Im November 2018 tätigte der UBS (CH) Property Fund – Europe, der im Mai 2018 lanciert wurde, seine ersten Investments im Umfang von 45 Mio. Euro in Sandvika bei Oslo. Die zwei akquirierten Liegenschaften beinhalten überwiegend betreutes Alterswohnen, ergänzt um Verkaufs- und Büroflächen. Insbesondere das Segment «Wohnen im Alter» erfährt eine demographisch getriebene starke Nachfrage in dieser präferierten Region, weshalb sich die lokale Gemeinde langfristig in diesem Objekt (mit einer Restlaufzeit von 19 Jahren) eingemietet hat.

pom+Consulting AG erweitert die Teams in Zürich und Bern. Kevork Altanian, MSc in IT & Business Process Management und BSc in Wirtschaftsinformatik, übernimmt die Leitung der Service Unit Solution Design & Delivery. Johannes Gantner zeichnet bei pom+ neu als Leiter für den Bereich Sustainability verantwortlich. Isabel Gehrer, MBA in Digital Marketing und BA in Journalismus und Kommunikation, ist neu Head of Marketing und Sales. Marc Eschler, Dipl. Bauing. FH und MAS in Real Estate Management, verstärkt das Team von pom+ als Experte im Bereich Building & Operations in Bern. Ein Fokus seiner Tätigkeit liegt auf den Themen Nachhaltigkeit und Effizienz über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien.

EY Schweiz, unter Führung von Claudio Rudolf (FRICS), baut das Immobilien-Team aus: Petra Galliker wird als Managerin und Stefanie Michelberger als Senior Consultant zum Bereich Immobilientransaktionen/M&A hinzu stossen. Sarah Peter, Emanuelle Giannotta und Matthias Catto werden den Bereich Bewertungen als Consultants erweitern. Das inzwischen 13-köpfige Immobilien-Team von EY ist in den Bereichen Bewertungen, Beratungen und Transaktionen tätig und wird zusätzlich durch ein Expertenpool aus den Bereichen Tax, Legal, M&A- und Transaction-Support ergänzt.

Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben WAK-S hat die bereits im August 2018 präsentierten Eckpunkte zur Umsetzung des generellen Systemwechsels bei der Eigenmietwertbesteuerung von selbstgenutzten Wohneigentum am Hauptwohnsitz bestätigt. Nach dem Willen der WAK-S sollen Eigentümer für ihr selbstbewohntes Eigenheim am Hauptwohnsitz zukünftig keinen Eigenmietwert mehr versteuern müssen. Gleichzeitig entfallen konsequenterweise die Abzugsmöglichkeiten in bisheriger Form, z.B. für den Unterhalt oder Versicherungsprämien. Zur Förderung von energetischen Sanierungen, Denkmalpflege und Umweltschutz gibt die Kommission den Kantonen Möglichkeit, die bestehenden Abzugsmöglichkeiten beizubehalten. Der Hypothekarzinsabzug bei selbstgenutztem Wohneigentum in der bisherigen Form entfällt zukünftig ebenfalls. Gleichzeitig soll ein zeitlich und betragsmässig begrenzter Ersterwerberabzug den Verfassungsauftrag der Wohneigentumsförderung erfüllen. Erfreut über den Entscheid ist der HEV Schweiz. Er begrüsst die Einführung eines Schuldzinsabzugs für Ersterwerber. So werde sichergestellt, dass Wohneigentum für Junge kein Traum bleibt.

Decathlon, Entwickler, Hersteller und Distributor von Sportartikeln, und die Procimmo SA haben einen Mietvertrag über 10 Jahre für den Standort in Onnens/Bonvillars (VD) abgeschlossen. Es handelt sich um Flächen von über 18’000 qm, die für Logistikaktivitäten genutzt werden und bei denen es eine Option gibt, kurzfristig Zusatzflächen zu mieten. Decathlon sieht vor, seine Aktivitäten in der Schweiz von diesem strategischen Standort aus weiter zu entwickeln und zu steuern, indem sich Decathlon auf die Expertise des Transport- und Logistikunternehmens von Bergen SA aus La Chaux-de-Fonds stützt. Die Liegenschaft, die zuvor vollständig von Philip Morris genutzt worden war, wurde 2014 durch die Procimmo SA im Rahmen einer «sale-and-lease-back»-Transaktion von Philip Morris erworben.

Der «SWX IAZI Private Real Estate Price Index» für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen weist im 4. Quartal 2018 einen leichten Anstieg von 0.9 % aus. Auf Jahresbasis betrachtet beträgt das Preiswachstum im 4. Quartal 0.8 % (Vorquartal: 1.3 %), wie das Unternehmen mitteilt. Das Preiswachstum für EWO ist im 4. Quartal mit 0.7 % leicht angestiegen (Vorquartal: -1.1 %). Auf Jahresbasis allerdings beträgt die Wachstumsrate gerade noch 0.3 % (Vorquartal: 0.1 %). Das Preiswachstum für Einfamilienhäuser ist im gleichen Zeitraum mit -0.4 % negativ ausgefallen (Vorquartal: -0.3 %). Auf Jahresbasis erzielt das Preiswachstum im 4. Quartal 1.3 % (Vorquartal: 2.5 %). Bei den Mehrfamilienhäusern ist das Preiswachstum im 4. Quartal wie bereits im Vorquartal mit 0.2 % quasi stagniert. «Der Trend vom letzten Quartal setzt sich bei Anlageobjekten offenbar fort», sagt Donato Scognamiglio, CEO von IAZI. Die SNB habe vor zu viel Hitze in diesem Anlagesegment gewarnt, und der Markt habe diese Warnung eingepreist. Auf Jahresbasis erzielt das Preiswachstum im 4. Quartal bloss noch 2.4 %. «Im Vergleich zu den 6 % vor genau einem Jahr ist dieser Preisanstieg recht vernünftig». Die Performance der MFH beträgt im 4. Quartal 1.0 % (Vorquartal: 0.5 %). Auf Jahresbasis beträgt sie noch 5.7 % (Vorquartal: 7.3 %). Als Performance wird die Gesamtrendite bezeichnet, welche die Netto-Cashflow-Rendite sowie die Wertsteigerung umfasst. «Insgesamt verläuft nun der Immobilienmarkt seitwärts», sagt Scognamiglio. Wie lange das noch anhält hänge letztendlich von der politischen Entwicklung ab. Die kommende Zersiedelungsinitiative habe allerdings das Potential die Preise in die Höhe zu treiben.

Das Bündner Energieunternehmen unterstützt neu den Verein Minergie – der sich seit über 20 Jahren für mehr Energieeffizienz engagiert – beim Themenkomplex «elektrische Energie». Private Haushalte verbrauchen heute knapp einen Drittel des gesamten Strombedarfs der Schweiz. Leistungsfähige Elektrogeräte spielen eine immer wichtigere Rolle und mit der aufstrebenden Elektromobilität kommt in vielen Haushalten ein neuer, bedeutender Stromverbraucher hinzu. Entsprechend gewichtet der Verein Minergie den Themenkomplex «elektrische Energie» sehr hoch, wie Minergie in einer Mitteilung schreibt.

«Die aggregierten nominalen Umsätze sind im dritten Quartal 2018 in den untersuchten Einkaufszentren um insgesamt 4.9 Prozent gesunken», schreibt Wincasa in der neusten Ausgabe des Retail Snapshots. Als Basis hat Wincasa 14 Center, rund 630 Geschäfte mit über 300‘000 qm Gesamtfläche untersucht. Trotz negativer Gesamtentwicklung erreichten die Branchen Dienstleistungen, Bijouterie/Optik und Coiffure/Kosmetik mit einem Plus von 4.8, 1.3 und 0.1 Prozent ein ähnliches oder höheres Umsatzniveau als im Vorjahresquartal. Die Branchen Schuhe/Lederwaren, Bekleidung und Hobby/Freizeit/Sport verfehlten das Vorjahresergebnis am deutlichsten mit einem Umsatzrückgang von mindestens 8 Prozent und mehr. Interessant sind auch die monatlichen Wachstumsraten verglichen mit dem gleichen Vorjahreszeitraum, welche in vielen Branchen von Juli bis September grosse Unterschiede – in Vorzeichen und Höhe – zeigten. Der Rückgang der realen Umsatzzahlen ist laut Wincasa im dritten Quartal 2018 mit 4.0 Prozent wie im zweiten Quartal rund ein Prozentpunkt tiefer als im nominalen Fall. Auf die Branchen heruntergebrochen zeigt sich, dass die Teuerung nur einen leichten Einfluss auf die Umsatzentwickung hatte. Auch hier sind es die Fashion-Branchen Bekleidung und Schuhe/Lederwaren, welche die grössten Abnahmen verzeichnet haben. Die aggregierte Occupancy Cost Rate, welche die Miete aller Detaillisten in den betrachteten Einkaufszentren ins Verhältnis zu den erzielten Umsätzen setzt und damit einen Indikator für das Risiko eines Mietzinsausfalls darstellt, hat sich in den letzten zwei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr auf ähnlichen Niveau (Q2 2018: +0.2 Prozent, Q3 2018: +0.1 Prozent) seitwärts entwickelt.

HIAG DATA, eine Tochtergesellschaft der HIAG Immobilien Holding AG, und SIX streben eine strategische Partnerschaft an, die einen Secure Swiss Cloud Service für den Finanzmarkt anbieten wird, der auf den neuesten Standards, Regularien und Funktionalitäten aufbaut, insbesondere hinsichtlich Swissness, Compliance, Sicherheit, Skalierbarkeit und Performance. Die geplante Partnerschaft adressiert die Bedürfnisse von Banken, Versicherungen, Krankenkassen und weiteren Unternehmen, die mit sensiblen oder hoch regulierten Daten arbeiten. Gemeinsam sollen neue Lösungen entwickelt und angeboten werden, die Finanzdienstleistern den Zugang zur Cloud erleichtern und die Migration in die Cloud beschleunigen. Die vorgesehene Partnerschaft soll in den nächsten Monaten definitiv festgelegt werden, teilt HIAG mit.

Der Facility Service Dienstleister Vebego AG und die Post Immobilien Management und Services AG (Post Immobilien) gehen eine strategische Partnerschaft im Bereich Digitalisierung in der Gebäudereinigung ein. Vebego wird die digitale Lösung IntelliClean, die von Post Immobilien entwickelt wurde, in der Schweiz exklusiv verwenden. «Ein Algorithmus bestimmt anhand von Belegungsdaten, Wetterdaten und weiteren Datenquellen den Reinigungsbedarf. Mittels Machine Learning wird die dynamische Tourenplanung optimiert und ermöglicht so eine nutzerorientierte Reinigung», schreiben die beiden Firmen in einer Mitteilung.