2017 lebten 1,4 Millionen der 3,7 Millionen Privathaushalte in der Schweiz im Wohneigentum. Das teilt das Bundesamt für Statistik mit. Bei jedem zweiten Wohneigentum handelte es sich um ein Einfamilienhaus. 2,2 Millionen Haushalte wohnten zur Miete und bezahlten dafür pro Monat durchschnittlich 1329 Franken. Sechs von zehn Mieterhaushalten gaben pro Monat zwischen 1000 und 1999 Franken für die Miete aus. Bei drei von zehn Haushalten betrug die monatliche Miete weniger als 1000 Franken. Betrachtet man die Eigentümertypen der Mietwohnungen, fällt auf, dass sich 2018 knapp die Hälfte (47%) der Mietwohnungen im Besitz von Privatpersonen befand. Es zeigen sich aber grosse regionale Unterschiede in den Eigentumsverhältnissen. Der Anteil Mietwohnungen im Besitz von Privatpersonen lag im Tessin mit rund zwei Dritteln deutlich höher als in den anderen Grossregionen. In der Genferseeregion betrug dieser Anteil lediglich rund zwei Fünftel.

Nach fünf Quartalen mit rückläufigem Umsatz in Folge steigt der Bauindex der Credit Suisse im 1. Quartal 2019 um fünf Punkte auf den Stand von 143 Punkten. Die CS erwartet über alle Segmente hinweg einen verheissungsvollen Start ins Baujahr 2019. Im Hochbau dürften laut CS die Umsätze im Vergleich zum Vorquartal saison- und arbeitstagbereinigt 5.5% zulegen. Für den Tiefbau rechnet CS mit einem Anstieg um 1.4%, schätzt aber mittelfristig ein begrenztes Aufwärtspotenzial für die Umsätze des Bauhauptgewerbes. Das breit abgestützte Wirtschaftswachstum, das zuletzt insbesondere den Wirtschaftsbau gestützt haben dürfte, verliert allmählich an Kraft. CS sagt für das laufende Jahr noch ein BIP-Wachstum von 1.7% voraus. Der Angebotsüberhang auf dem Wohnungsmarkt dürfte sich gleichzeitig weiter verschärfen und die Investitionsbereitschaft dämpfen. Die gemäss Baugesuchen geplanten Bauinvestitionen sind 2018 gegenüber dem Vorjahr um 7.5% gesunken.

Dagegen dürften die Negativzinsen – einer der wichtigsten Treiber der Baukonjunktur in den letzten Jahren – noch für einige Zeit ihre Wirkung entfalten und die Nachfrage nach Immobilienanlagen hoch halten. Einen ersten Zinsschritt durch die Schweizerische Nationalbank erwartet die CS nicht vor dem 2. Quartal 2020. Gute längerfristige Aussichten seien im Tiefbau zu erwarten, der weniger stark den Kräften des Immobilienzyklus und der Zinsen ausgesetzt ist.

Der börsenkotierte IMMOFONDS hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 um 4.5% höhere Mieterträge erzielt als in der Vorjahresperiode und wies per 31. Dezember 2018 Netto- Mietzinseinnahmen von CHF 36.6 Mio. Aus, wie der Fonds mitteilt. Die Mietausfallrate sank im Vergleich zur Vorjahresperiode von 5.1% auf 4.6%. Nach Abzug sämtlicher Aufwendungen für Liegenschaftsverwaltung, Unterhalt und Renovationen sowie Vergütungen und Fremdkapitalzinsen resultierte ein um 1.8% höherer Nettoertrag von CHF 21.5 Mio. Der Gesamterfolg nach Berücksichtigung von Kapitalgewinnen stieg um 9.0% auf CHF 24.4 Mio. Der Marktwert der Liegenschaften des IMMOFONDS nahm in der Berichtsperiode um 1.7% auf
 CHF 1553 Mio. zu und das Gesamtfondsvermögen erreichte Ende 2018 CHF 1561 Mio. Der Fonds erweiterte den Liegenschaftsbestand um zwei Objekte im Raum Zürich. Es handelt sich dabei erstens um das historische Gebäudeensemble «Zum Pfauen» in der Stadt Zürich, in dem früher das Pianohaus Jecklin untergebracht war. Zweitens erwarb der Fonds in Regensdorf das ehemalige Betriebsgebäude der Revox im Entwicklungsgebiet Bahnhof Nord. Beide Liegenschaften, die heute kommerziell genutzt werden, verfügen über interessantes Entwicklungspotenzial in Richtung Wohnen. Zudem wurde Ende 2018 der Kaufvertrag zum Erwerb eines Mehrfamilienhauses im Stadtzürcher Enge-Quartier unterschrieben. Der Kauf wurde im Januar 2019 vollzogen. In der Berichtsperiode trennte sich die Fondsleitung von der Wohnliegenschaft in St. Erhard. Der Verkaufspreis lag rund ein Fünftel über dem Marktwert per Ende Juni 2018. Ende 2018 hielt der IMMOFONDS 125 Liegenschaften mit 3698 Wohnungen im Bestand. Die Ausschüttung von CHF 13.50 pro Anteil erfolgte im Oktober. Berechnet auf den Börsenkurs per 30. Juni 2018 von CHF 433.00 pro Anteil ergibt sich für den Anleger eine Ausschüttungsrendite von 3.1%. Die Gesamtperformance lag in der Berichtsperiode bei -2.2% und lag damit über dem Referenzindex SWIIT (-2.8%). In der AG für Fondsverwaltung, der Fondsleitungsgesellschaft des IMMOFONDS, übernahm Stephan Ehrsam im Herbst 2018 die Position des CFO. Zudem kam es an der Generalversammlung vom 
29. November 2018 zu zwei Wechseln im Verwaltungsrat. René Chopard, stellvertretender Direkti- onspräsident bei der Aargauischen Kantonalbank, und Peter Bucher, Bereichsleiter Immobilien-Investoren bei der Zuger Kantonalbank, wurden für die zurücktretenden Dieter Widmer und Theodor Keiser in den Verwaltungsrat gewählt.

Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK-S) hat einen konkreten Gesetzesentwurf zur Änderung zur Wohneigentumsbesteuerung präsentiert. Darin sollen die Abschaffung des Eigenmietwertes, die Förderung des Wohneigentums für Ersterwerber und die Regelung des privaten Schuldzinsabzuges konsequent umgesetzt werden. Der präsentierte Gesetzesentwurf basiert auf den von der Kommission bereits im vergangenen Jahr festgelegten Eckpunkten. Zukünftig müssen Eigentümer für ihr selbstbewohntes Eigenheim am Hauptwohnsitz keinen Eigenmietwert mehr versteuern. Gleichzeitig entfallen die Abzugsmöglichkeiten in bisheriger Form, zum Beispiel für den Unterhalt oder Versicherungsprämien. Zur Förderung von energetischen Sanierungen, Denkmalpflege und Umweltschutz nimmt die Kommission die Kantone in die Pflicht, die die bestehenden Abzugsmöglichkeiten beibehalten können. Der Hypothekarzinsabzug bei selbstgenutztem Wohneigentum am Hauptwohnsitz in der bisherigen Form soll mit dem Gesetzesentwurf zukünftig ebenfalls entfallen. Zufrieden mit dem Entwurf ist der HEV Schweiz, der die Forderung der WAK-S unterstützt, den privaten Schuldzinsabzug in Zusammenhang mit weiterhin steuerbaren Vermögenserträgen grundsätzlich zu erhalten. Das sei konsequent, denn wenn ein Ertrag versteuert werden müsse, müssten auch die damit zusammenhängenden Aufwendungen abzugsfähig sein. Dies betrifft beispielsweise Erträge aus Zweitwohnungen oder Renditeliegenschaften im Privatvermögen. Die Kommission hat dazu entschieden, verschiedene Varianten in die Vernehmlassung zu schicken.

Daniel Zbinden wird ab dem 1. April 2019 die Leitung des Bereichs Technics im Geschäftsbereich Gebäudetechnik von CKW übernehmen und Mitglied der Geschäftsleitung der CKW Conex AG. Zbinden (51) studierte an der HSLU Horw und ist Dipl. Ing. Fachrichtung HLK. Zudem erlangte er unter anderem ein Executive MBA. Er war bei der Hälg Facility Management AG als Geschäftsführer tätig und zuletzt bei den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich Leiter Energiecontracting und Geschäftsführer der EKZ Contracting AG. Der Bereich Technics von CKW Conex umfasst die Sparten Solar- und Wärmetechnik, Elektromobilität, Gebäudeautomation, IT & Communication und Security.

Im Verwaltungsrat der Fundamenta Group kommt es zu Veränderungen. Auf den 5. April 2019 übernimmt Aris Prepoudis die Nachfolge von David Garcia als Präsident des Verwaltungsrats. Neu in den Verwaltungsrat gewählt werden Ivo Furrer, Christoph Zaborowski, Peter Barandun und Martin Brendel. David Garcia bleibt Mitglied des Verwaltungsrats.

Durch die Integration des Portfolios der Immobiliengesellschaft Fadmatt AG und dem Abschluss von grossen Bauvorhaben wie Labitzke in Zürich oder dem Aarauer Aeschbachquartier weist Mobimo mit knapp CHF 3,1 Mrd. erstmals einen Portfoliowert von über CHF 3,0 Mrd. Aus, wie das börsenkotierte Unternehmen bekannt gibt. Der EBIT beläuft sich auf CHF 133,6 Mio. (Vorjahr CHF 142,3 Mio.). Exklusive Neubewertung wurde ein EBIT von CHF 91,7 Mio. (Vorjahr CHF 115,0 Mio.) erzielt. Der Unternehmensgewinn beträgt CHF 90,3 Mio. (Vorjahr CHF 91,5 Mio.). Der den Aktionären der Mobimo Holding AG zurechenbare Gewinn inklusive Neubewertung beläuft sich auf CHF 90,6 Mio. (Vorjahr 91,7 Mio.), exklusive Neubewertung auf CHF 59,2 Mio. (Vorjahr 71,9 Mio.). Der Neubewertungserfolg von CHF 42,0 Mio. (Vorjahr CHF 27,3 Mio.) sei zu mehr als der Hälfte auf den plangemässen Baufortschritt bei den Anlageliegenschaften zurückzuführen, heisst es weiter. Das insgesamt solide Ergebnis erlaubt es dem Verwaltungsrat, der Generalversammlung eine Ausschüttung von CHF 10.00 pro Aktie vorzuschlagen. Die Gesellschaft verkaufte 15 Objekte und erzielte damit einen Erfolg von CHF 29,0 Mio. (Vorjahr CHF 27,5 Mio.). Zum Ende des Geschäftsjahres 2018 wuchs die Bilanzsumme weiter um 5,3% (Vorjahr 5,4%) auf CHF 3365,2 Mio. Ausschlaggebend hierfür war hauptsächlich das Wachstum des Immobilienportfolios. Die Leerstandsquote im Portfolio beträgt zum Jahresende 2,9%. Mobimo verfügt mit einer Eigenkapitalquote von 45,0% per 31. Dezember 2018 (Vorjahr 43,8%).

Der Procimmo Swiss Commercial Fund II steigerte die Anlagerendite per 30. September 2018 leicht auf 6.76% (gegenüber 6.62% per 30.9.2017) und die Ausschüttungsrendite nahm auf 3.98% zu (gegenüber 3.85% per 30.9.2017), wie Procimmo mitteilt. Die Eigenkapitalrendite («Return on Equity») erhöhte sich ebenfalls leicht auf 6.54% (gegenüber 6.28% per 30.9.2017). Dadurch will der Fonds eine steuerbefreite Dividende von CHF 5.25 pro Anteil ausschütten. Der Nettoinventarwert (NIW) belief sich per 30. September 2018 auf CHF 118.20 (gegenüber CHF 115.71 per 30.9.2017). Die Betriebsgewinnmarge (EBIT-Marge) lag bei 70.78% (72.10% per 30.9.2017), der Gesamterfolg des Rechnungsjahres erhöhte sich auf CHF 16.36 Mio. (gegenüber CHF 11,77 Mio.per 30.9.2017). Per 30. September 2018 stiegen die Mietzinseinnahmen mit einem Zuwachs von 18.7% gegenüber dem Vorjahr. Die Mietzinsausfallquote erhöhte sich auf 21.35% (18.60% per 30.9.2017), was einerseits auf bewusste Immobilienkäufe mit Leerständen und andererseits auf Mietzinsverluste bei gewissen Immobilien zurückzuführen ist. Per 30. September 2018 ist das Nettofondsvermögen auf CHF 258.2 Mio. (CHF 189.5 Mio. per 30.9.2017) angewachsen, während das Gesamtfondsvermögen auf über CHF 371.4 Mio. (CHF 307.2 Mio. per 30.9.2017) angestiegen ist. Frühestens im neuen Geschäftsjahr 2019/2020 ist geplant, den Fonds in einen Publikumsfonds umzuwandeln und an der Börse SIX Swiss Exchange zu kotieren.

Im November 2018 tätigte der UBS (CH) Property Fund – Europe, der im Mai 2018 lanciert wurde, seine ersten Investments im Umfang von 45 Mio. Euro in Sandvika bei Oslo. Die zwei akquirierten Liegenschaften beinhalten überwiegend betreutes Alterswohnen, ergänzt um Verkaufs- und Büroflächen. Insbesondere das Segment «Wohnen im Alter» erfährt eine demographisch getriebene starke Nachfrage in dieser präferierten Region, weshalb sich die lokale Gemeinde langfristig in diesem Objekt (mit einer Restlaufzeit von 19 Jahren) eingemietet hat.

pom+Consulting AG erweitert die Teams in Zürich und Bern. Kevork Altanian, MSc in IT & Business Process Management und BSc in Wirtschaftsinformatik, übernimmt die Leitung der Service Unit Solution Design & Delivery. Johannes Gantner zeichnet bei pom+ neu als Leiter für den Bereich Sustainability verantwortlich. Isabel Gehrer, MBA in Digital Marketing und BA in Journalismus und Kommunikation, ist neu Head of Marketing und Sales. Marc Eschler, Dipl. Bauing. FH und MAS in Real Estate Management, verstärkt das Team von pom+ als Experte im Bereich Building & Operations in Bern. Ein Fokus seiner Tätigkeit liegt auf den Themen Nachhaltigkeit und Effizienz über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien.