Die Mobimo Holding AG hat eine festverzinsliche Anleihe über CHF 155 Mio. mit einem Coupon von 0,875% und einer Laufzeit von fünf Jahren begeben. Mit den der Gesellschaft zufliessenden Mitteln sollen bestehende, kurzfristige Finanzverbindlichkeiten abgelöst und laufende Projekte aus der Pipeline sowie die allgemeine Geschäftstätigkeit finanziert werden, teilt das Unternehmen mit. Die Zürcher Kantonalbank, Credit Suisse sowie UBS fungierten als Joint Lead Manager der Transaktion, der Co-Lead lag bei der Bank Vontobel und der Basler Kantonalbank. Der Handel der Obligation an der SIX Swiss Exchange ist laut Mobimo beantragt.

Stefan Schürmann, Finanzanalyst mit Spezialisierung auf Immobilien und Versicherungen, tritt der Gruppe Vaudoise Versicherungen als Head of Corporate Development and M&A bei. Er hat einen Master in Business Administration an der HEC Lausanne absolviert und besitzt ein Diplom in Real Estate Valuation von CUREM, Universität Zürich. Stefan Schürmann verfügt über langjährige nationale und internationale Erfahrung als Finanzanalyst im Immobilien- und Versicherungssektor. Aktuell bekleidet Stefan Schürmann noch die Position des Executive Directors, Head Insurance/Real Estate Team im Investment Research bei der Bank Vontobel. Bei der Vaudoise wird er in Kürze die Funktion des Head of Corporate Developement and M&A antreten.

Die auf Portfolio-Management und Fondsleitungsdienstleistungen spezialisierte Verit Investment Management AG hat im Auftrag des Raiffeisen Futura Immo Fonds zwischen Mai und August 2018 vier vollvermietete Liegenschaften mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund CHF 54 Mio. erworben. Es handelt sich dabei um zwei Wohnliegenschaften in Wollerau und Mettmenstetten, ein Wohn-und Geschäftshaus in Wohlen sowie um ein Geschäftshaus in Capriasca, wie Verit in einer Medienmitteilung bekannt gibt.

Der Liegenschaftenertrag der börsenkotierten Zug Estates stieg verglichen mit der Vorjahresperiode im ersten Halbjahr 2018 um 12.6% auf CHF 23.4 Mio. (Vorjahr: CHF 20.8 Mio.), wie das Unternehmen mitteilt. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung erhöhte sich von CHF 19.6 Mio. auf CHF 21.7 Mio. (+10.6%). Auch der Bereich Hotel & Gastronomie konnte nach der letztjährigen Zimmersanierung im Parkhotel Zug seinen Umsatzbeitrag von CHF 8.3 Mio. auf CHF 8.5 Mio. (+2.9%) erhöhen und den Gross Operating Profit (GOP) auf hohen 41.2% halten. Unter der Berücksichtigung des Neubewertungserfolgs von CHF 3.5 Mio. (Vorperiode: CHF 7.2 Mio.) stellte sich ein EBIT von CHF 23.4 Mio. und ein Konzernergebnis von CHF 17.8 Mio. ein. Beide Werte lagen unter dem Vorjahresergebnis. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg legte hingegen deutlich um 13.2% auf CHF 14.8 Mio. zu. Im ersten Halbjahr hat die Zug Estates Gruppe CHF 62.5 Mio. (Vorperiode: CHF 49.7 Mio.) in die Weiterentwicklung ihrer Areale investiert. Davon entfielen CHF 7.1 Mio. auf das Promotionsprojekt Aglaya (Vorperiode: CHF 5.3 Mio.). Der Grossteil der Investitionen entfiel wiederum auf das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz. Der Marktwert des Portfolios erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 um 4.2% auf CHF 1.47 Mrd. Die Leerstandsziffer stieg bedingt durch die Fertigstellung zusätzlicher Wohn- und Gewerbeflächen leicht an und lag per 30. Juni 2018 (Stichtagsbetrachtung) bei 1.9% (31. Dezember 2017: 1.5%).

Im 3. Quartal 2018 büsst der Bauindex der Credit Suisse drei Indexpunkte ein und sinkt auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren (138 Punkte), wie die CS bekannt gibt. Bei den saisonbereinigten Umsätzen des Hochbaus erwartet die CS einen Rückgang von 5.0 %, während der Tiefbau sein Niveau halten dürfte. Damit zeichnet sich eine vorübergehende Abkühlung ab. Eine gewisse Konsolidierung war laut CS zu erwarten, weshalb es noch zu früh sei, im Rückschlag mehr als einen temporäreren «Schluckauf» des Bauhauptgewerbes zu erkennen. Dies ergebe sich alleine schon aus dem praktisch unverändert hohen Niveau der gemäss Baugesuchen geplanten Investitionen im Vergleich zum Vorjahr. Das allgemeine Wirtschaftsklima ist der Baubranche weiterhin zuträglich. Das Schweizer Bruttoinlandprodukt dürfte 2018 mit 2.2 % wachsen, und die wiedergewonnene konjunkturelle Dynamik schlägt sich zunehmend auch in der Beschäftigung nieder. Dies dürfte insbesondere dem Wirtschaftsbau zugutekommen. Das jüngste Wiedererstarken des Schweizer Frankens engt ausserdem den geldpolitischen Spielraum ein und senkt die Wahrscheinlichkeit von baldigen Leitzinserhöhungen. Das Baugewerbe erhält laut CS so gewissermassen eine Gnadenfrist und profitiert weiterhin von einer hohen Nachfrage seitens der Anleger auf dem Immobilienmarkt. Dass es sich dabei um eine Überproduktion handelt, wird die Baukonjunktur erst mittelfristig zu spüren bekommen.

Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-S) hat sich für die Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung ausgesprochen. Die von ihr vorgelegten Eckpunkte sehen einen Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung vor. Die Ausarbeitung der Eckpunkte beinhaltet auch eine Reihe von detaillierten Abklärungen der Verwaltung. Gemäss den festgelegten Eckpunkten der Kommission sollen Eigentümer zukünftig kein fiktives Einkommen für ihr selbstbewohntes Eigenheim am Hauptwohnsitz mehr versteuern müssen. Der Eigenmietwert würde damit aufgehoben. Gleichzeitig entfallen die Abzugsmöglichkeiten in bisheriger Form, zum Beispiel für den Unterhalt. Dies ist systemkonform. Zur Förderung von energetischen Sanierungen, Denkmalpflege und Umweltschutz sieht die Kommission jedoch vor, dass die Kantone Abzüge einführen können. Der Systemwechsel wird zudem auf das Wohneigentum am Hauptwohnsitz beschränkt. Der Hypothekarzinsabzug bei selbstgenutztem Wohneigentum soll grundsätzlich entfallen. Der private Schuldzinsabzug in Zusammenhang mit weiterhin steuerbaren Vermögenserträgen soll nach Meinung der Kommission jedoch erhalten bleiben. Zudem soll dem Verfassungsauftrag der Wohneigentumsförderung Rechnung getragen werden. Die Kommission will mit einem befristeten Ersterwerberabzug gewährleisten, dass der Traum der eigenen vier Wände für Junge keine Illusion bleibt. 

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats WAK-N möchte vor der Beratung über die Volksinitiative «mehr bezahlbare Wohnungen» und den damit verbundenen Beschluss über eine Erhöhung des Rahmenkredits für gemeinnützige Wohnungen weitere Abklärungen treffen. Die Initiative «mehr bezahlbare Wohnungen» verlangt, dass zehn Prozent aller neugebauten Wohnungen durch gemeinnützige Träger zu erstellen sind. Der Bundesrat lehnt die Initiative zwar ab, schlägt aber eine Aufstockung der Bundesgelder für den gemeinnützigen Wohnungsbau um 250 Millionen Franken vor. Die Kommission möchte nun die Faktenlage verbessern, bevor über eine Erhöhung der Fördermittel entschieden wird.

Swiss Prime Site steigert mit CHF 585.3 Mio. (+10.3%) den Betriebsertrag im 1. Halbjahr 2018, wie das Unternehmen mitteilt. Dies sei sowohl auf die gute Leistung des Kerngeschäfts Immobilien wie auch des Segments Dienstleistungen zurückzuführen. Immobilien steigerte den Ertrag um 16.3% gegenüber dem Vorjahr. Dienstleistungen konnten ebenfalls mit 7.2% zulegen. Das Immobilienportfolio erreichte mit CHF 10.8 Mrd. einen neuen Höchstwert. Gleichzeitig sei die Nettorendite mit 3.7% stabil gehalten worden. Die Leerstandsquote sank im Vorjahresvergleich von 5.5% auf 4.7% (Ziel 2018: unter 5%). Der erzielte Gewinn stieg um 7.8% auf CHF 152.0 Mio. respektive um 15.4% auf CHF 151.1 Mio. ohne Neubewertungen und latenten Steuern. Pro Aktie beträgt der Gewinn CHF 2.13 [CHF 1.97] bzw. CHF 2.11 [CHF 1.83] ohne Neubewertungen und latente Steuern. Entsprechend bestätigt Swiss Prime Site die für das Geschäftsjahr 2018 gesteckten Ziele. Der Verwaltungsrat hat zudem Barbara Frei-Spreiter als neue Vorsitzende des Nominations- und Vergütungsausschusses und Thomas Studhalter als Mitglied des Prüfungsausschusses ernannt. Damit soll die gezielte Erneuerung der Gremien fortgesetzt werden.

Das Ergebnis der Mobimo für das erste Halbjahr 2018 liegt erwartungsgemäss unter jenem der Vorjahresperiode, das insbesondere durch einen kräftigen Schub in der Neubewertung und den besonders hohen Erfolg aus dem Verkauf von Liegenschaften geprägt war, teilt das Unternehmen mit. Der den Aktionären der Mobimo zurechenbare Gewinn inklusive Neubewertung belief sich in der Berichtsperiode auf CHF 37,6 Mio. (1. Halbjahr 2017 CHF 62,4 Mio.) respektive CHF 24,4 Mio. exklusive Neubewertung (1. Halbjahr 2017 CHF 40,1 Mio.). Auf Stufe EBIT wurde ein Ergebnis von CHF 57,3 Mio. (1. Halbjahr 2017 CHF 92,9 Mio.) respektive CHF 39,6 Mio. exklusive Neubewertung (1. Halbjahr 2017 CHF 62,3 Mio.) erwirtschaftet. Aus diesem Unternehmensergebnis resultiert ein Gewinn je Aktie von CHF 6.04 (1. Halbjahr 2017 CHF 10.03). Exklusive Neubewertung resultierten CHF 3.92 je Aktie (1. Halbjahr 2017 CHF 6.46).Die Mieteinnahmen lagen mit CHF 54,7 Mio. (1. Halbjahr 2017 CHF 56,4 Mio.) leicht unter der Vorjahresperiode. Grund dafür waren Veränderungen im Bestand. So wurden im Zuge der Portfoliooptimierung sechs kleinere Wohnliegenschaften im Grossraum Genf und zwei Geschäftsliegen-schaften in Luzern und Neuhausen verkauft. Aus diesen Veräusserungen resultierte ein Erfolg aus Verkauf von Anlageliegenschaften von CHF 6,8 Mio. (1. Halbjahr 2017 CHF 17,8 Mio.). Die Leerstandsquote per 30. Juni 2018 liegt mit 5,1% (31. Dezember 2017 4,9%) praktisch unverändert auf tiefem Niveau. 
Dank der Fertigstellungen der Wohn- und Gewerbeflächen im Zürcher Labitzke-Areal, den Seehallen in Horgen, im Aeschbachquartier in Aarau und im Mattenhof in Kriens und dank kleinerer Projekte sowie der Integration des umfangreichen Portfolios der Fadmatt-Immobilien erwartet Mobimo im Geschäftsjahr 2019 eine Zunahme der Mieteinnahmen von rund CHF 27 Mio. im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 24%.