergebnis der Mobimo Holding AG von CHF 35,6 Mio. inklusive Neubewertung (CHF 28,4 Mio. vor Neubewertung) bewegt sich im ersten Halbjahr im Vergleich mit den Vorjahren auf gutem Kurs, wie das börsenkotierte Unternehmen bekannt gibt. Das erneute Absinken des Zinsniveaus zum Jahresbeginn führte zu einer hohen Nachfrage nach Immobilieninvestitionen, insbesondere für Wohnliegenschaften. Im Zuge dessen hat Mobimo drei Anlageliegenschaften veräussert, womit ein weiterer positiver Beitrag erzielt wurde. Dies primär mit dem Ziel, die freiwerdenden Mittel in die Realisierung höher rentierender Objekte aus der bestehenden Entwicklungspipeline zu reinvestieren.  Der Ertrag aus den Mieteinnahmen ist von CHF 50,9 Mio. (1. Halbjahr 2014) auf CHF 52,6 Mio. gestiegen. Der Leerstand reduzierte sich von 5,4 % (31. Dezember 2014) auf 5,1%. In kommerziellen Liegenschaften im Raum Zürich hat Mobimo damit begonnen, Facility-Management-Dienstleistungen im Rahmen eines Joint-Ventures anzubieten. Dies insbesondere, um die Kundenbindung zu festigen und Mieterbedürfnisse noch früher zu erkennen. Die Eigenkapitalquote betrug zur Jahresmitte 44 %, die Finanzierungskosten bewegen sich im Bereich der Vorjahresperiode. Die Mobimo-Aktie ist, nachdem Ende März 2015 ein neuer Höchststand mit CHF 229.40 erreicht wurde, per 30. Juni 2015 adjustiert um die Auszahlung von CHF 9.50 mit einem Kurs von CHF 190.50 auf dem gleichen Niveau wie Ende 2014 (31. Dezember 2014 CHF 199.20).

Der Erfolg aus Neubewertung Renditeliegenschaften (netto) der Zug Estates Gruppe steigt gegenüber der Vorjahresperiode um CHF 22.2 Mio. auf CHF 32.7 Mio. Unter Berücksichtigung der Investitionen von CHF 21.8 Mio. und der Veräusserung zweier Liegenschaften im Umfang von CHF 24.1 Mio. steigt der Marktwert des Portfolios per 30. Juni 2015 um 2.7 % auf
CHF 1141 Mio. Die Positionierung des Areals Suurstoffi in Risch Rotkreuz als bevorzugter Wohn- und Unternehmensstandort sowie die termingerechte Fertigstellung der zweiten Realisierungsetappe der Suurstoffi (Vollvermietung) haben laut einer Mitteilung wesentlich zum Neubewertungserfolg beigetragen. «Die Bewertung spiegelt die hohe Attraktivität unserer beider Areale in Zug und Risch Rotkreuz», erläutert Tobias Achermann, CEO der Gruppe. Aufgrund des hohen Erfolgs aus Neubewertung (netto) werde das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2015 deutlich über dem Vorjahreswert von CHF 21.2 Mio. liegen. Weitere Angaben zum Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2015 sowie den vollständigen Halbjahresbericht 2015 will die Zug Estates Gruppe am 28. August 2015 veröffentlichen.

Der Immobilienmarktplatz ImmoScout24 und der Hauseigentümerverband Schweiz (HEV) haben eine langfristige Kooperation beschlossen. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung wird die Immobiliensuche und -insertion von Im- moscout24.ch über eine HCI (Homepage Customer Interface)-Schnittstelle in die Website des Hauseigentümerverbands eingebunden. Weiter werden die beiden Partner im Ratgeber-Bereich für die Kunden und Nutzer vertieft zusammenarbeiten. Dabei fliesse das Fachwissen der Experten des HEV Schweiz und von ImmoScout24 in Beiträge zu den Themen Wohn- und Grundeigentum ein.

Die Preise für Wohneigentum sind im 2. Quartal dieses Jahres um 0.4 % gestiegen, wie das IAZI bekannt gibt. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einer marginalen Zunahme von 0.1 %. Auf Jahresbasis betrachtet nahmen die Preise um 1.5 % zu (im Vorquartal 2.3 %). Damit liegt das Preiswachstum weit unter dem langjährigen Durchschnitt von 2.5 %. Dieser Wert repräsentiert die Entwicklung der Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen über einen Zeitraum von 30 Jahren. «Der Markt hat sich aufgrund des hohen Preisniveaus und der strenger gefassten Finanzierungsregeln zum Erwerb von Wohneigentum abgekühlt», sagt Professor Dr. Donato Scognamiglio, CEO der IAZI AG. Das Zürcher Immobilien-Beratungsunternehmen regt angesichts der anhaltenden Tiefzinsperiode an, den kalkulatorischen Zins von 4 bis 5 Prozent bei der Vergabe neuer Hypotheken zu überdenken. «Der kalkulatorische Zinssatz stellt eine hohe Hürde für Kaufwillige dar, vor allem im Verbund mit der ebenfalls eingeführten strengeren Amortisationspflicht. Familien mit Durchschnittsverdienst sind praktisch vom Markt ausgeschlossen», sagt Donato Scognamiglio.

Der Fonds Streetbox Real Estate Fund schliesst sein Geschäftsjahr per 31. März 2015 erfolgreich ab. Der Gewinn pro Anteil liegt bei CHF 2.95 und die steuerbefreite Dividende beträgt CHF 11.20 (im Vorjahr CHF 9.00). Die Dividende von CHF 11.20 setzt sich aus einer Ausschüttung von CHF 5.60 aus dem Betriebsgewinn (Ertrag) und von CHF 5.60 aus dem Kapitalgewinn zusammen. Der Nettoinventarwert lag per 31. März 2015 bei CHF 242.85 (im Vorjahr CHF 239.90). Dabei betrug die Anlagerendite 5.18% (vom 01.04.2014 bis 31.03.2015). Der Gesamterfolg lag bei CHF 4’193’846.-, wobei sich die Mietzinseinahmen auf CHF 5’970’125.- bezifferten. Das Nettofondsvermögen betrug CHF 85.1 Mio. per 31. März 2015, während sich das Total der Aktiven auf CHF 140.8 Mio. belief. Der Streetbox Real Estate Fund investiert vorwiegend in Immobilien des Typs «modulare Industriehallen» von mittlerer Grösse in Agglomerationen und insbesondere in der Nähe von Autobahnen. Er ermöglicht Mietern, kleine Flächen zu beziehen, die einfach auf die Bedürfnisse ihrer Aktivitäten ausgerichtet sind. Seit seiner Gründung hat der Fonds 717 Boxen gebaut und hält derzeit einen Bestand von 541 Boxen und 4 Industriegebäuden. Das Ziel des Fonds ist primär die langfristige Erhaltung des Substanzwerts der Investitionen und eine angemessene Ausschüttung von Erträgen. Dies soll durch die Schaffung eines Portfolios von stabilen, dynamisch bewirtschafteten Vermögenswerten erreicht werden. Zu diesem Zweck erwirbt der Fonds Immobilien mit einem überdurchschnittlichen Renditepotenzial. Der Streetbox Real Estate Fund ist gegenwärtig an der Berner Börse kotiert. Spätestens am 31. Dezember 2015 wird die Kotierung an die SIX Swiss Exchange in Zürich verlegt.

Der Hotelmarkt Deutschland steht vor einem Umbruch: In fünf Jahren werden die Marktstrukturen neu geordnet sein, prognostizieren Experten. Gerade die aggressive Expansion von internationalen Hotelketten und die sich stark verändernden Qualitätsansprüche der Ziel- und Stilgruppen sowie enormen Vertriebsdruck durch innovative Buchungstechnologien setzen etablierte Hotels erheblich unter Druck. Insgesamt sind aktuell 389 neue Hotels in Deutschland in Bau, wie aus Erhebungen von Tophotelprojects, einem Informationsdienstleister für Hotelprojekte und Hotelketten weltweit (www.tophotelprojects.com), hervorgeht. Mit allein 27 Neubauprojekten ist Hamburg der interessante Investitionsmarkt.

Im Hochbau wurde zwischen Oktober 2014 und April 2015 ein Preisrückgang von 0,6 Prozent registriert. Das teilt das Bundsamt für Statistik mit. Rund zwei Drittel der Positionen wiesen Preisrückgänge auf. Die deutlichsten Rückgänge waren bei den Versicherungsprämien (-2,7%) und beim Ausbau 2 (-2,4%), die stärksten Zunahmen bei den Transportanlagen (+6,9%) und bei den Elektroanlagen (+1,7%) auszumachen. Zum Hochbau gehören der Bau von Mehrfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern aus Holz, Einfamilienhäusern, Bürogebäuden und Lagerhallen sowie die Renovation von Mehrfamilienhäusern und Bürogebäuden. Der Hochbau musste in allen Grossregionen ausser in der Zentralschweiz (0,0%) Preisrückgänge hinnehmen. Diese lagen zwischen -0,9 Prozent in der Ostschweiz und -0,4 Prozent in Zürich. Im Jahresverlauf wiesen alle Grossregionen Preisrückgänge auf. Diese variierten zwischen -1,8 Prozent im Tessin und -0,3 Prozent in der Zentralschweiz. 

Die Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Interswiss und Credit Suisse Real Estate Fund Global führten Kapitalerhöhungen durch.  Dem Credit Suisse Real Estate Fund Interswiss (CS REF Interswiss, Valor 276 935) fliessen Neugelder in Höhe von CHF 148,6 Mio. zu. Total werden 754 243 neue Anteile zum Ausgabepreis von CHF 197.00 netto je Anteil ausgegeben. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile beträgt neu 8 296 680 bei einem Nettofondsvermögen von neu CHF 1 553,6 Mio. Durch die Emission fliessen dem Credit Suisse Real Estate Fund Global (CS REF Global, Valor
13 985 167) Neugelder in Höhe von CHF 69,5 Mio. zu. Total werden 675 000 neue Anteile zum Ausgabepreis von CHF 103.00 netto je Anteil ausgegeben. Das Eigenkapital des Fonds wird dadurch um rund 30% erhöht. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile beträgt neu 2 985 000 bei einem Nettofondsvermögen von neu CHF 287,2 Mio.

Im neuen Stadtquartier Greencity auf dem ehemaligen Manegg-Areal in Zürich Süd stehen die Signale auf Grün. Auf dem acht Hektaren grossen 2000-Watt-Areal sind neben Wohnungen auch Büroflächen für rund 3000 Arbeitskräfte geplant. Die Baubewilligungen für drei Gebäude liegen bereits vor. Die drei Bürogebäude mit einer Mietfläche von rund 45’000 qm bilden das Tor zu Greencity. Sie bieten bis zu 3000 dort arbeitenden Menschen Platz. Parallel dazu entstehen 740 Eigentums- und Mietwohnungen. Das Gebäude Vergé der Kölner Architekten JSWD ist bereits rechtskräftig bewilligt. Es bietet auf sieben Geschossen eine Mietfläche von rund 17’000 qm, inklusive Seminar- und Gastroräume. Ebenfalls bereits baubewilligt sind die beiden Gebäude Pergamin I und II, die aus der Feder des Pariser Büros AS Architecture-Studio stammen. Pergamin I und II eignen sich speziell für Grossmieter. Zusammen umfassen sie inklusive Seminar-/Konferenzräumen und Gastroflächen eine Mietfläche von rund 28’000 qm. Die Greencity Offices verfügen über ein Energiekonzept, das konsequent nach den Richtlinien der 2000-Watt-Gesellschaft entwickelt wird. 100 Prozent des Energiebedarfs stammen aus erneuerbaren Quellen. Alle Bürogebäude sind nach LEED Platinum Core & Shell vorzertifiziert worden. Die Mietzinse sollen durchschnittlich 280 CHF/qm pro Jahr betragen. Für die Vermarktung von Greencity Offices zuständig ist Kuoni Mueller & Partner. Zu den Greencity Offices gehört auch das von Gigon/Guyer gestaltete Gebäude Ingres. In diesem plant Losinger Marazzi ein Businesshotel mit rund 215 Zimmern, 20 Long-Stay-Appartements und einer Gesamtnutzfläche von 10’000 qm. Die Baueingabe ist für den Herbst vorgesehen.