Die Fundamenta Real Estate AG kann den Wechsel von der BX Swiss an die SIX Swiss Exchange vollziehen. Seit dem 6. Dezember 2018 werden die neuen sowie die bisherigen Aktien der Gesellschaft an der SIX Swiss Exchange gehandelt und in den Standard für Immobiliengesellschaften aufgenommen. Der Börsengang (Re-IPO) ermöglicht die Aufnahme der Aktien in den Swiss Performance Index (SPI) sowie in die relevanten Immobilien-Indices SXI Real Estate Broad, SXI Real Estate Shares Broad und SXI Real Estate All Shares Index. Bezogen auf den Bezugs-/Platzierungspreis steigt die Marktkapitalisierung auf CHF 359.33 Mio. (bzw. CHF 365.85 Mio. bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption). Der Börsengang an die SIX Swiss Exchange wurde von der Zürcher Kantonalbank als Lead Manager und der Luzerner Kantonalbank als Co-Lead Manager begleitet.

Die im Immobilien- und Facility Management tätige Vebego Schweiz Holding AG aus Dietikon übernimmt sämtliche Aktien von Move Consultants AG aus Basel, welche in der Unternehmensberatung für strategisches Immobilienmanagement tätig ist. Vebego will in Zukunft vermehrt integrale Workplace Services anbieten. In den Niederlanden und Belgien ist das Unternehmen bereits führend in diesem Gebiet. Zusammen mit Move möchte Vebego vergleichbare Dienstleistungen und Lösungen ab 2019 auch im Markt Schweiz erbringen.Move Consultants bringen Know-how in den Bereichen digitales Flächenmanagement, Real Estate Datentreuhand sowie Strategieberatung bei Corporates und institutionellen Eigentümern mit. Die Marke Move Consultants bleibt auch mit der neuen Zugehörigkeit zur Vebego Schweiz Holding bestehen und wird als autonome Unternehmung unter der Führung von Andreas Meister weitergeführt.

Das Portfolio des PATRIMONIUM SWISS REAL ESTATE FUND (PSREF) besteht per 30. September 2018 aus 49 Wohnliegenschaften, 7 gemischt genutzten Liegenschaften, 4 kommerziell genutzten Liegenschaften und 3 Neubauprojekten im Gesamtwert von CHF 804 Mio. (30.09.2017: CHF 771 Mio.). Das teilt das Fondsmanagement im Halbjahresbericht mit. Der Nettoinventarwert wurde von CHF 129.01 (nach Ausschüttung) auf CHF 130.51 gesteigert. Die Fremdfinanzierungsquote, nach Rückzahlung einer Hypothek von CHF 95.5 Mio., beträgt per 30.09.2018 17.88% (30.09.2017: 28.32%) bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 1.52%.  Die Mietzinseinnahmen für die ersten 6 Monate betrugen CHF 20.46 Mio. Patrimonium will die Optimierung des Bestandesportfolios und die Gesamtrenovation von Liegenschaften zur nachhaltigen Sicherung und Steigerung des Mietertrags vorantreiben, wie der Fonds weiter bekannt gibt. Per 31. Juli 2018 wurde ein Teil des Neubauprojektes «Oassis» in Crissier für CHF 1.7 Mio. (Land und Bau rund 8.8 Mio.) gekauft. Ein neues Gebäude in Renens ist seit November 2018 Teil des Fonds. Mit dem Neubauprojekt in Montreux/VD, dem Neubauprojekt «Oassis» in Crissier und dem Entwicklungspotential des Areals «Spinnerei an der Lorze» in Baar/ZG verfügt der Fonds über Wachstumspotenzial.

Der hypothekarische Referenzzinssatz für die Mietzinsen bleibt auch am 3. Dezember 2018 unverändert auf dem Niveau von 1,5%, wie das Bundesamt für Wohnungswesen mitteilt. In bestehenden Mietverhältnissen besteht dadurch kein aktueller Bedarf zur Mietzinsanpassung. Bei Neuvermietungen drückt die weiter gestiegene Anzahl leerstehender Wohnungen auf die Anfangsmieten.

Der Fonds Streetbox Real Estate Fund weist ein positives erstes Halbjahr 2018 aus, wie die Fondsleitung mitteilt. Per 30. September 2018 steigt die Eigenkapitalrendite («Return on Equity») über zwölf Monate auf 10.15% (gegenüber 7.91% per 30.9.2017). Die Anlagerendite beträgt über die ersten sechs Monate 3.31% (gegenüber 3.19% per 30.9.2017). Der Nettoinventarwert (NIW) liegt per 30. September 2018 bei CHF 277.90 pro Anteil (gegenüber CHF 265.50 im Vorjahr). Die Mietzinseinnahmen des Fonds steigen per Ende September 2018 auf CHF 4’346’675.- (gegenüber CHF 3’976’477.- per 30.9.2017), was einer Erhöhung um 9.3% im Vergleich zur gleichen Berichtsperiode im vergangenen Jahr entspricht. Das Total der Erträge liegt bei 4’408’919.- (gegenüber CHF 4’457’910.- per 30.9.2017), wobei sich die gesamten Aufwände auf CHF 3’344’810.- beziffern (gegenüber 2’750’815.- per 30.9.2017). Die Betriebsgewinnmarge (EBIT-Marge) beläuft sich auf 50.77% (gegenüber 61.01% per 30.9.2017), der Gesamterfolg des Rechnungsjahres liegt bei CHF 3’643’148.- (gegenüber CHF 3’333’162.- per 30.9.2017). Das Nettofondsvermögen beträgt CHF 113.7 Mio. per 30. September 2018, während sich das Gesamtfondsvermögen auf CHF180.2 Mio. beläuft. Die Fremdfinanzierungsquote liegt bei 31.45% (gegenüber 29.99% per 30.9.2017). Die Mietzinsausfallquote sinkt auf 19.42% (gegenüber 27.11% per 30.9.2017). Die TER REF (GAV) reduziert sich ebenfalls auf 0.97% (gegenüber 0.99% per 30.9.2017).

Schweizer Holz und Beton gehören zu den beliebtesten Baumaterialien. Das ergibt eine Umfrage Vereinigung staatlicher und kommunaler Leiter Immobilien (VSLI). Der Grossteil der Befragten befasst sich bereits mit dem Thema «Bauen mit Schweizer Holz», wobei der Rohstoff vor allem bei Schul- und Verwaltungsbauten und Werkhöfen zum Einsatz gelangt. Als Grund wird die kürzere Bauzeit, das angenehme Raumklima und die positive Wahrnehmung bei der Bevölkerung angegeben. Interessant ist, dass Gemeinden unter 10’000 Einwohner bereits eine Vielzahl von Holzbauten realisiert haben. Hingegen haben grössere Städte Nachholbedarf. Die Erfahrungen mit dem Bau und Unterhalt sind mehrheitlich positiv. Als wichtigste Motivation für das Bauen öffentlicher Gebäude mit Schweizer Holz werden die ökologische Bauweise, kürzere Bauzeiten dank vorgefertigten Elementen, geringere Emissionen aufgrund kürzerer Transportwege sowie die nachhaltige Waldbewirtschaftung angegeben. Von September bis Oktober 2018 führte die Vereinigung staatlicher und kommunaler Leiter Immobilien (VSLI) im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) diese Umfrage durch. Befragt wurden alle Schweizer Kantone und rund 500 Städte und Gemeinden zum Bauen öffentlicher Gebäude mit Holz.


Der Bauindex verharrt im 4. Quartal 2018 auf dem Stand von 138 Punkten. Die Credit Suisse erwartet im Vergleich zum Vorquartal eine Seitwärtsbewegung der saisonbereinigten Umsätze sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau. Damit dürfte das für das Bauhauptgewerbe bezüglich Umsatz erfolgreiche Vorjahr 2018 nicht mehr erreicht werden. Deshalb prognostiziert die CS einen Umsatzrückgang von rund 4%. Die robuste Konjunktur, das steigende Beschäftigungswachstum und die Unterstützung der noch immer präsenten Negativzinsen seien indes konstruktive Vorzeichen für einen guten Start in das Jahr 2019. Ein Sorgenkind bleibe jedoch der Wohnungsbau. In der Schweiz steht inzwischen jede vierzigste Mietwohnung leer, in vielen Regionen ausserhalb der Zentren gar deutlich mehr. Zwar hat der Wohnungsbau zuletzt etwas nachgelassen, doch schon heute scheint klar, dass auch im kommenden Jahr mehr Mietwohnungen auf den Markt kommen werden, als dieser zu absorbieren vermag. Die Frage ist: Wann ist der Punkt erreicht, an dem Investoren das Verhältnis zwischen Rendite und Risiko als nicht mehr attraktiv erachten? Tatsächlich ist im 3. Quartal 2018 das Volumen der baubewilligten Wohnungen rund 20% tiefer ausgefallen als im Vorjahr. Dieser Rückgang dürfte sich ab dem 2. Halbjahr 2019 in den Umsätzen der Baumeister bemerkbar machen. Ob er vorübergehend ist oder ob damit die Trendwende eingeleitet ist, bleibt laut CS vorerst offen.

Die Akara Funds AG hat für den Akara Diversity PK (Akara Swiss Diversity Property Fund PK) die dritte Kapitalerhöhung abgeschlossen. Dem Fonds fliessen nach Zuteilung der Anteile Mittel in der Höhe von rund CHF 194.2 Mio. zu. Diese dritte Kapitalerhöhung des im Oktober 2016 lancierten Immobilienfonds wurde nach Angaben der Fondsgesellschaft überzeichnet. Es sind neu 628’320 Anteile im Umlauf, verteilt auf total 73 Anleger. Die zwei grössten Anleger halten rund 32%, die fünf grössten Anleger rund 54% und die zehn grössten Anleger rund 71%. Liberiert werden die neuen Anteile am 30. November 2018. Die entsprechenden Mittel sollen verwendet werden, um einerseits im Rahmen der Anlagepolitik des Fonds in Immobilienwerte und Immobilienprojekte in der ganzen Schweiz zu investieren und andererseits, um kurzfristiges Fremdkapital abzubauen.

Die europäischen Büroimmobilienmärkte zeigen sich insgesamt in guter Verfassung. Trotz der jüngsten Eintrübung des Geschäftsklima-Index profitieren sie von weiterhin positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der dynamische Beschäftigungsaufbau führt zu hoher Flächennachfrage und lebhafter Vermietungstätigkeit. Die Ratingagentur Scope hat für die 20 wichtigsten europäischen Büroimmobilienmärkte die Mietpreisprognosen aktualisiert: Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Prognosen für sechs Standorte erhöht, für zwölf Standorte wurden sie gesenkt. In 14 der 20 untersuchten Standorten ist die aktuelle Leerstandsquote auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Die Scope-Analysten erwarten in den kommenden fünf Jahren für Berlin mit durchschnittlich 3,5% p.a. die höchsten Mietpreiszuwächse. Damit verteidigt Berlin seinen Spitzenplatz im Ranking knapp vor Madrid (3,4% p.a.). Bereits in den vergangenen drei Jahren wuchs die Anzahl der Büroarbeitsplätze in Berlin jährlich um 4,5%. Scope erwartet eine Fortsetzung des dynamischen Beschäftigungswachstums in Berlin. London nimmt mit einem erwarteten Wachstum von 1,0% p.a. wie schon im Vorjahr den letzten Platz ein. Zwar konnte sich der Londoner Büroimmobilienmarkt gegenüber der Vorjahresprognose (0,7% p.a.) leicht verbessern, er liegt aber weiterhin deutlich unterhalb des durchschnittlichen Mietpreiswachstums der vergangenen fünf Jahre (4,4% p.a.). Über alle 20 betrachteten Büroimmobilienmärkte zeigt Amsterdam den kräftigsten Zuwachs. Die Scope-Analysten erhöhen die Mietpreisprognose für die kommenden fünf Jahre von 2,8% auf 3,2% p.a. Amsterdam verbessert sich damit von Rang sechs auf drei. Den stärksten Rückgang der Mietpreisprognose verzeichnet Dublin. Aktuell erwarten die Scope-Analysten für die kommenden fünf Jahre Zuwächse von 2,0% p.a. In der Vorjahresprognose waren es noch 2,9% p.a. Dublin rutscht damit von Rang vier auf elf.

Für die 30. Ausgabe von «Main Streets Across the World» sammelte Cushman & Wakefield Daten von 446 Top- Geschäftstrassen. Die Spitzenränge 2018 haben sich gegenüber letztem Jahr leicht verändert: Die Einkaufsstrasse mit den höchsten Mietzinsen ist neu die Causeway Bay in Hongkong, während die New Yorker 5th Avenue aufgrund gesunkener Durchschnittsmieten auf Platz zwei gerutscht ist. Die drittteuerste Einkaufsstrasse ist wie bisher die New Bond Street in London, gefolgt von der Pariser Avenue des Champs Elysées (2017: Rang 5) und der Via Montenapoleone in Mailand (2017: Rang 4). Die teuerste Schweizer Einkaufsstrasse, die Zürcher Bahnhofstrasse, befindet sich im weltweiten Ranking erneut auf Platz 9. Auch in der Schweiz gewinnt der Online-Handel weiter an Bedeutung, inbesondere im unteren und mittleren Fashion- Segment. Gleichzeitig führt der starke Schweizer Franken vermehrt dazu, dass Schweizer Konsumenten in EU-Ländern einkaufen. Nichtsdestotrotz sind neue Retailer in den Markt eingetreten, im Luxussektor zum Beispiel Dolce & Gabbana oder Saint Laurent und im mittleren Segment Marken wie Rituals, Pinko, Gant, Oris und Hunkemöller. Gastrobetriebe wie Five Guys, Black Tap oder B.Good sind innovative Treiber des Gastronomiesektors. Es gibt zudem immer mehr Shop-Konzepte in «jungen» Branchen wie Gesundheit, Fitness oder Wellness.